Zum Thema Krebs:
Ich finde, es ist etwas anderes, ob ein Hund im Alter von 11+Jahren Krebs
bekommt oder mit 4, 5 oder 6 Jahren. An irgendwas stirbt man immer.
Krebs ist auch beim Menschen eine der häufigsten Todesursachen. Und dennoch
ist eine Krebserkrankung mit 70+ nicht "zuchtausschließend", sonst wären die meisten
von uns nicht auf der Welt oder hätten keine Kinder.
Ich finde, man muß da schon etwas differenzieren.
Bei Krebserkrankungen sind meines Erachtens - und dabei bleibe ich - vor allem die Umweltbedingungen
gefragt. Wenn man sich die Fotogalerie vom Roxy-Forum ansieht, sieht man, daß es wirklich jede Rasse und
auch viele Mischlinge treffen kann (die ja sowieso nicht gesünder sein sollen als Rassehunde).
Vor 20 Jahren mußte ich mich (noch) nicht fragen, ob ich meinen Hund über die Felder laufen
lassen kann oder nicht. Heute muß ich schauen, ob das Feld nicht vielleicht frisch mit irgendwas
gespritzt ist, das für Mensch und Tier schädlich sein könnte. Ich freue mich richtig über blühende Wegränder,
denn da scheint auf dem Feld (noch) alles ok zu sein. Das ist, für mich als Landmaus, eine neue Erfahrung der letzten Jahre.
Die SDU ist eine andere Frage, wobei ich nicht sicher bin, ob jede als solche diagnostizierte SDU auch
tatsächlich behandlungsbedürftig ist. In jedem Fall dürfte hier der Züchter gefragt sein. Weil sie häufig
erst spät auftritt, gibt es da sicher ein Problem.


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