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  1. #1
    Schnurzelpurpserin Avatar von dissens
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    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Guter Einwand Ute!

    In meiner persönlichen Wahrnehmung ist der RR erst dann ein "Famlienhund" (sagen wir: "familientauglich"), wenn man recht viel und recht lange Energie, Zeit, Nerven, Geduld, Konsequenz ... und nicht zuletzt eine gewisse Menge Geld für einen guten Trainer "investiert" hat
    "Von alleine" klappt das wohl eher selten.

    LG
    Tina
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  2. #2
    Apfelknutscherin Avatar von Caro
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    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Guter Einwand Ute!

    In meiner persönlichen Wahrnehmung ist der RR erst dann ein "Famlienhund" (sagen wir: "familientauglich"), wenn man recht viel und recht lange Energie, Zeit, Nerven, Geduld, Konsequenz ... und nicht zuletzt eine gewisse Menge Geld für einen guten Trainer "investiert" hat
    "Von alleine" klappt das wohl eher selten.

    LG
    Tina
    Sehe ich auch so. Fängt bei 3-4 Jahren an. Wir haben Caaya als Nothund aus einer Familie mit einem kleinen Kind übernommen, weil diese mit den Beissattacken und der Wildheit eines zahnwechselnden RR's nicht zu recht kamen. 17 Wochen alt und 20kg gebündelte Energie toben durchs Haus und ums Kind herum.
    Umso besser, dass ihr euch Gedanken macht. Bei unserem leider viel zu früh gestorbenen Rüden konnte ich sagen, dass er erst mit ca. 3,5 Jahren "fertig" war und wir bis dahin Unmengen an Zeit, Geduld und Geld (für Trainer, diverse Kurse etc.) investiert haben. Mit einem kleinen Kind hätte ich das nie geschafft. Sicher gibt es Menschen, die damit klar kommen, aber ich denke, die haben dann eine Menge Erfahrung mit Hunden. Gerade als Neueinsteiger werdet IHR mehr lernen als der Hund.
    Nur mal so als Denkanstoss....

    Liebe Grüsse von
    Caro mit dem Mottenkind Caaya und dem Zimtkeks Cinnamon & Cosmo ganz tief im Herzen


    Man sollte sich die Ruhe und Gelassenheit eines Stuhls zulegen - der muss schliesslich auch mit jedem Arsch klar kommen.

  3. #3
    scharfr
    Gast

    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Zitat Zitat von cosmo03 Beitrag anzeigen
    Sehe ich auch so. Fängt bei 3-4 Jahren an. Wir haben Caaya als Nothund aus einer Familie mit einem kleinen Kind übernommen, weil diese mit den Beissattacken und der Wildheit eines zahnwechselnden RR's nicht zu recht kamen. 17 Wochen alt und 20kg gebündelte Energie toben durchs Haus und ums Kind herum.
    Umso besser, dass ihr euch Gedanken macht. Bei unserem leider viel zu früh gestorbenen Rüden konnte ich sagen, dass er erst mit ca. 3,5 Jahren "fertig" war und wir bis dahin Unmengen an Zeit, Geduld und Geld (für Trainer, diverse Kurse etc.) investiert haben. Mit einem kleinen Kind hätte ich das nie geschafft. Sicher gibt es Menschen, die damit klar kommen, aber ich denke, die haben dann eine Menge Erfahrung mit Hunden. Gerade als Neueinsteiger werdet IHR mehr lernen als der Hund.
    Nur mal so als Denkanstoss....

    Liebe Grüsse von

    Respekt, da hatten wir wohl richtig Glück, Bijou ist als Familienhund und im Umgang mit anderen Menschen und Kindern, seit Ihrem ersten Tag, eine Seele von Hund ohne irgendwelche Probleme; unser erster Ridgeback-aber zweiter Hund.
    Was bestimmte Macken betrifft, wie Jagdleidenschaft, Garten umgraben sowie in den ersten 12-18 Monaten eine latente Zerstörungswut und kaum zu bremsende Kraftspielchen, gehörten da schon eher zu den Herausforderungen.

    Gruss

  4. #4
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Mysterie
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    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Guter Einwand Ute!

    In meiner persönlichen Wahrnehmung ist der RR erst dann ein "Famlienhund" (sagen wir: "familientauglich"), wenn man recht viel und recht lange Energie, Zeit, Nerven, Geduld, Konsequenz ... und nicht zuletzt eine gewisse Menge Geld für einen guten Trainer "investiert" hat
    "Von alleine" klappt das wohl eher selten.

    LG
    Tina

    Naja, wir haben zwar die Hundeschule besucht und selbst ausgebildet bzw. erzogen, aber so anstrengend ist er nun auch wieder nicht. Konsequenz ja. Aber viel Geld für einen Trainer? Hm.........

  5. #5
    uw272
    Gast

    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Zitat Zitat von Mysterie Beitrag anzeigen
    Naja, wir haben zwar die Hundeschule besucht und selbst ausgebildet bzw. erzogen, aber so anstrengend ist er nun auch wieder nicht. Konsequenz ja. Aber viel Geld für einen Trainer? Hm.........
    ok, jeder RR ist halt anders. Und es ist wünschenswert sich externe Hilfe zu holen...aber das wirst Du ja schon herausgefunden haben.

    Dein Hund müsste jetzt ca, 2 Jahr alt sein? Und was für ein Mix ist er den eigentlich, wisst Ihr das?

    Nur so aus Interese,

  6. #6
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Mysterie
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    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Ja wissen wir. Die Mutter ist eine weisse Schäferhündin. Davor hatten wir einen wasauchimmerabergrossundlieb-Mix aus Spanien. Der hing dort an der Kette. Er war inetwa 1,5 - 2 Jahre als er zu uns kam. Der kannte nichts. Absolut nichts. War nicht stubenrein, hatte sich vor anderen Hunden aufgebaut, war absolut nicht leinenführig, futterneidisch. Er war unsicher verängstigt und schwer krank. Aber die Krankheit erfuhren wir erst später.

    Er könnte eine Mischung aus Setter, weissem Schäferhund, Pyrenäen Berghund, Retriver und was auch immer gewesen sein. Sein Fell war langhaarig und weiss. Er war Leishmaniose positiv und litt an starker Epilepsie. Die Krankheiten haben wir dann selbst herausgefunden. Die "Tierschutzorganisation" hatte wohl vergessen es uns zu sagen. Wir hätten ihn nach den ersten Anfällen zurückgeben können und uns einen anderen Hund aussuchen können. Aber eine Kostenbeteiligung an den Untersuchungen und Medikamenten haben sie verweigert.

    Wir haben mit viel Geduld, Konsequenz und mit einem super Hundetrainer in der Hundeschule es soweit gebracht, er war, als er in einem epiletischen Anfall erstickte, leinenführig, die hätte er nicht mal mehr gebraucht, er hatte einen guten Grundgehorsam, liess sich abrufen, war nach ein paar Tagen stubenrein, der Futterneid war weg als er merkte das immer Futter da war und es ihm niemand wegnahm. Er schloss Hundefreundschaften, liebte Kinder und war ein ganz lieber, ruhiger, souveräner Hund geworden. Nur die Krankheit, die konnten wir nicht schaffen.

    Das meine ich, mit Geduld, Konsequenz, einer Hundeschule wenn man sich nicht sicher ist und! und das ist wichtig, einer guten Portion Menschenvertand. Nicht alles was ein Hundetrainer in seinen Stunden lehrt ist auch gut für meinen Hund. Die Hundeschule schlägt die Hände über dem Kopf zusammen wenn Hund auf die Couch und ins Bett darf. Damit würde man den Hund in der Rangordnung zu sehr nach oben stellen. Unsere Hunde durften und dürfen immer auf die Couch und ins Bett und es gab noch nie ein Problem in der Rangordnung.

    Unser Senior war nur 14 Monate bei uns, als er innerhalb von 9 Stunden in 3 sehr starke Anfälle fiel und aus dem letzten nicht mehr herauskam. Da war selbst die TA machtlos.

  7. #7
    suifeng
    Gast

    Standard AW: Ist ein RR wirklich ein richtiger Familienhund?

    Zitat Zitat von Mysterie Beitrag anzeigen
    Unser Senior war nur 14 Monate bei uns, als er innerhalb von 9 Stunden in 3 sehr starke Anfälle fiel und aus dem letzten nicht mehr herauskam. Da war selbst die TA machtlos.
    Sorry, ist zwar jetzt OT, aber wer dieses nicht miterlebt hat kann sich nicht vorstellen, "wie" furchtbar so eine Situation, ein st. epilepticus, ist.

    Ich bin ganz gerührt zu lesen, wie Ihr mit Eurem Spanier gearbeitet habt und was für Erfolge Ihr hattet... Klasse!

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