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  1. #1
    kilmachalmag
    Gast

    Standard AW: Wie ich auf den Ridgeback gekommen bin

    Ich habe gestern abend noch mal lange mit dem Verursacher meines RR-Fiebers telefoniert, da die erste Begegnung mit dem ersten RR schon so lange zurückliegt.

    Artus, so hieß der Rüde, wurde 1991 gewölft, d.h. ich muss ihn ca. 1993 das erste Mal gesehen haben.
    Da waren die Besitzer schon von W'tal nach Ostfriesland verzogen.

    Dieser Hund war das arroganteste Hundetier, das mir jemals untergekommen ist.
    Er schnupperte noch nicht mal an mir, sondern verzog sich mit gequältem Blick auf das Sofa. Ganz klar, wir störten seine Ruhe.
    Aber toll sah das Viech aus und die Beschreibung seiner Charaktereigenschaften von Seiten der Halter entsprach auch meinen Vorstellungen.

    Da keine Hundeanschaffung anstand, wurde die Rasse im Hinterkopf abgespeichert.

    Erst 2007 war es dann so weit.
    Unsere beiden kleinen Hunde waren/sind super erzogen.

    Mein Mann war ständig im außereuropäischen Ausland unterwegs und unsere Nachbarn, die mit uns in einem recht abgelegenen Haus wohnen, planten ständig ihren Urlaub für diesen Zeitraum.

    Ich, Angst alleine zu Hause? Nöh.

    Aber ein großer Hund wäre schon nett und würde einen entspannten Schlaf durchaus fördern. Ein Weimaraner.

    Wir sind Jäger, hätten für das arme Vieh aber niemals genug Arbeit gehabt.
    Ein frustrierter Weimaraner - Hölle.

    Da schaltete sich dann mein Hinterkopf wieder ein => ein RR.

    Der wurde es dann auch und morgen wird sie 4 Jahre alt.

    Und wir sind auch der Rasse komplett verfallen, die ersten 2 Abrissbirnenjahre sind im Kopf gelöscht.

    So happy,
    Anita

  2. #2
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Wie ich auf den Ridgeback gekommen bin

    Ich bin so dreist und faul und kopier einfach nur aus "Kenny", das war aber einfach genau so:

    Sommer 1998

    Angefangen hat alles genaugenommen schon im Sommer 1998. Ich hatte einen Termin bei einem Auftraggeber, mit dem ich ein sehr schönes Projekt durchsprechen wollte. Nachdem ich endlich sein Haus gefunden hatte, leuchtete mir am Gartentor ein gelbes Schild entgegen: "Warnung vor dem Hund!"

    So etwas nehme ich ernst. Also bleibe ich brav draußen am Tor stehen und suche die Klingel. Ah, da ist sie... Klingeln... Haustür geht auf... Und mich haut es schier um.

    Aus der Haustür kommt der bewarnte Hund. Nein, das ist nicht einfach ein Hund. Das, was da auf das Gartentor bzw. auf mich zuläuft, ist mehr als einfach ein Hund. Groß, kräftig und dennoch graziös, wunderbare Bewegungen, kurzes rotbraunes Fell, ein wunderschöner Kopf - irgendwie richtig edel und stolz. Am Gartentor bleibt das Wesen stehen und guckt mich an - fast arrogant. Gebellt wird nicht. Wozu auch? Der Anblick und der Blick reichen, um Besucher außen vor dem Tor festzunageln. Nur ein völlig Irrer würde jetzt einfach durch das Tor gehen - impliziert zumindest dieser Hundeblick.

    Frauchen kommt hinterher, um mich einzulassen. Ob das gut geht mit dem Einlassen bei dem Hundeblick? Ja. Frauchen sagt: "Die darf!", Hund dreht ab, geht wieder ins Haus und ich bin ab dem Moment das Egalste der Welt. Da ist nix mit "Ui, toll, Besuch", freuen und wedeln und hüpfen und anschleimen... Der Hund ignoriert mich komplett. Fast bin ich gekränkt - wo ich doch Hunde so gerne mag und Hunde mich normalerweise auch mögen. Denkwürdiges Tier...

    Frauchen geleitet mich in das Arbeitsstudio des Gatten im Dachgeschoß des Hauses. Hund geleitet nicht mit - ich bin Luft.

    Beim Gatten finde ich die Sprache wieder und frage, was das denn für ein toller Hund sei. Ein Rhodesian Ridgeback? Wie? Was ist das denn? Und was hat der überhaupt Komisches auf dem Rücken?

    Und das ist das Ende der Projektbesprechung, die noch nicht mal angefangen hatte. Die Besprechung wird zu einer Rassebesprechung. Aus Herrchen spricht Begeisterung, ja fast Besessenheit. Und während Herrchen begeistert seine Hündin beschreibt, kommt sie.

    Sie beschließt, sich doch mal dem Gast anzunähern. Zurückhaltend, aber keineswegs scheu. Ein Schnuffler, ein Streichler und gnädige Frau legt sich direkt neben meinem Stuhl auf den Teppich.

    Herrchen: "Oh, sie mag Sie!"

    Aha. Welch angenehme Form der Sympathiebekundung. Ich bin wirklich beeindruckt.

    Projekt wurde an dem Vormittag keines besprochen. Aber mein Hundeweltbild wurde nachhaltig beeinflusst. Als ich ging, war eines klar: Irgendwann will ich genau so einen Hund. Einen Rhodesian Ridgeback.
    Buki kam dann im Januar 2005...

    LG

    Susanne
    Geändert von Mathuni (13.03.2011 um 16:41 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Wie ich auf den Ridgeback gekommen bin

    Guten Morgen zusammen, 1987 war der Artikel in der "Wild und Hund" über eine exotische Hunderasse, verbunden mit der Frage, ob sich diese Rasse als Jagdhund für hiesige Anforderungen eigne. Ich verschlang Text und Bilder. Ein imposanntes Tier lag im Hauseingang, die Vorderläufe gekreuzt und dieser unumstößliche Blick. Irgendwann einmal, wenn alles hundegerecht passt, dann erfülle ich mir diesen Traum. 2003 kam Berko; was er alles auf dem Gewissen hat........egal u.a. eine wunderschöne pistaziengrüne Ledergarnitur in Zusammenarbeit mit seinem Bruder!!
    Dann sollte ein Zweithund dazu, keine Frage auch RR. Ein Welpe sollte es aber nicht dein. Meine Freundin rief mich an, in der DZRR sei eine 13 Monate alte Hündin zu vergeben und somit vervollständigte Dahoma unsere Familie! Das war 2006. Seitdem ist viel passiert, aber meine Hunde sind der Ruhepool für mich, meine Tankstelle und so vieles mehr. Berko wird langsam grau und auch die Mimi trägt schon graumeliert. Tag X mag noch lange auf sich warten lassen! LG Christa

  4. #4
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    Standard AW: Wie ich auf den Ridgeback gekommen bin

    Zitat Zitat von Stina61 Beitrag anzeigen
    Seitdem ist viel passiert, aber meine Hunde sind der Ruhepool für mich, meine Tankstelle und so vieles mehr. Berko wird langsam grau und auch die Mimi trägt schon graumeliert. Tag X mag noch lange auf sich warten lassen! LG Christa
    Superschön geschrieben! (Ich versuche gerade, meine Gänsehaut glattzustreicheln )


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