Hallo alle zusammen,
mein RR ist jetzt 16 Monate, wir haben ihn seit der 9. Lebenswoche. Es ist nicht unser erster Hund.
Aber mit ihm haben wir schon Sachen erlebt, die an meinem Hundeverstand gezweifelt haben. Mittlerweile haben wir eine Hundetrainerin und es wird immer besser.
Um nicht alles aufzuzählen, in einigen Erklärungen habe ich uns wiedererkannt.
An der Leinenführigkeit hatte ich und habe ich immer noch die meisten Schwierigkeiten. Dafür brauch ich kein Fitneßstudio mehr, Oberarme sind gut bemuskelt.
Trotzdem, jeden Tag wird es besser, man merkt ihm die Freude bei der Arbeit und beim Spiel an.
Und wenn alles gut klappt und man bekommt hier und da Bestätigungen von vorbeikommenden Menschen, wem schwellt nicht die Brust dabei.
Allen immer viel Spaß mit unseren Fellnasen.
LG von Ela,
Aki und Laika im Herzen.
"Vergiß niemals, daß auf der anderen Seite ein Mensch sitzt."
Verfasser unbekannt
Hallo Manuela
Ich habe zwei RR und einen Parson Russell...alle drei Hunde sind nix für Anfänger ....sagen viele. Es sind meine ersten Hunde :-)....und es klappt perfekt. Aber: In der CH wollte mir kein Züchter ein RR verkaufen....obwohl ich auf einem alten Bauernhof wohne mit endlos viel Land....obwohl die Hunde immer bei mir sind (auch auf der Arbeit).....Obwohl ich täglich mehrere Stunden zum Laufen gehe....Gekauft habe ich die Hunde in Umbrien....Eine direkte Abstammung von Toscana RR (international prämierte Hunde)...bei einer deutschen Züchterin. Die einzige Person, die mir den Kauf nicht abschlug.....einzige Voraussetzung: Ich musste natürlich ein paar Tage zu ihr nach Umbrien fahren, damit sie mich kennen lernte. Meine Meinung dazu: Die tun einfach etwas wichtig. Wenn man den Hund normal behandelt und seinen Sturkopf auch mal akzeptiert und den Hund eben Hund sein lässt...dann ist ein RR wie jeder andere Hund auch....relativ einfach zu handeln. Wenn Du möchtest kann ich Dir die Adresse von Umbrien angeben.
Lieber Gruss
Dinoliva
Hallo,
hab deinen Beitrag gelesen und muß dir recht geben.
Irgendwann fängt jeder an.
Hab eine dreijährige Jack-Russel Hündin und möchte mir gerne eine RR Hündin zulegen.
Hab ein bischen Angst wegen ( zwei Hündinnen).
Außerdem würde ich gerne wissen ob ich mich sehr umstellen muß.
Jackys sind ja sehr lebhaft, nur weiß ich nicht ob ich einem RR mit allem gerecht werde.
Man hört ja viel zwecks extremer Beschäftigung und viel viel Auslauf.
Vielleicht kannst du mir ein paar Tips geben.
LG Samia
Es gibt so Themen denen geht nie die Luft aus, dieses hier gehört dazu. Warum ist releativ einfach, es ist kontrovers. Während der Eine der Meinung ist RR-Hunde sind soooo besonders das könnte man ohne Hundeerfahrung nicht schaffen, berichtet der Andere die ganze Erfahrung hat garnix genutzt - RR´s sind völlig anders. Der Nächste findet garnichts besonders Eigentümliches an dem Hund, und Der welcher sich einen RR zulegen möchte denkt, was soll das; warum will man mich abhalten, elitäres Pack! Unter den vielen Antworten zu dem Thema gibt es auch welche die Erklären um was es bei der Hundehaltung geht, nicht bei der RR Haltung. Es geht um die Besonderheiten auf welche man Wert legen muss wenn man versucht mit einem Wesen zu kommunizieren welches nunmal nicht spricht, welches deutlich mehr instinktiv als intuitiv handelt und welches keinen Vorsatz kennt aber ein Ziel. Die dazu notwendige Offenheit, die Bereitsschaft sich Zeit zu lassen, Interaktionswege zu lernen und seine eigenen Ziele am "Schüler" zu orientieren und nicht umgedreht, entscheidet darüber ob man für den RR taugt, wie eigentlich für jeden anderen Hund.
Gruss
Hallo an alle,
auf unserem Hundeplatz sind wir jetzt in der Seniorengruppe (alle Hunde ca. 6 Jahre und kennen sich ewig). In der Gruppe sind seit Jahren auch ein Schäferhund und ein Berner Sennenhund. In unserer Gruppe machen wir jetzt Sachen, die allen Spaß machen, wie Futter-Dummy-Suche oder aportieren. Auch meine Ayla hat richtig Spaß an diesen Sachen (vor allem, wenn es ums Essen geht), aber am Sonntag kam wieder einmal der schmunzelnde Kommentar der anderen HF: "Wenn wir als nächsten Hund so einen RR hätten, wir würden echt verzweifeln!!"
Dieser Kommentar bezog sich vor allem auf die "Andersartigkeit" meiner Ayla zB bei der Motivation, beim Spiel, beim Platz usw. usf. Zum Glück sind in dem Hundesportverein auch noch andere RR, sonst würde ich manchmal auch verzweifeln (beim Vergleich mit anderen Hunden). Aber so ist meine Süße eben ein RR, der eben etwas anders ist als die anderen Hunde.
Wer damit umgehen kann, sollte sich ruhig auf das Abenteuer RR einlassen. Man braucht eben nur eine Riesenportion eigene Sturheit (will heißen Konsequenz), Ruhe und Geduld.
PS: Ich bin auch Ersthundebesitzer und würde natürlich beim nächsten Hund ein paar Sachen von Anfang an anders angehen, aber im Großen und Ganzen bin ich schon mit meiner Erziehung zufrieden.
Liebe Grüße Heike + Ayla
Hi Samia
Ich habe einen Rüden, eine Hündin und der Russell ist kastriert. Probleme gabs nie. Der kleine hat eh das Gefühl, er sei ein grosser Hund..und ist dementsprechend selbstsicher....meine Hündin teilt in ab und zu ein....meint: Wenn es ihr zu bunt wird, dann wird der Kleine kurz aufn Rücken gedreht und dann ist wieder Ruhe im Karton. Aber zubeissen oder sonst Schmerzen zufügen gibts nicht. Der Rüde ist eh etwas introvertiert und knurrt nur etwas, wenn der Kleine zu wild rumhampelt. Die lieben sich aber ... liegen meist zu Dritt in einem Korb. Wegen der Beschäftigung und dem Auslauf: Nun das ist schon so...nur beschäftigen sich Rudelhunde untereinander...also bei meinen ist das so. Und wegen dem Auslauf: Das ist bei RR eh ein Muss. Ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen, wenn Du die Zeit und hierfür aufbringen willst und kannst, dann sind mehrere Hunde eine tolle Sache....ich werde immer mehr als einen Hund haben.
Lieber Gruss
Dinoliva
Hi Dinoliva,
Ja ich denke du hast recht.
Meine Maja ( Jack Russel) ist leider eine kleine verwöhnte aber verschmuste Hündin.Ich denke auch es würde ihr gut tun einen
Gefährten zu haben.Sie ist auch kastriert und habe nur ein wenig Angst ,weil es immer heißt 2 Hündinnen vertragen sich nicht so gut wie Rüde und Hündin.
Aber ich werde es wagen und mich hoffentlich eines besseren belehren lassen.
Kannst du mir einen guten RR Züchter empfehlen ?
LG Samia
Hallo zusammen,
ich lese schon seit länger Zeit eure Berichte. Auf der einen Seite verunsichern mich häufig eure Artikel im Bezug auf das RR kein Anfängerhund ist auf der anderen Seite bemutigen mich eure Beschreibungen von diesen wunderbaren Tieren.. Meine RR Dame ist nun 6 monate alt. Sie ist nicht mein erster Hund aber der erste RR und gemeinsame Hund mit meinem Freund. Bisher kann ich nicht ngeatives über unsere Süße sagen, sie ist einfach ein traum und es klappt eigentlich ganz gut. Liebe diese Tier echt schon abgöttig und freue mich drauf wenn sie groß ist. Manchmal haben wir Tage da müssen wir diskutieren aber dies kommt eigentlich selten vor. Kann mir gar nicht vorstellen das sie irgendwann mal so stur und anstrengend werden soll. Im vergleich zu meinem früheren Mischlingsrüden ist sie echt ein Engel. Naja sie ist ja auch erst 6 Monate, wahrscheinlich kann ich mir da noch kein richtiges Urteil bilden. Aber ab wann fängt sie denn an sich zu ändern?
Das einzige worüber ich mir oft Gedanken mache ist Ihre Herkunft. Wir haben Sie nicht von der Züchterin, sondern sie war bereits in eine Familie vermittelt und die haben nach 2 Wochen gemerkt das so ein Welpe arbeit und dreck macht. Wollte sie von heut auf morgen weg haben inklusiver aller Sachen die sie angeschafft haben für Sie.Und dann haben wir sie genommen. Die Vorbesitzer wollten auch nicht wirklich viel Geld für sie haben. Uns kam das schon Seltsam vor aber wir wollten der kleinen einfach ein neues zu Hause geben. Und jetzt möchte ich Sie nicht missen!!! Gesucht und Gefunden würde ich sagen.




Hallo,
die müssen nicht stur und schwierig werden. Is meine auch nicht und sie ist jetzt fast eindreiviertel. wir ahben erst die Begleithundeprüfung ohne Beanstandung als einer der Besten in der HuSchu gemacht. Schwierigkeiten kanns mit jeder Rasse geben. Beim RR ist halt viel Hund unterwegs. Er ist große und viele haben angst vor großen Hunden, außederdem fühlt man sich verpflichtet seinen Hund doppelt so gut im Griff zu haben, wie z.B. ein Besitzer eines Hütehundes, oder eines kniehochen mischlings....oder oder. Nen kleinen hält man einfach und bei den großen muß man sich anstrengen. Merkt man ja Besitzer kleiner Hunde finden es eher witzig, wenn sich der Krümel auffüht bei großen ist es den Besitzern immer furchtbar peinlich.
Ich arbeite halt viel mit Belohung und mit möglicht vorrrauschauendem Denken, damit es überhaupt nicht zu Schwierigkeiten kommen kann. Z.b. wenn das Hierzeitweise nicht gut klappt, dann arbeite ich halt mit Schleppleine, oder derzeit mit den hohen Wiesen bei uns. Da kann allerlei drinnen sein. Also dann halt mit Schleppleine.
Wir hatten vorher auch immer second Hand mixe, aber haben sie erst mit ein paar Jahren bekommen, die waren teilweise anstrengend, da ist meine Issa direkt ien Vergnügen.
Viele Grüße
Bärbel + Issa
Hallo!
Dem kann ich auch nur zustimmen - unser 6 Monate alte Jackson ist unser erster RR und auch unser erster Hund überhaupt. Da ich nun keinen Vergleich habe, wie "schwer oder leicht" andere Rassen zu erziehen sind, kann ich mich dazu nicht äußern. Ich weiß nur, dass wir einen eigentlich für 6 Monate ganz gut erzogenen Hund haben (wenn ich mal so still und heimlich andere Hunde beobachte, die sicher schon sehr viel älter als unser Jackson sind). Gerade heute waren wir auf einem Reitturnier zu Gast und haben viele viele Aussagen wie "der ist aber schon gut erzogen... der ist aber brav... der ist aber süß *brustschwell*..." usw gehört. Also kann es ja nicht soo schlimm um unseren Hund bestellt sein - obwohl es unser erster Hund ist...
Ich denke auch - egal ob Anfänger oder nicht. Man muss nur genügend Zeit, Konsequenz, Verständnis für die eventl. "Andersartigkeit" der Rasse und Liebe für seine Fellnase haben. Und die haben wir (auch als blutige Anfänger!)...![]()
LG Katja
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