RR-Halter stehen doch fast alle permanent unter Strom (außer zu Hause auf dem Sofa), egal wie sehr man versucht, sich von der Masse der anderen RR-Halter abzuheben.
Man kann ja trotzdem RRs toll finden, aber so viel Einsicht sollte sein ...
„Wie können Sie so mit den Engländern sympathisieren? Sie können ja noch nicht mal englisch.“ „Nein, aber deutsch.“ [Karl Kraus]








Do not support any puppy dealer!
Proudly old, uncool and out of fashion.
Whoever does not move dies or is already dead.
Off-Topic:
Aber Heins, das ist doch wohl klar: Fast alle sind alle außer denen, die nicht unter Strom stehen![]()
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'tschulligung für diese unqualifizierte Bemerkung
Geändert von das Nelchen (02.05.2014 um 12:57 Uhr)
Liebe Grüße von Nele mit Lola und Otto (02.12.2002 - 27.03.2014) im Herzen
Ein gut erzogener Hund wird nicht drauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,
er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt.
Monika,
ich stimme Johanna zu und widerspreche Dir hier.
Ein klein wenig.
Ich persönlich sehe Deinen ersten Satz als Widerspruch, bzw. als den Knackpunkt.
Es kommt immer ein wenig auf die Sichtweise und die Erfahrung an.
Ich fange jetzt nicht wieder mit Horst und den Kindern und so an.....aber:
Für MICH war er NIEMALS schwierig.
SCHWIERIG war, zu erkennen, dass es Zeit braucht und dass ich mir NIE sicher sein konnte, ob er vielleicht JETZT schon wieder OHNE Leine....usw.
Ich habe das Problem angenommen, angefangen, zu arbeiten und gut war.
Und ich kenne `ne Menge Leute, die seinerzeit definitiv gesagt hätten, was RR doch für SCHWIERIGE Hunde seien, man gucke sich den Horst an.
Er ist mein erster Hund, den ich von Welpenbeinen an habe und ich mußte, wie wohl jeder hier, erstmal meine Erfahrungen sammeln.
Da passieren zwangsläufig Fehler.
Große und kleinere.
Als Versagerin habe ich mich NIE, zu KEINEM Zeitpunkt, gefühlt.
Weshalb auch??
So etwas verstehe ich immer nicht so ganz.
Weshalb nehmen so viele Halter ein Fehlverhalten ihres Hundes immer derart persönlich?
Man ist kein Versager, wenn der Hund hetzt, Probleme mit anderen Hunden wie massive Leinenaggressionen, Schwierigkeiten mit Menschen hat etc.pp.
Man muß lernen, damit umzugehen, zu trainieren, sich rechtzeitig Hilfe holen und vor allem, niemals zu resignieren.
Als Versager fühlt man sich mMn dann, wenn der Hund den Erwartungen, die man ungerechtfertigterweise in ihn setzt, nicht erfüllt.
IdR hat man nämlich, seien wir doch mal ehrlich, den fertigen, großen, imposanten, wunderschönen RR im Kopf, der gelassen alles und jede noch so unmögliche Situation völlig souverän meistert.
Und natürlich NIEMALS jagt und so, klarer Fall.
Und dann ist das plötzlich gar nicht so, und man ist sehr schnell überfordert.
Und manchmal überraschen sie den unwissenden Halter doch tatsächlich mit vollkommen banalen Dingen...über die man in seiner Unerfahrenheit gar nicht nachgedacht hat.
Nie werde ich vergessen, als mir mal jemand mit einem sehr jungen, kräftigen, sehr großen RR-Rüden, der schwer zu halten war und wirklich ordentlich Pfeffer im Popo hatte, sagte:" Ja, wußte ICH denn, dass der SO schnell SO gross wird??"
Man sollte, wenn man sich einen RR anschafft, mit allem rechnen.
Auch, dass es schwierige Zeiten geben kann.
Und in den wenigsten Fällen ist die Aufzucht der Dauerschuldige.....ich finde, jau, es gibt RR, die fordern mehr als andere.
Aber Schwierigkeiten müssen angegangen werden.
Wenn ich höre, "Ja, der kommt ja auch aus schlechter Haltung/Aufzucht und deshalb macht der das mit vier Jahren immer noch und wenn ich das gewußt hätte...."....dann kriege ich leicht Plaque.
Nö.
Dass er aus schlechter Aufzucht kommt, nun ja, das macht viele Dinge sicher nicht einfacher...aber eine Entschuldigung für den ach so schwierigen Hund ist das nicht.
Und vor allem stimmt es in den meisten Fällen auch nicht.
Beim ersten Hund, oder eher, beim ersten RR, ist halt vieles neu und anders.
Und das kann durchaus dazu führen, dass man meint, der HUND sei schwierig.
Ist er aber nicht....meist ist er nur mißverstanden und der Halter überfordert.
LG, Suse
Geändert von spechti (02.05.2014 um 13:56 Uhr)
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Ich hab gar nix von
entschuldigen
geschrieben. Ich kenne inzwischen ein paar Hunde von diesem VK, und die Mehrzahl davon hat Schwierigkeiten mit Kindern. Und wenn du vom VK hörst "... dann kneifen Sie ihn halt in die Ohren/verpassen ihm ne Kopfnuss/hauen ihm auf die Schnauze")
dann weiß ich - und bisweilen dauert es bei mir, bis der Euro gefallen ist, IRGENDWANN wusste ich es dann - dass VK exakt DAS mit den Welpen macht. Da laufen wichtige Dinge in einer ganz wichtigen Phase falsch. Grundlegend falsch.
Es war lange Zeit das Gefühl, dass ich ihn trotz aller Arbeit, trotz Übens "nicht hinkriege". Drei Jahre können eine lange Zeit sein mit einem Hund, der aus Unsicherheit nach vorn geht. Bei dem jeder Trainer sagt "Kastrier ihn". Und ich habe ihn nicht kastrieren lassen und war dann halt "selbst schuld".
Das Thema ist zu vielschichtig, um es so einfach abzutun. Ich wusste lange Zeit nicht, dass er so unsicher ist. Und so verblüffte er mich dann, dass er unmittelbar auf die Straße sprang (Gottseidank an der Leine), weil eine Motte auf ihn zuflog. Ein anderes Mal, weil eine Eisenplatte über ein Loch in der Erde lag.
Ängstliche Hunde überraschen dich. Urplötzlich sind Dinge wahnsinnig gefährlich. Und von plötzlichem auf-die-Straße-springen bis zum sich-weigern-weiterzugehen über dich-plötzlich-anspringen...... DAS erfordert höchste Konzentration. Denn man weiß ja nie, was gerade gefährlich sein kann.
Mir fehlt die Zeit um ein exaktes Bild zu malen. Und gewiss war ich überfordert. Ja und? Ich hab mich dem gestellt und letzten Endes war er - wenn auch nur für eine kurze Zeit - der perfekte Hund für uns.
Man muss nicht "ne Lusche" sein um überfordert zu sein. (Ich weiß, dass du das nicht meinst)
Kleinkind und Welpe können durchaus überfordern. Und ein Hund kann sehr wohl auf Grund schlechter /falscher Aufzucht schwierig sein. Es braucht einen langen Atem, um das "auszubügeln"


Das bezweifelt auch niemand. (Glaube ich)
Es geht ja auch nur darum in welchen Händen der Hund dann ist. Und da schließt sich der Kreis. Nicht jeder der eine Hundeleine halten kann...usw.
(und was wohl solchen Leuten passiert wenn die mal aus Versehen einen Hund bekommen der schon 3 Halter hatte und nicht mehr 10 Wochen alt ist, sondern 3 Jahre?)
Liebe Grüße von Nele mit Lola und Otto (02.12.2002 - 27.03.2014) im Herzen
Ein gut erzogener Hund wird nicht drauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,
er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt.
Ich mag sowohl Suses Post als auch Monikas Post.
Vor inzwischen einigen Jahren hatte ich ab und an etwas zu Buki gepostet - zu den Problemen und den Selbstzweifeln. Bei Monika (damals noch mit Beau) hatte ich immer das Gefühl, sie versteht genau, was ich meine... Obwohl ich weder einen Hund aus schlechter Haltung noch einen Angsthund hatte: Buki hat mich beizeiten extrem ge- und oft auch überfordert. Er war ein unglaublicher Lernprozess. Und ich war manches Mal wirklich an harten Grenzen.
Buki war auf seine Art sehr schwierig (im Gegensatz zu Rose ist er nicht immer allem und jedem gegenüber kompatibel, er ist ein völliger Selbstentscheider und so ganz nebenbei auch noch territorial) und ich hab das durch mein damaliges komplett naives Herangehen extrem gefördert. In richtigen und erfahrenen Händen wäre Buki wahrscheinlich überhaupt nicht schwierig gewesen, sondern der Traum von RR - aber ich hatte halt anfangs weder das richtige und schon gleich gar nicht das erfahrene Händchen für einen Hund von derartigem Kaliber. Nein, Buki ist definitiv kein Anfängerhund. Während Rose fast alles verzeiht, verzeiht Buki gar nichts.
Eines war aber immer klar: Ich liebe diesen Hund und ich versetze Berge für ihn. Die hab ich dann vor allem bei mir selber versetzt, weil ich lernbedürftiger als der Hund war.
Aber ich hab auch noch etwas anderes gelernt, weshalb ich Suses Post mag: Je verschraubter wir selber denken, desto eher neigen wir dazu, in den Hund Schwierigkeiten hineinzuinterpretieren. Er muss manchmal für eigene Unzulänglichkeiten herhalten. Manchmal ist er einfach nur so, wie er ist - und dabei ist er nicht wirklich schwierig. Es ist oft wirklich eine Frage der eigenen Interpretation und der eigenen Stellung.
LG
Susanne







Daumen hoch, Suse! Da ist sehr viel Wahres dran.
Es gibt heute zahllose Methoden der Hundeerziehung, die als das Non plus Ultra gelten und selbst, wenn man das Beste fuer seinen Hund will, muss genau DAS nicht zwangslaeufig das Beste fuer DIESEN Hund sein.
Der Idealfall ist wohl, mit gesundem Menschenverstand und immensem Informationsschatz ueber Hundepsychologie, seinen Hund "lesen" zu lernen und danach die Methodik zu entscheiden.
Auch nach so vielen Jahren mit RRs wuerde ich mir diesen Bonus nicht anmassen.
Denn Welpen sind bekanntlich Wundertueten. Man braucht viel, viel Zeit, Intension und Aufmerksamkeit, um den besten Weg zu finden.
Deshalb haette ich persoenlich Manschetten, mir einen RR in einen Familie mit zwei kleinen Kindern zu holen.
Als ich meinen ersten RR bekam, geriet ich an einen Hund, der bzw. die es mir so leicht machte, dass ich mich fuer DIE begnadete und erwaehlte Hundeversteherin hielt. Batoka war einfach genial, null Probleme.
Dann kamen Chakka und Chakanee dazu, da wurde es schon schwieriger, meine erprobten Erziehungsmethoden griffen nicht so einfach. Und an Zambo und Zulu prallte alles froehlich ab, was ich fuer richtig hielt.
Jeder Hund ist anders, muss individuell betrachtet und behandelt werden.
Batoka waere sicher auch mit zwei Kindern klar gekommen, Chakka vielleicht auch. Chakanee? No way! Zambo haette beim Spiel alles in die Wand geduebelt, was im Weg ist und Zulu liebt zwar Kinder, ist aber ein eifersuechtiger Egoist. Auch da waeren ernsthafte Probleme vorprogrammiert.
Und diese Charaktere weiss man eben nicht, wenn der Welpe ins Haus kommt.
Natuerlich kann man erzieherisch einwirken und lenken, aber mit zwei Kindern zusaetzlich ... es ist sicher machbar, aber kostet unendlich viel Energie. ICH wuerde es mir trotz oder besser, wegen all der Erfahrung nicht zutrauen.
Bleibt nur, viel Glueck und Fingerspitzengefuehl zu wuenschen
LG
Heike
Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...
Hallöchen,
ich muss die Monika leider (leider nicht weil sie leider recht hat, sondern weil das leider Fakt ist) bei dem Punkt unterstützen. Auch ich habe einige Hunde dieser Herkunft kennen gelernt - ja unter anderem meinen - und habe früher auch immer gedacht, solche Aussagen sind doch nur Ausreden usw. Dem kann ich aber mittlerweile wieder sprechen. Es ist definitiv sehr wichtig, was ein Hund (eben besonders eine etwas pfiffigere Rasse) in den ersten Lebenswochen erlebt, bzw. In dem Fall wohl eher "mitmacht".
Und dies hat nichts damit zu tun, das man sich der Herausforderung nicht stellt oder so, sondern wenn einfach alle Hunde der gleichen Aufzucht die gleichen Probleme - mit gleich starker Ausprägung - haben, dann ist das für mich einfach Fakt wo das her kommt. Das dies für einen Anfänger RR Halter dann noch schwieriger ist, ist klar denke ich.
In dem Fall finde ich es eher vom Verkäufer sogar grob fahrlässig, solch einen Hund, z.B. In eine Familie mit Kindern abzugeben.
Das ansonsten bei einem RR unterschiedliche Charaktere auftreten, ist ja auch normal. Aber in dem Maß und der Gleichheit einfach nicht.
Im Übrigen habe ich dies auch schon bei dem Border Collie erlebt, das viele Hunde, bzw. Halter die ich treffe, die gleichen Probleme haben (und die sind ebenfalls nicht lustig), und einige der gleichen Herkunft abstammen. Somit ist dieser Punkt absolut nicht zu unterschätzen, meine Meinung. Leider eine Folge der Modehunderscheinung und deren nutzenzieher! aber das ist ein anderes Thema.
LG
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -








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so, damit auch die unwissenden etwas davon haben und da es ja offenbar fakt ist, her mit den fakten: wer behandelt seine welpen wie und sagt dann, die käufer seien selbst schuld, wenn die hunde aus dem ruder laufen?
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Hat denn hier irgend jemand Lust auf eine Abmahnung/Unterlassungsklage?![]()
Geändert von AsadTheFirst (05.05.2014 um 09:59 Uhr)
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