Hallo,
ich bin auch nicht immer ein Verfechter vom Offenstall. Hängt von der Herde ab. Aber raus dürfen müssen sie in der Gruppe, ansonsten ists nicht artgerecht. Und auf der Koppel brauchen sie enen Unterstand und Wasser. Bei mir önnen sie halt zurück in den Offenstall laufen.


Es gibt dunkle modrige Boxen und es gibt versiffte Offenställe, aber auch bei beiden Gute.

dissens
AW: 24 Stunden im Leben eines Boxenpferdes
Unsere zwei sind im Sommer 24/7 draußen, im Winter von Hellwerden bis Dunkelwerden.

Im Sommer habe ich unseren Stall renoviert. Und wir haben uns GEGEN ein "offenes" Stallkonzept entschieden. Jeder hat seine Box, der obere Teil der Trennwand ist fest vergittert.

Warum?
1) Die beiden haben SEHR unterschiedliche Kraftfutterbedürfnisse - denkt mal im Verhältnis 1 : 5. Beide zweimal täglich anbinden bis sie gefressen haben? Fragt DA mal nach Verletzungsgefahr!
2) Sie vertragen sich meist, aber nicht immer. Die Rangordnung wechselt auch nach über einem Jahr von Zeit zu Zeit. Das können sie gerne draußen austragen, drinnen brauche weder ich das, noch die Pferde.
3) Wenn einer von beiden aus medizinischen (oder sonstigen) Gründen stehen muss, dann darf er auch wirklich stehen und muss nicht vom anderen von Wand zu Wand getrieben werden.
4) Ja, auch Simplifizierung: Ich bin meist allein. Aus einer GROSSEN Box erst Pferd A, dann Pferd B rauszuholen, danke, nein. So ist das alles schön sortiert.

LG
Tina

Kann ich dann verstehen. Wenns nicht harmoniert ist getrennt besser.

Wegen dem Kraftfutter. Meine bekommen Eimer über den Kopf gehängt. Dann weiß jeder er hat alle Zeit der Welt. In der Zeit räum ich den Mißt weg.

Aber ich hab auch ne gute Leitstute, die die Herde sehr ruhig führt.

Ich kann in meinem Stall einen Teil abtrennen, falls ich mal einen "Invaliden" habe. Die anderen stehen dann alle vor dem Separee und leisten dem "armen Verletzten Gesellschaft". Hab ich bisher aber noch nicht oft gebraucht und dann meißt wenn ich ein Neues hatte und es eingewöhnen mußte.

Viele Grüße
Bärbel