Liebe Katarina,Zitat von Katarina
nur mal eine Frage zwischendurch. Wieso hast Du mit dem Hundehalter nicht an Ort und Stelle gesprochen? Ich hätte mir so ein Verhalten nicht kommentarlos gefallen lassen.
Apropo Jogger, ich habe bei Ayla die Erfahrung gemacht, dass sie genau die Jogger überhaupt nicht weiter beachtet, die ungerührt von ihrer Umgebung einfach nur laufen - ohne nach links oder rechts zu blicken.
Situation heute im Wald: Jogger kommt von hinten für mich unbemerkt gelaufen, läuft direkt auf Tuchfühlung an mir vorbei, springt über die Schleppleine von Ayla, läuft auch an Ayla vorbei, sowohl mein Individualabstand wurde deutlich verletzt wie auch der von Ayla - aber Null Reaktion von Ayla. Sie lief einfach gelassen weiter. Bei Joggern, die ihren Lauf abbrechen aus Unsicherheit, muss ich wiederum meine Maus im Auge behalten, weil ich weiß ja nie, zu welchen Reaktionen diese Jogger dann weiter neigen und wie mein Hund darauf reagieren könnte. Grundsätzlich rufe ich Ayla bei mir unbekannten Joggern zu mir ins Sitz, bei den uns inzwischen hinreichend bekannten Joggern - auf unserer Hausstrecke - ist dies nicht nötig - man grüßt sich kurz und gut isses für alle Beteiligten. Das waren übrigens auch die netten Jogger, die zur Welpen- und Junghundzeit bereitwillig als Übungsopfer fungierten.
Übrigens, das Leben ist meiner Meinung nach sehr viel einfacher, wenn man nicht immer nach 100 Prozent strebt. ;)
Was willst Du Dir denn da mitnehmen? Der Einsatz von Beschwichtigungssignalen, wie Du sie ja erfolgreich angewandt hast, wird immer der sicherere Weg sein, der Hund spürt Deine Einstellung, sieht die Signale und wendet sich ab. Bist Du andererseits innerlich auf eigene Abwehraggression eingestellt, spürt auch dies der Hund und wird vielleicht viel eher auf Angriff setzen. Nur mal so eine Überlegung von mir. ;)Zitat von Katarina


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