Huhuh,
also im Prinzip wurde schon alles gesagt und egal mit welcher Begründung ... hinfahren, angucken, überlegen. Da führt kein Weg dran vorbei.
Vorab: Ich habe "mein" Mädel auch aus knapp 400 km Entfernung und auch schon einige "wie auch immer beschriebene Hunde" in der Realität sehen dürfen. Daher nochmal zum Thema Fotos und Beschreibungen.
Wenns um den eigenen Hund geht, MUSS der Funke überspringen. Sei es die Optik oder das Wesen was einem plötzlich ins Herz geschlichen ist und sich dort plüschig eingerichtet hat. Letzteres geht ja net gut "auf die Ferne" ... in allem anderen ist "Mensch" gottseidank frei.
Will sagen: Schön, dass ihr euch in die Fotos verguckt habt und nun geht es weiter ...
Das mit den Beschreibungen ist so eine Sache.
Da gibt es die Extrem-Fälle, bei denen wohlwissend das ein oder andere "Problem" verschwiegen wird (sei es nun wirklich ein Risiko oder nur spezielle Anforderungen an den Besitzer). Will sagen: Klar kann man so gut wie alles ausser Kehle-Beissen "beheben" aber kann das auch der zukünftige Besitzer? Kann das das Umfeld des Besitzers "aushalten"?
Dann die Fälle in denen entweder die Beschreibung aus Unwissen, sagen wir mal "nicht ganz vollständig" ist.
Dann die Fälle wo Noch-Besitzer oder eben "Vermittler" und Interessent ganz ganz dolle aneinander vorbeireden oder eben nur völlig andere Ansichten von "schlimm oder nicht schlimm", "normal oder nicht normal" usw. haben.
Letzteres kann keiner auf die Entfernung oder durchs Telefon bewerten.
Bis auf wenige Ausnahmen muss man sich sehen (Halter und Interessent) und natürlich Hundi um DANN alle Aussagen zusammenzutüten und sich ein Bild machen zu können. Ich meine das nicht negativ, es kann halt ganz blöde Missverständnisse geben.
Also wie gesagt, am Hinfahren führt nix vorbei aber ... man kann im Vorfeld auch schon viel über Telefonate herausfinden bzw. abklären.
Meine Güte, wie oft isses mir schon passiert das ich bei jemand anderem oder jemand bei mir ein "Geht-Ja-Gar-Nicht" Gefühl hervorrief. Manchmal bleibt es natürlich dabei aber oft muss man ganz viel hinterfragen um auf "einem Level" (auf eine Beschreibung des Hundes bezogen) sprechen zu können.
Könnt ihr das mit den Besitzern?
Hmmm und dann nochmal ne kleine Frage ... was genau wisst ihr denn nun über Hund und Heim? Wie gut seit ihr gerüstet bzw. was wären "No Go" Kriterien? Ich meine es ehrlich und mir isses lieber einer sagt schon im Vorfeld, dass er keine Erfahrung oder Böcke oder Mut oder Möglichkeiten hat einen kleinen Leinenterroristen an seiner Seite zu haben und alles mögliche Pi-Pa-Po zu üben als die "lüg in die Tasche, wird schon gehen Nummer".
Einige Sachen lassen sich (wenn auch nicht zu 100%) eben durch vernünftige Kommunikation im Vorfeld abklären. Zumindest in die Richtung "Das können wir nicht probieren".
Zuguterletzt noch: Ein Kennenlern-WE wäre toll, wenn diese Hündin ganz realistisch für euch in Frage kommen könnte.
Aber was ist dann? Bisher wurden mir alle Hunde von ihren Besitzern oder Pflegestellen gebracht und ich würde es nicht anders machen. Und wenn der Besitzer aus welchen Gründen auch immer nicht kann (ich meine das nicht böse!) eben von einem Vertrautem. Nicht falsch verstehen, natürlich gibt es hier mittlerweile Bande welche das (aus rein menschlicher Sicht) überflüssig machen aber ICH würde das neue zu Hause von Hundi sehen wollen.
Im übrigen hat es sich hier als absolut vorteilhaft für Hundi erwiesen, wenn er eben von einer Bezugsperson in sein neues Heim gebracht wurde (immer unter normalen Umständen natürlich).
Wie gesagt, das nur als Zusatz zu dem bereits vorhandenen Beiträgen. ... und jaaa mir ist der Hinfahren-angucken-mitnehmen-Satz als überhaupt angedachte Möglichkeit seitens des derzeitigen Besitzers aufgestoßen.
Geht es um ein "der Hund muss da raus", liegt die Sache mit Hundi durch Besitzer 400 km in ein neues Heim bringen natürlich anders, der Rest nicht ;).
LG
Carola


LinkBack URL
Über LinkBacks

).
.

.

Lesezeichen