Ich unterstütze ebenfalls Chirombo´s Meinung und Tanjas Posting.

Aus mehreren Gründen.

Standarts welche bewust nicht eingehalten werden, können auch weggelassen werden. Sie suggerieren denjenigen welcher diese Standarts als Disziplinäres Mittel in der Zucht versteht eine Scheinwelt, wenn sie keine Verwendung finden.

Nochmal zum Grundsatz, ich, unbedarfter zukünftiger Hundehalter, erkundige mich intensiv über meinen zukünftigen Traumhund. Ich informiere mich über Wesen, Eigenarten, etc und auch über den derzeit gültigen Standart. In diesem, sind noch dazu wesentliche Eigenschaften der Rasse definiert.
Darf ich jetzt davon Ausgehen das man sich an diesen Standart auch hält ? Ich denke schon !
Wie muss ich jetzt als Käufer; Interressent damit Umgehen wenn ich erfahre das dieser Standart nur recht Oberflächlich angewendet wird ?
Bewegen sich die Bereiche wo man je nach Auslegung etwas grosszügiger ist jetzt nur auf Grösse, oder aber vieleicht auch auf Wesen etc?
Wie lange geht das schon so ? Erwartet mich überhaupt heutzutage noch Das was in diesen Standarts definiert ist ?
Welchen Wert besitzt dieser Standart noch ?

Je länger das "Spielchen" läuft, je lockerer die "Zügel" gehalten werden desto mehr verkommt der ehemalige Standart zu einem Wunschdenken.

Methode 1 = ich passe den Standart regelmäsig den Bedürfnissen der Zucht an.
Dann stimmt er wenigstens, verfehlt aber vieleicht seine eigentliche Existenzgrundlage, nämlich bestimmte Eigenschaften zu normen und als Vorgabe für gewisse Zeiträume fest zu schreiben.

Methode 2 = ich halte mich zwingend an den Standart, er stimmt dann ebenfalls, aber ich entferne mich vieleicht damit von den entsprechenden züchterischen Bedürfnissen.

Der Mittelweg denke ich, wie Ute sagt, bringt unser Leben neue Erkenntnisse Anforderungen etc., Standarts welche als Gültig auch gelebt werden können und sollen müssten hier "mitwachsen".

Sie zu erzeugen im Bewustsein sich nicht dran zu halten ist, meiner Ansicht nach, Unfug.

Frank