Hallo Monique,
also wir gehören auch zu den Zweibeinern, die nachträglich noch einen RR Rüden als Zweithund aufgenommen haben. Wir für unseren Teil haben das nie bereut!!! Wir hatten damals bereits eine Labradorhündin, unsere Gina. Von den RR´s war ich schon immer fastziniert und fand das Wesen und die Eigenschaften wahnsinnig interessant und wußte aber auch, daß es auch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist, einem solchen Hund einsolches Zuhause zu bieten, so wie er es braucht. Damals haben wir noch in einer Stadtwohnung gewohnt, wußten aber bereis, daß wir ein Haus außerhalb der Stadt kaufen würden. Naja wir zogen um und für unsere Gina war es natürlich das Paradies auf Erden. Und für mich rückte der Gedanke an einen Zweithund in greifbare Nähe . Wie es natürlich so ist, fand mein Mann zwar die RR´s auch toll, aber so richtig überzeugt vom zweiten Gefährten war er nicht. Naja, nachdem er aber nun jede Woche in der Hundeschule alleine auf der "Auswechselbank" saß und nur Zuschauer war, fand er den Gedanken doch langsam ganz nett. Hi,hi...weibliche List!! Wir begannen uns also nochmehr zu informieren..Züchter...Papiere und das Ganze. Als wir unseren Dayo dann bekamen, war er 11 Wochen alt und unsere Gina war damals knapp 10 Monate alt. Sie beäugte den "Neuling" mit Skepsis, aber auch mit Neugier. Schnelle erkannte sie aber, daß man mit so einem kleinen quirligen Wesen ne Menge Spaß haben kann. Das hat Vor-, aber auch Nachteile, denn wenn dem Einem keine Dummheit einfällt...dem Anderen bestimmt! lach!! Als erstes war die Rangordnung, wie zu erwarten noch so, daß unsere Gina der Boß war und den Neuankömmling überall eingeführt hat. Später hat sich dies, wie wir uns schon dachten zwar nochmal geändert, aber die Fronten sind geklärt und zwar ohne jegliche Körperlichkeiten! Jeder hat seine Rolle im Rudel. Sie schmusen, toben, kappeln sich, jagen sich...und jeder darf mal der Haase sein!! Allgemein gibt es zwischen den beiden keine Probleme. Wenn unser RR einmal bemerkt, daß mich etwas stört ( z.B. unsere Gina bellt wie verrückt auf der Straße, weil sie irgendwas sieht, was kein anderer sehen kann), dann weißt er sie liebevoll zurecht, was für mich manchmal sehr hilfreich ist..grins.
Mal den RR alleinig betrachtet, ist der RR schon eine Rasse, wo man in Sachen Erziehung bischen was beachten muß. Ich persönlich würde es " liebevolle Konseqenz" nennen und alle müssen " die gleiche Sprache sprechen". Wir haben zwar mit unserem Macho Probleme mit anderen Rüden, aber damit muß man bei anderen Rüden immer rechnen. Das wußten wir vorher und arbeiten jeden Tag aufs Neue dran. Ist manchmal anstrengend aber okay!Wenn das alles läuft, ist der RR der liebevollste, zuverlässigste seelenverwandte Vierbeiner, den man sich nur wünschen kann!! Ui..nun komm ich noch ins Schwärmen... Viel zu viel geschrieben. Ich hoffe es hift die erstmal weiter.