Endlichkeit ist...

... manchmal unerträglich. Sie schlägt manchmal so nebenbei zu - das aber gerne auch mal mit voller Wucht. Beim Durchgucken von Fotos des letzten Wochenendes blieb ich an diesem hier kleben:

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Nein, wir hatten keinen New-York-Marathon hinter uns. Nur 2,5 eher sehr gemütlich gelaufene und entspannte Stunden in herbstangehauchter Allgäuer Gegend ohne Steigungen. Weil gemütlich gelaufen, waren wir sogar noch unter dem Pensum der üblichen und km-mäßig gesehen weiteren Strecke...

Das Foto war das Foto, das man mal schnell nebenbei nach hinten schießt, während man eigentlich vornehmlich Rose und ihre allerbeste Freundin zusammen im See planschend fotografiert. Während die Mädels planschten, machte Buki hinter mir Pause. Und seine Pause unterschied sich grundlegend von dem, was man Frischwelpenhaltern immer gerne als wichtigen Lerninhalt anverdingt. Sein Platz war ein freiwilliges und er war unglaublich müde...

Es geht ihm gut, er ist soweit fit und er ist zwei Tage später wieder ebenso freiwillig und dynamisch herumgetobt (Anstifter des Unfugs ). Aber ich weiß auch, das alles endlich ist. Manchmal bin ich fast froh um die Kamera, die mir solche Momente einfängt. Und so weh Endlichkeit tut, so sehr schätze ich auch, sie zu bemerken. Sie lässt mich meinen Herzensbuben in seiner Endlichkeit auch bewusst empfinden - hoffentlich noch einige Jahre lang.

LG

Susanne