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Thema: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von chilli09
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    Standard Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Ich empfinde das schon so, dass viele schwierige Hunde bei ungeeigneten Haltern sind. Grad aktuell ist der Bruder meines Rüden zu vermitteln , da die Halter massive Probleme mit ihm haben, eben weil sie derart ungeeignet sind. Die beiden Rüden sind sich sehr ähnlich und diverse Charakterzüge decken sich 1:1. trotzdem konnten wir bestimmte Sachen einfach unterbinden, abtrainieren. Sicher sind gewisse Anlagen vorhanden. Die gilt es aber aufzufangen und in die richtigen Bahnen zu lenken. Und das können eben viele Menschen nicht.
    Geändert von chilli09 (02.05.2014 um 09:33 Uhr)
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    Heidi, mit Chilli *23.06.2009 und Leo, *02.04.2012

  2. #2
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Off-Topic:

    Zitat Zitat von chilli09 Beitrag anzeigen
    Ich empfinde das schon so, dass viele schwierige Hunde bei ungeeigneten Haltern sind. ...

    Und das können eben viele Menschen nicht.

    Viele Sonnenblumen, können solche an einem Ort sein, wo ansonsten
    noch viel mehr Erdbeeren stehen

    Menschen haben eine unterschiedliche Wahrnehmung über vage Ausdrücke:
    Was kalt, egoistisch, warm, herzlich oder viel ist, ist Ansichtssache .. und nicht unbedingt die Realität

    Geändert von Rosemarie Karsten (02.05.2014 um 10:04 Uhr)
    Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen

  3. #3
    Jackal
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Man selbst fühlt sich halt gleich viel toller, wenn einen ach-so-schwierigen Hund hat. Und nur der eigene ist natürlich so richtig schwierig und Leute die wenig bis gar keine Probleme mit ihrem Hund haben, die haben einfach einen tooootal unkomplizierten, einfachen Hund erwischt und haben doch sowieso keine Ahnung

    Den RR als unglaublich schwierigen Hund darzustellen, ist genauso bescheuert wie in als super-idealen Familienhund darzustellen. Ist er beides nicht.

    Wer einen großen, schnellen eigenständigen Jagdhund mit reichlich Wacheigenschaften will, wird mit einem RR sehr glücklich werden und ihn nicht als besonders kompliziert oder schwierig empfinden. Was eigenständiger Jäger und Wachhund bedeutet kann man z.B. hier im Forum zu genüge nachlesen, wenn man denn will.

    Wer aber eigentlich einen super freundlichen Begleithund ohne Jagdtrieb sucht, wird einen RR als schwierig empfinden.

    ERGO: sich ehrlich überlegen was man will und was man leisten kann. Ehrlich. Nicht Wunschdenken.

  4. #4
    AsadTheFirst
    Gast

    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Jackal Beitrag anzeigen
    Man selbst fühlt sich halt gleich viel toller, wenn einen ach-so-schwierigen Hund hat. Und nur der eigene ist natürlich so richtig schwierig und Leute die wenig bis gar keine Probleme mit ihrem Hund haben, die haben einfach einen tooootal unkomplizierten, einfachen Hund erwischt und haben doch sowieso keine Ahnung

    Ich HATTE einen schwierigen Hund. Weil wir zu blöd waren und beim Falschen gekauft haben.

    Ich darf dir versichern: Es hat sich verdammt NICHT gut angefühlt. Und ich fühlte mich eher als Versagerin.

    JETZT habe ich einen.... "normalen" Hund. DAS fühlt sich gut an.
    dasNelchen and chilli09 like this.

  5. #5
    Hundehalterversteher Avatar von Vorname Nachname
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    RR-Halter stehen doch fast alle permanent unter Strom (außer zu Hause auf dem Sofa), egal wie sehr man versucht, sich von der Masse der anderen RR-Halter abzuheben.
    Man kann ja trotzdem RRs toll finden, aber so viel Einsicht sollte sein ...
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  6. #6
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Off-Topic:

    Zitat Zitat von Vorname Nachname Beitrag anzeigen
    RR-Halter stehen doch fast alle permanent unter Strom (außer zu Hause auf dem Sofa), egal wie sehr man versucht, sich von der Masse der anderen RR-Halter abzuheben.
    fast alle - wer ist das?

    diese behauptung solltest du jetzt aber mit belastbarem zahlenmaterial untermauern.
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  7. #7
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von das Nelchen
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Off-Topic:

    Aber Heins, das ist doch wohl klar: Fast alle sind alle außer denen, die nicht unter Strom stehen



    'tschulligung für diese unqualifizierte Bemerkung
    Geändert von das Nelchen (02.05.2014 um 12:57 Uhr)
    Liebe Grüße von Nele mit Lola und Otto (02.12.2002 - 27.03.2014) im Herzen

    Ein gut erzogener Hund wird nicht drauf bestehen, dass du die Mahlzeit mit ihm teilst,

    er sorgt lediglich dafür, dass dein Gewissen so schlecht ist, dass sie dir nicht mehr schmeckt.

  8. #8
    Hibbelhundehalter *gg* Avatar von spechti
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von AsadTheFirst Beitrag anzeigen
    Ich HATTE einen schwierigen Hund. Weil wir zu blöd waren und beim Falschen gekauft haben.

    Ich darf dir versichern: Es hat sich verdammt NICHT gut angefühlt. Und ich fühlte mich eher als Versagerin.

    JETZT habe ich einen.... "normalen" Hund. DAS fühlt sich gut an.
    Monika,

    ich stimme Johanna zu und widerspreche Dir hier.
    Ein klein wenig .
    Ich persönlich sehe Deinen ersten Satz als Widerspruch, bzw. als den Knackpunkt.
    Es kommt immer ein wenig auf die Sichtweise und die Erfahrung an.
    Ich fange jetzt nicht wieder mit Horst und den Kindern und so an.....aber:
    Für MICH war er NIEMALS schwierig.
    SCHWIERIG war, zu erkennen, dass es Zeit braucht und dass ich mir NIE sicher sein konnte, ob er vielleicht JETZT schon wieder OHNE Leine....usw.
    Ich habe das Problem angenommen, angefangen, zu arbeiten und gut war.
    Und ich kenne `ne Menge Leute, die seinerzeit definitiv gesagt hätten, was RR doch für SCHWIERIGE Hunde seien, man gucke sich den Horst an.
    Er ist mein erster Hund, den ich von Welpenbeinen an habe und ich mußte, wie wohl jeder hier, erstmal meine Erfahrungen sammeln.
    Da passieren zwangsläufig Fehler.
    Große und kleinere.
    Als Versagerin habe ich mich NIE, zu KEINEM Zeitpunkt, gefühlt.
    Weshalb auch??
    So etwas verstehe ich immer nicht so ganz.
    Weshalb nehmen so viele Halter ein Fehlverhalten ihres Hundes immer derart persönlich?
    Man ist kein Versager, wenn der Hund hetzt, Probleme mit anderen Hunden wie massive Leinenaggressionen, Schwierigkeiten mit Menschen hat etc.pp.
    Man muß lernen, damit umzugehen, zu trainieren, sich rechtzeitig Hilfe holen und vor allem, niemals zu resignieren.
    Als Versager fühlt man sich mMn dann, wenn der Hund den Erwartungen, die man ungerechtfertigterweise in ihn setzt, nicht erfüllt.
    IdR hat man nämlich, seien wir doch mal ehrlich, den fertigen, großen, imposanten, wunderschönen RR im Kopf, der gelassen alles und jede noch so unmögliche Situation völlig souverän meistert.
    Und natürlich NIEMALS jagt und so, klarer Fall.
    Und dann ist das plötzlich gar nicht so, und man ist sehr schnell überfordert.
    Und manchmal überraschen sie den unwissenden Halter doch tatsächlich mit vollkommen banalen Dingen...über die man in seiner Unerfahrenheit gar nicht nachgedacht hat.
    Nie werde ich vergessen, als mir mal jemand mit einem sehr jungen, kräftigen, sehr großen RR-Rüden, der schwer zu halten war und wirklich ordentlich Pfeffer im Popo hatte, sagte:" Ja, wußte ICH denn, dass der SO schnell SO gross wird??"
    Man sollte, wenn man sich einen RR anschafft, mit allem rechnen.
    Auch, dass es schwierige Zeiten geben kann.
    Und in den wenigsten Fällen ist die Aufzucht der Dauerschuldige.....ich finde, jau, es gibt RR, die fordern mehr als andere.
    Aber Schwierigkeiten müssen angegangen werden.
    Wenn ich höre, "Ja, der kommt ja auch aus schlechter Haltung/Aufzucht und deshalb macht der das mit vier Jahren immer noch und wenn ich das gewußt hätte...."....dann kriege ich leicht Plaque.
    Nö.
    Dass er aus schlechter Aufzucht kommt, nun ja, das macht viele Dinge sicher nicht einfacher...aber eine Entschuldigung für den ach so schwierigen Hund ist das nicht.
    Und vor allem stimmt es in den meisten Fällen auch nicht.
    Beim ersten Hund, oder eher, beim ersten RR, ist halt vieles neu und anders.
    Und das kann durchaus dazu führen, dass man meint, der HUND sei schwierig.
    Ist er aber nicht....meist ist er nur mißverstanden und der Halter überfordert.

    LG, Suse
    Geändert von spechti (02.05.2014 um 13:56 Uhr)
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    Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.

    - Martin Luther King -



  9. #9
    AsadTheFirst
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von spechti Beitrag anzeigen
    Monika,


    Dass er aus schlechter Aufzucht kommt, nun ja, das macht viele Dinge sicher nicht einfacher...aber eine Entschuldigung für den ach so schwierigen Hund ist das nicht.
    Und vor allem stimmt es in den meisten Fällen auch nicht.
    Beim ersten Hund, oder eher, beim ersten RR, ist halt vieles neu und anders.
    Und das kann durchaus dazu führen, dass man meint, der HUND sei schwierig.
    Ist er aber nicht....meist ist er nur mißverstanden und der Halter überfordert.

    LG, Suse

    Ich hab gar nix von

    entschuldigen

    geschrieben. Ich kenne inzwischen ein paar Hunde von diesem VK, und die Mehrzahl davon hat Schwierigkeiten mit Kindern. Und wenn du vom VK hörst "... dann kneifen Sie ihn halt in die Ohren/verpassen ihm ne Kopfnuss/hauen ihm auf die Schnauze")

    dann weiß ich - und bisweilen dauert es bei mir, bis der Euro gefallen ist, IRGENDWANN wusste ich es dann - dass VK exakt DAS mit den Welpen macht. Da laufen wichtige Dinge in einer ganz wichtigen Phase falsch. Grundlegend falsch.

    Es war lange Zeit das Gefühl, dass ich ihn trotz aller Arbeit, trotz Übens "nicht hinkriege". Drei Jahre können eine lange Zeit sein mit einem Hund, der aus Unsicherheit nach vorn geht. Bei dem jeder Trainer sagt "Kastrier ihn". Und ich habe ihn nicht kastrieren lassen und war dann halt "selbst schuld".

    Das Thema ist zu vielschichtig, um es so einfach abzutun. Ich wusste lange Zeit nicht, dass er so unsicher ist. Und so verblüffte er mich dann, dass er unmittelbar auf die Straße sprang (Gottseidank an der Leine), weil eine Motte auf ihn zuflog. Ein anderes Mal, weil eine Eisenplatte über ein Loch in der Erde lag.

    Ängstliche Hunde überraschen dich. Urplötzlich sind Dinge wahnsinnig gefährlich. Und von plötzlichem auf-die-Straße-springen bis zum sich-weigern-weiterzugehen über dich-plötzlich-anspringen...... DAS erfordert höchste Konzentration. Denn man weiß ja nie, was gerade gefährlich sein kann.

    Mir fehlt die Zeit um ein exaktes Bild zu malen. Und gewiss war ich überfordert. Ja und? Ich hab mich dem gestellt und letzten Endes war er - wenn auch nur für eine kurze Zeit - der perfekte Hund für uns.

    Man muss nicht "ne Lusche" sein um überfordert zu sein. (Ich weiß, dass du das nicht meinst)

    Kleinkind und Welpe können durchaus überfordern. Und ein Hund kann sehr wohl auf Grund schlechter /falscher Aufzucht schwierig sein. Es braucht einen langen Atem, um das "auszubügeln"

  10. #10
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von AsadTheFirst Beitrag anzeigen

    ... Und ein Hund kann sehr wohl auf Grund schlechter /falscher Aufzucht schwierig sein. Es braucht einen langen Atem, um das "auszubügeln"

    Das bezweifelt auch niemand. (Glaube ich)
    Es geht ja auch nur darum in welchen Händen der Hund dann ist. Und da schließt sich der Kreis. Nicht jeder der eine Hundeleine halten kann...usw.

    (und was wohl solchen Leuten passiert wenn die mal aus Versehen einen Hund bekommen der schon 3 Halter hatte und nicht mehr 10 Wochen alt ist, sondern 3 Jahre?)
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  11. #11
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von AsadTheFirst Beitrag anzeigen
    Man muss nicht "ne Lusche" sein um überfordert zu sein. (Ich weiß, dass du das nicht meinst)

    Kleinkind und Welpe können durchaus überfordern.
    Zitat Zitat von r.i.g.d.e. Beitrag anzeigen
    Und da schließt sich der Kreis. Nicht jeder der eine Hundeleine halten kann...usw.
    r.i.g.d.e., ich finde, nicht, dass hier der Kreis geschlossen wird.
    Auch kompetente Hundehalter können durch die Hunde und deren Charakter und Eigenheiten an ihre Grenzen geführt werden. Maßgebend dann sind Durchhaltevermögen, Konsequenz und Zeit.

    Nele
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  12. #12
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von AsadTheFirst Beitrag anzeigen
    Ich hab gar nix von

    entschuldigen

    geschrieben.

    Sorry, ich meinte auch gar nicht Dich persönlich.
    Ich höre das nur immer wieder als Entschuldigung von Leuten für unerwünschtes Verhalten.
    Hund springt bei jeder sich bietenden Gelegenheit in die Leine und man kommentiert das so:" Wenn ich gewußt hätte, dass er in den ersten Monaten gar keine Leine kennengelernt hat, dann wären wir die Sache anders angegangen....aber jetzt isses so." usw.


    Ich kenne inzwischen ein paar Hunde von diesem VK, und die Mehrzahl davon hat Schwierigkeiten mit Kindern. Und wenn du vom VK hörst "... dann kneifen Sie ihn halt in die Ohren/verpassen ihm ne Kopfnuss/hauen ihm auf die Schnauze")

    dann weiß ich - und bisweilen dauert es bei mir, bis der Euro gefallen ist, IRGENDWANN wusste ich es dann - dass VK exakt DAS mit den Welpen macht. Da laufen wichtige Dinge in einer ganz wichtigen Phase falsch. Grundlegend falsch.

    Jepp.....und dann weiß man auch, dass viele Leute das EXAKT so machen.

    Es war lange Zeit das Gefühl, dass ich ihn trotz aller Arbeit, trotz Übens "nicht hinkriege". Drei Jahre können eine lange Zeit sein mit einem Hund, der aus Unsicherheit nach vorn geht. Bei dem jeder Trainer sagt "Kastrier ihn". Und ich habe ihn nicht kastrieren lassen und war dann halt "selbst schuld".

    Ja, das brauchst Du mir nicht erzählen....ICH weiß, wie lange die Zeit dauerte...und dauerte...und dauerte...
    Vor allem ist es so sehr sinnvoll, einen unsicheren Hund kastrieren zu lassen....aber nein, völlig anderes Thema.


    Das Thema ist zu vielschichtig, um es so einfach abzutun. Ich wusste lange Zeit nicht, dass er so unsicher ist. Und so verblüffte er mich dann, dass er unmittelbar auf die Straße sprang (Gottseidank an der Leine), weil eine Motte auf ihn zuflog. Ein anderes Mal, weil eine Eisenplatte über ein Loch in der Erde lag.

    Ängstliche Hunde überraschen dich. Urplötzlich sind Dinge wahnsinnig gefährlich. Und von plötzlichem auf-die-Straße-springen bis zum sich-weigern-weiterzugehen über dich-plötzlich-anspringen...... DAS erfordert höchste Konzentration. Denn man weiß ja nie, was gerade gefährlich sein kann.

    Jepp, und eben GENAU das meinte ich.
    Passiert Dir das mit Deinem ersten Hund, SIEHST Du doch gar nicht, was unsicher ist.
    Man weiß es halt schlicht nicht.
    Um die Körpersprache des Hundes wenigstens ein bißchen zu verstehen, dauert es halt lange.
    Und man neigt dann zwangsläufig dazu, Dinge als wirklich schlimm zu empfinden, weil ja alle anderen diese Probleme auch nicht haben.
    Eisenplatte über einem Loch?
    Da fallen mir aus dem Stand `ne Menge Hunde ein, die bei sowas einen Riesensatz gemacht hätten.
    Und noch längst nicht alle kommen aus schlechter Aufzucht.


    Mir fehlt die Zeit um ein exaktes Bild zu malen. Und gewiss war ich überfordert. Ja und? Ich hab mich dem gestellt und letzten Endes war er - wenn auch nur für eine kurze Zeit - der perfekte Hund für uns.

    Man muss nicht "ne Lusche" sein um überfordert zu sein. (Ich weiß, dass du das nicht meinst)

    Nein, natürlich meinte ich das nicht.
    Und sich überfordert zu fühlen und das auch anzunehmen und dann zu handeln ist für mich per definitionem einfach etwas völlig anderes als sich als "Versager" zu fühlen.
    Ein solches Gefühl lähmt und verhindert mEn GENAU das, was Du beschreibst....hinfallen, aufstehen, Krone richten, WEITERMACHEN!


    Kleinkind und Welpe können durchaus überfordern.

    Jepp, absolut!

    Und ein Hund kann sehr wohl auf Grund schlechter /falscher Aufzucht schwierig sein.

    Wieder `ne Definitionsfrage...ich meine halt, das LEBEN mit einem solchen Hund ist mitunter schwierig, weil man ständig den Dauerradar eingeschaltet haben muß, weil man IMMER auf noch so winzig kleine Sachen ein Auge haben MUSS etc., aber ich bleibe immer noch dabei, es ist eigentlich nicht der HUND, der schwierig ist...sondern das ganze Drumherum.

    Es braucht einen langen Atem, um das "auszubügeln"

    Jepp....und wenn man den nicht hat, dann wird`s....SCHWIERIG.
    Kurz `reingeschrieben und glaub`mal, ich weiß genau, was Du meinst.

    LG, Suse
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    - Martin Luther King -



  13. #13
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Ich mag sowohl Suses Post als auch Monikas Post.

    Vor inzwischen einigen Jahren hatte ich ab und an etwas zu Buki gepostet - zu den Problemen und den Selbstzweifeln. Bei Monika (damals noch mit Beau) hatte ich immer das Gefühl, sie versteht genau, was ich meine... Obwohl ich weder einen Hund aus schlechter Haltung noch einen Angsthund hatte: Buki hat mich beizeiten extrem ge- und oft auch überfordert. Er war ein unglaublicher Lernprozess. Und ich war manches Mal wirklich an harten Grenzen.

    Buki war auf seine Art sehr schwierig (im Gegensatz zu Rose ist er nicht immer allem und jedem gegenüber kompatibel, er ist ein völliger Selbstentscheider und so ganz nebenbei auch noch territorial) und ich hab das durch mein damaliges komplett naives Herangehen extrem gefördert. In richtigen und erfahrenen Händen wäre Buki wahrscheinlich überhaupt nicht schwierig gewesen, sondern der Traum von RR - aber ich hatte halt anfangs weder das richtige und schon gleich gar nicht das erfahrene Händchen für einen Hund von derartigem Kaliber. Nein, Buki ist definitiv kein Anfängerhund. Während Rose fast alles verzeiht, verzeiht Buki gar nichts.

    Eines war aber immer klar: Ich liebe diesen Hund und ich versetze Berge für ihn. Die hab ich dann vor allem bei mir selber versetzt, weil ich lernbedürftiger als der Hund war.

    Aber ich hab auch noch etwas anderes gelernt, weshalb ich Suses Post mag: Je verschraubter wir selber denken, desto eher neigen wir dazu, in den Hund Schwierigkeiten hineinzuinterpretieren. Er muss manchmal für eigene Unzulänglichkeiten herhalten. Manchmal ist er einfach nur so, wie er ist - und dabei ist er nicht wirklich schwierig. Es ist oft wirklich eine Frage der eigenen Interpretation und der eigenen Stellung.

    LG

    Susanne
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  14. #14
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Nevi11
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von spechti Beitrag anzeigen
    Monika,

    ich stimme Johanna zu und widerspreche Dir hier.
    Ein klein wenig .
    Ich persönlich sehe Deinen ersten Satz als Widerspruch, bzw. als den Knackpunkt.

    Dass er aus schlechter Aufzucht kommt, nun ja, das macht viele Dinge sicher nicht einfacher...aber eine Entschuldigung für den ach so schwierigen Hund ist das nicht.

    Beim ersten Hund, oder eher, beim ersten RR, ist halt vieles neu und anders.
    Und das kann durchaus dazu führen, dass man meint, der HUND sei schwierig.
    Ist er aber nicht....meist ist er nur mißverstanden und der Halter überfordert.

    LG, Suse
    Hallöchen,

    ich muss die Monika leider (leider nicht weil sie leider recht hat, sondern weil das leider Fakt ist) bei dem Punkt unterstützen. Auch ich habe einige Hunde dieser Herkunft kennen gelernt - ja unter anderem meinen - und habe früher auch immer gedacht, solche Aussagen sind doch nur Ausreden usw. Dem kann ich aber mittlerweile wieder sprechen. Es ist definitiv sehr wichtig, was ein Hund (eben besonders eine etwas pfiffigere Rasse) in den ersten Lebenswochen erlebt, bzw. In dem Fall wohl eher "mitmacht".
    Und dies hat nichts damit zu tun, das man sich der Herausforderung nicht stellt oder so, sondern wenn einfach alle Hunde der gleichen Aufzucht die gleichen Probleme - mit gleich starker Ausprägung - haben, dann ist das für mich einfach Fakt wo das her kommt. Das dies für einen Anfänger RR Halter dann noch schwieriger ist, ist klar denke ich.
    In dem Fall finde ich es eher vom Verkäufer sogar grob fahrlässig, solch einen Hund, z.B. In eine Familie mit Kindern abzugeben.

    Das ansonsten bei einem RR unterschiedliche Charaktere auftreten, ist ja auch normal. Aber in dem Maß und der Gleichheit einfach nicht.

    Im Übrigen habe ich dies auch schon bei dem Border Collie erlebt, das viele Hunde, bzw. Halter die ich treffe, die gleichen Probleme haben (und die sind ebenfalls nicht lustig), und einige der gleichen Herkunft abstammen. Somit ist dieser Punkt absolut nicht zu unterschätzen, meine Meinung. Leider eine Folge der Modehunderscheinung und deren nutzenzieher! aber das ist ein anderes Thema.
    LG

  15. #15
    Hibbelhundehalter *gg* Avatar von spechti
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Nevi11 Beitrag anzeigen
    In dem Fall finde ich es eher vom Verkäufer sogar grob fahrlässig, solch einen Hund, z.B. In eine Familie mit Kindern abzugeben.
    Off-Topic:

    In den Augen des Verkäufers sicher nicht....wieso auch.
    ER geht ja nicht davon aus, dass es falsch ist, Hunde so zu behandeln.
    Und wenn`s dann schwierig wird, sind die Leute halt selbst Schuld....würd`ich meinen, dass er das so sieht.
    Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.

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  16. #16
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von chilli09
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Rosemarie Karsten Beitrag anzeigen
    Off-Topic:




    Viele Sonnenblumen, können solche an einem Ort sein, wo ansonsten
    noch viel mehr Erdbeeren stehen

    Menschen haben eine unterschiedliche Wahrnehmung über vage Ausdrücke:
    Was kalt, egoistisch, warm, herzlich oder viel ist, ist Ansichtssache .. und nicht unbedingt die Realität

    Deshalb schrieb ich ja auch ICH. Über meine Erfahrung kann leider keiner urteilen. Jede einzelne Antwort hier, auch die, der ridgebackerfahrenen Fachleute ist subjektiv und nur die Summe irgendwelcher individuellen Erfahrungen. Wobei die Erfahrungen der Nur-Halter nicht unbedingt weniger sein müssen, als die der Fachleute.
    Heins, r.i.d.g.e. and AsadTheFirst like this.
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  17. #17
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    [OT]
    Zitat Zitat von chilli09 Beitrag anzeigen
    Deshalb schrieb ich ja auch ICH. Über meine Erfahrung kann leider keiner urteilen. Jede einzelne Antwort hier, auch die, der ridgebackerfahrenen Fachleute ist subjektiv und nur die Summe irgendwelcher individuellen Erfahrungen. Wobei die Erfahrungen der Nur-Halter nicht unbedingt weniger sein müssen, als die der Fachleute.

    .. ich habe es mir schon gedacht, dass mein dezenter Hinweis/Kritik
    im vorhandenen Zusammenhang
    auf die Verwendung "vager Quantoren" ( z.B."die meisten", "viele", "immer" )
    nicht verstanden wurde
    Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen

  18. #18
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von chilli09
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Rosemarie Karsten Beitrag anzeigen
    [OT]


    .. ich habe es mir schon gedacht, dass mein dezenter Hinweis/Kritik
    im vorhandenen Zusammenhang
    auf die Verwendung "vager Quantoren" ( z.B."die meisten", "viele", "immer" )
    nicht verstanden wurde
    Und trotzdem hält es dich nicht davon ab, dezente Hinweise zu geben. Wie frustrierend das sein muss, von permanent Unwissenden und Falschverstehern umgeben zu sein....und das obwohl eben diese vagen Quantoren zum schriftlichen Repertoire gewisser Fachleute gehören...
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  19. #19
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Off-Topic:

    Zitat Zitat von chilli09 Beitrag anzeigen
    Und trotzdem hält es dich nicht davon ab, dezente Hinweise zu geben. .....

    .und das obwohl eben diese vagen Quantoren zum schriftlichen Repertoire gewisser Fachleute gehören...


    Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Vagheit ist ein allgemeines sprachliches Phänomen; UNABHÄNGIG von Fachzugehörigkeit etc etc
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  20. #20
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Thomas R Beitrag anzeigen
    ... Wieso wird das beim RR als falsches Verhalten gesehen .
    Von falschem Verhalten hat keiner was geschrieben. Sondern nur davon, dass ein RR eben bestimmte Eigenschaften (und die durchaus rassebedingt) mitbringen kann - nicht muss, die eben zeit-, energie- und kraftbeanspruchend sein können - abermals nicht müssen.

    Wenn ich meine Hündin nehme, ist die im wildfreien Teil des Alltags alles andere als schwierig. Ein Herzerl mit Kindern, nicht territorial, leichtführig, sehr menschgebunden, überall mithinnehmbar, verträglich mit anderen Hunden, alles andere als die Selbstentscheiderin, Pubertät wurde mehr oder weniger ausgelassen und sie war mit einem Jahr eigentlich schon genauso reif wie jetzt mit knapp 5 Jahren - Spätreife kann man ihr nicht wirklich nachsagen... Sehr viele der (eventuell problematischen) Eigenschaften, die bei RRs rassebedingt ausgeprägt sein können - nicht müssen, hat sie nicht. Sie wäre an sich der perfekte Anfängerhund. Wenn da halt nicht auch noch ein leidenschaftlicher Jagdhund drinstecken würde, der einiges über den Haufen wirft...

    Ich hab mich seinerzeit für einen zweiten RR entschieden - in dem Bewusstsein, was das bedeuten kann - nicht muss. Rose ist super und in vielem wirklich ein Traumhund, aber sie ist kein Hund, der dekorativ mit seiner entspannten Familie leinenlos in einer Ausgabe des "Country Lifestyle" über die Wiesen spaziert. Wird sie nie sein. Mit Rose geht man in die Natur - und arbeitet. Muss man mögen - ich mag's (meistens jedenfalls, manchmal geht mir das Dauerkonzentriere zugegebenermaßen auch mal auf den Keks).

    Johanna hat es gut formuliert: Sich ehrlich überlegen, was man will und leisten kann - und was man dann gegebenenfalls auch wirklich leisten muss, weil man sich für den Hund und die Verantwortung, die damit zusammenhängt, entschieden hat. Und sich eben auch darüber bewusst sein, was auf einen zukommen kann - nicht muss. Ich glaube, allen, die hier schreiben, geht es um nix anderes. Von falschem Verhalten des RR spricht doch wirklich kein Mensch...

    LG

    Susanne

  21. #21
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
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    4.951

    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Mathuni Beitrag anzeigen
    Wenn da halt nicht auch noch ein leidenschaftlicher Jagdhund drinstecken würde, der einiges über den Haufen wirft...

    Ich hab mich seinerzeit für einen zweiten RR entschieden - in dem Bewusstsein, was das bedeuten kann - nicht muss. Rose ist super und in vielem wirklich ein Traumhund, aber sie ist kein Hund, der dekorativ mit seiner entspannten Familie leinenlos in einer Ausgabe des "Country Lifestyle" über die Wiesen spaziert. Wird sie nie sein. Mit Rose geht man in die Natur - und arbeitet. Muss man mögen - ich mag's (meistens jedenfalls, manchmal geht mir das Dauerkonzentriere zugegebenermaßen auch mal auf den Keks).
    LG

    Susanne

    Hallo Susanne,

    wäre doch schlimm wenn ein RR kein leidenschaftlicher Jagdhund wäre.

    Hier liegt doch der Gedankenfehler, ein RR ist eben ein Jagdhund, dazu noch einer der gerne sehr selbstständig und auch weit arbeiten möchte.
    Habe ich da keine lust drauf, bitte dann kaufe ich mir keinen solchen Hund.

    Er wirft also gar nichts über den Haufen, nein genau das Gegenteil ist der Fall er tut das wo zu ich mir einen solchen Hund gekauft habe.
    Und nebenbei habe ich wie von dir beschrieben eben diesen guten Familienhund.

    Alles eine Frage der Ansicht .

    Im übrigen kann man durchaus auch mit einem RR entspannt spazieren gehen, *lol* jut nicht in den ersten zweiu drei Jahren aber dann wird es werden .

    LG

    Thomas
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  22. #22
    erhaben schwebend Avatar von Joe Black
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Ich möchte ganz bestimmt niemandem einen RR ausreden...

    Ich finde allgemein die Kombi Hundewelpe und 2 kleine Kinder nicht wirklich gelungen und bei einer Rasse, die im ungestümen Junghunde-Alter schon 30+ Kilo erreicht schon mal gar nicht.

    Auch würde für mich persönlich das Argument "wir haben Oma und Opa, Nachbarn, Freunde, etc, die uns unterstützen" nicht funktionieren. Ich würde nicht wollen, dass mein Hund von 5-7 verschiedenen Personen, verschieden behandelt wird, verschiedene Dinge darf oder nicht darf und von jedem irgendwas lernt auf irgendeine Art.

    Welche Schwierigkeiten im 1. - 3. Lebensjahr (und auch noch danach) mit einem RR auftreten können, kann man hier ja zur Genüge nachlesen... Wenn man sich dessen bewusst ist und WEISS, worauf man sich einlässt... warum nicht?

    Wenn deine Frau sich die Hauptarbeit mit Welpe und Kindern zutraut. Wenn auch SIE weiss, worauf sie sich da einlässt... Wenn sie mit einem evtl. pöbelnden, unsicheren, jagen wollenden, ungestümen Junghund plus Kindern raus gehen kann... und dabei geduldig bleibt und ruhig und mit ihm arbeitet... warum nicht?
    Mit manchen Menschen über Hundeerziehung und Verhalten zu diskutieren, ist wie nem Blinden ein Buch schenken...

  23. #23
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Xantos
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    hinter der Hecke :-)
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    wild und jagend ja so kenn ich meinen Hund hier ein beispielDSC_4381_DxO.jpgund wild hinter her DSC_0232_DxO.jpgaber weniger jagend

    das einzige Problem was der Hund hatte war zwischen 2und 3 die Pöbel Phase

    das war alles ......


    schöne grüsse an alle Problem Hunde


    ich hab mir nie nen Kopf über den besonderen Hund gemacht
    Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen,
    ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

    Friedrich der Große

  24. #24
    BamBam, Hellboy & Sonny Avatar von Stefanie R.
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    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Mathuni Beitrag anzeigen
    Ich denke allerdings auch, dass die Persönlichkeit des Halters unabhängig von den äußeren Anforderungen eine große Rolle spielt. Ein Mensch, der insgesamt in seinem Leben zu konsequentem Verhalten neigt, wird sich leichter tun als ein generell inkonsequenter Mensch. Der generell inkonsequentere Mensch kann sich auch schlecht vornehmen, beim Hund dann aber - wenn schon nicht im Restleben - superkonsequent zu sein. Ich denke, da schlägt einem das eigene Naturell ein Schnippchen.
    Zitat Zitat von Jackal Beitrag anzeigen
    Wer einen großen, schnellen eigenständigen Jagdhund mit reichlich Wacheigenschaften will, wird mit einem RR sehr glücklich werden und ihn nicht als besonders kompliziert oder schwierig empfinden.
    Diese beiden Aussagen bringen es für mich auf den Punkt.

    Mir fallen auf Anhieb sechs Leute ein, die BamBam persönlich kennen und ihn alles andere als unproblematisch finden. Alle haben keinen RR. Die sogar sagen, dass er in anderen Händen eine echte Pestbeule sein könnte. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das so sein kann. Er braucht halt klare Vorgaben und entsprechende Auslastung neben ganz viel Zuwendung. Außerdem gibt es einfach Situationen, in die ich ihn nicht laufen lasse, weil es sein könnte, dass sie nicht gut ausgehen. Er tendiert dazu, Ressourcen zu verteidigen. Muss nicht, kann aber sein. Ballspiele oder Futtersuche in einer Gruppe Hunde, die er vielleicht auch nicht mal kennt, kann ich vergessen. Hat er normalerweise auch kein gesteigertes Interesse dran. Wenn ich sehe, dass er die Ressource eines anderen Hundes haben will, rufe ich ihn ab.

    Ein willensstarker Hund braucht einen willensstarken Menschen, der kein Problem damit hat, auch mal vom Mainstream abzuweichen und zu sagen "Das geht bei uns nicht" oder "Das machen wir nicht". Und zwar ohne, dass man hinterher in Tränen ausbrechen muss. Willensstarker Hund zu willensschwachem Menschen macht Probleme. Aufgrund der Kombination, nicht wegen des unheimlich schwierigen Hundes.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
    Geändert von Stefanie R. (04.05.2014 um 12:00 Uhr)
    He is your friend, your partner, your defender, your dog.
    You are his life, his love, his leader.
    He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
    You owe it to him to be worthy of such devotion.

  25. #25
    AsadTheFirst
    Gast

    Standard AW: Warum will uns jeder ausreden, einen RR zu bekommen?

    Zitat Zitat von Stefanie R. Beitrag anzeigen

    Ein willensstarker Hund braucht einen willensstarken Menschen, der kein Problem damit hat, auch mal vom Mainstream abzuweichen und zu sagen "Das geht bei uns nicht" oder "Das machen wir nicht". Und zwar ohne, dass man hinterher in Tränen ausbrechen muss. Willensstarker Hund zu willensschwachem Menschen macht Probleme. Aufgrund der Kombination, nicht wegen des unheimlich schwierigen Hundes.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam

    *seufze* Wie Recht du hast..... Asad ist ja nun "kein schwieriger" Hund.. Und trotzdem erlaube ich bestimmte Dinge nicht: Dass Enkelzwerg die Hand mit der Wurst vor Asads Nase baumeln lässt um sie dann blitzschnell hochzuziehn. Dass eine Gästin sich neben ihn auf die Kudde legen will, weil" er so nieeeeedlich ausschaut, wenn er schläft" oder ihn deswegen streicheln will. Dann hör ich schon mal "Meine Güteee, du mit deinem Hund. Es gibt ja nur noch Regeln hier, andere Hunde sind da unkompliziert"... Na sischer. Mit denen macht man das vielleicht 20 Mal und niemand sagt was, weil "ist doch normal". Und beim 21. Mal wird zugeschnappt. Bei uns wird sowas sofort unterbunden.

    Ja, der Mut zum Eckigsein gehört unbedingt dazu. (Aber... ich wohne eh seit vielen Jahren zwischen den Stühlen. Ist bisweilen unbequem, aber DA trifft man die wirklich interessanten Leute )
    Geändert von AsadTheFirst (04.05.2014 um 13:26 Uhr)

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