Nee...?!

Mal ehrlich, erst war ich ein bißchen hin und her gerissen, was diesen Faden anging - ich finds ja eigentlich ganz gut, wenn Leute sich trauen, ihre Hunde so in den Alltag einzubinden, dass ein wirkliches Miteinander entsteht.
Zunächst erschein mir die Eingangsfrage dazu etwas naiv - was mich geneigt machte, Heins recht zu geben, vielleicht nicht gerade 6 Monate, aber 6 Wochen hätte ich allemal angemessen gefunden.
Insgesamt schien es mir also schon in die richtige Richtung zu gehen.

Das hat sich gerade völlig geändert.
Astrid, bei aller Liebe, Dir ist schon klar, dass Du die Box so negativ auftrainierst? Ein solches "hart bleiben" hat nix, aber auch gar nix mit "Konsequenz" zu tun. Es ist nur Zeichen einer wenig durchdachten und herzlosen Erziehung.
Du hast einem kleinen Wesen (und Dir wahrscheinlich auch) Stress gemacht, nichts anderes.
In dem Alter und nach solch kurzer Zeit hätte ich etwas mehr Verständnis und vor allem Einfühlungsvermögen erwartet...?
Was meinst Du, warum sich hier alle die Finger wund tippen und immer wieder betonen, dass man sich gut überlegen soll, ob ein Hund zur derzeitigen Lebenssituation passt?
Wenn Du es Dir nicht leisten kannst, notfalls etwas Urlaub dranzuhängen, weil das Baby noch nicht so weit ist - dann ist das, gelinde gesagt, suboptimal.

An Deiner Stelle würde ich meinen Chef schon mal darauf vorbereiten, dass Du die nächste Zeit unter Ablenkung arbeitest und notfalls ne halbe Stunde hinten dran hängen mußt, weil Dein derzeit machbares Pensum vom normalen abweicht.
Wenn ihr beiden Hübschen da nächste Tage im Büro aufschlagt, dann ist ja logischerweise auch erstmal Ausnahmezustand angesagt - ich kann Dir versichern, sogar gestandene Jungs bringen wenig liegefreundlich ihren ersten Bürotag hinter sich.

Ich arbeite dann aber an der Ursache, nicht am Symptom.
Das ist ein Rat, den Du Dir für die gesamte Erziehung zu Herzen nehmen solltest.
Was meinst Du, warum das kleine Wesen da Rabbatz gemacht hat?

Traurigen, aber gut gemeinten Gruß
Ilonka