Huhu,
ich habe vor etwas mehr als 2 Jahren meine Hündin Fini von RR in Not bekommen, sie war damals 4. Sie wurde unter anderem abgegeben, weil sie sich mit der anderen Hündin im Haushalt nicht mehr vertragen hat und angeblich aggressiv gegenüber den anderen Tieren (keine Ahnung ob da noch mehr Hunde lebten..) war.
Nach einem halben Jahr kam Chuma, ein 14Monate alter Rüde zu uns. Eigentlich als Pflegi. Fini fand ihn am Anfang mehr als doof und hat eifersüchtig darüber gewacht, dass er ihr nichts wegnimmt- weder Essen, noch Privilegien und schon gar nicht meine Aufmerksamkeit.
Chuma war zum Glück sehr nachgiebig und hat bereitwillig zurück gesteckt, wenn Madame was beansprucht hat, er war einfach nur happy bei uns zu sein und überhaupt etwas zu bekommen.
Ich habe Fini in ihrer Rolle als '1. Hund' bestärkt und ihr Gehabe nur unterbunden, wenn es zu heftig wurde- was aber nur einmal vorkam, weil Chuma immer feinfühlig auf ihre Körpersprache reagiert hat und nie etwas in Frage gestellt hat. Ich habe doppelt so viel mit beiden gekuschelt und ganz viel Zeit mit beiden, einzeln und auch getrennt verbracht.
Es hat etwa 5 Tage gedauert bis sie ihn gut akzeptiert hat und er sich frei und ohne Beobachtung bewegen durfte. Bis sie seine unmittelbare Nähe beim Fressen und Schlafen zugelassen hat, etwa ein halbes Jahr. Mittlerweile sind die beiden ein Kopf und ein A*** und wollen nicht mal mehr getrennt spazieren gehen.
Ich denke ähnlich wie Heike- die meißten Hunde sind prinzipiell kompatibel. Man muss eben als Mensch aufpassen und schauen, wo es Konflikte geben könnte und diese Situationen entweder vorher entschärfen oder eben durch Training entsprechend verknüpfen. Beispiel: sehr menschenbezogene Hunde, die Kaugummiartig an ihren Menschen hängen, sind oft eifersüchtig. Oder Hunde, die viel Ruhe brauchen, sind von kleinen Wuseln oft genervt und gestresst. Aber das weiss man ja in der Regel vorher und kann entsprechend intervenieren.
Ich finde das Leben mit 2 Hunden einfach großartig, ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen.
Welche Konstellation am Besten ist, kann ich dir leider nicht sagen, das kommt sicher auch sehr stark auf die Hunde und deren Charakter an. Ich hatte schon 2 intakte Rüden und jetzt eben Hündin/ Rüde. 2 Mädels hatte ich noch nicht und würde mich auch eher als Rüdentyp bezeichnenMeine Rüden waren alle sehr unkompliziert, einfach zu führen und treu- kein Vergleich zu Fini, die quasi eine einzige Macke ist- aber die großartigste Macke, die ich mir wünschen kann
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Meine Rüden waren alle sehr unkompliziert, einfach zu führen und treu- kein Vergleich zu Fini, die quasi eine einzige Macke ist- aber die großartigste Macke, die ich mir wünschen kann

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