Hallo

Aktuell bei uns passiert stand Heute in der Zeitung.
Die Dönche ist ein Naturschutzgebiet.
Bin dort früher auch oft mit unseren Teufel gelaufen, mich nervte es aber immer das ca. 90 % der Hunde
dort im freilauf waren und es ist öfters passiert das ich angemacht wurde weil mein Hund an der Leine ist.
Gespräche mit dem Hundebesitzern brachten nichts " da die Hunde ja nicht Jagen"!



Hunde rissen Ricke HNA Kassel 27.05.2009

Im Jagdfieber und ohne Leine: Rund um Dönche richten die Tiere großen Schaden an


Von Christina Hein
kassel. Ein blutiges Spektakel hat jetzt ein Spaziergänger an der Dönche, zwischen Helleböhnweg und Westfriedhof, mitansehen müssen: Zwei große Hunde verfolgten eine trächtige Ricke, rissen sie und verletzten sie so schwer, dass sie bei einer Nachsuche von einem Jäger getötet werden musste.

Hunde im Jagdfieber: Wenn sie Witterung aufgenommen haben und nicht angeleint sind, kann sie der Halter selten zurückhalten. "Der Jagdinstinkt ist dann nicht mehr zu kontrollieren", sagt Förster Bernd Pogodda, der Revierleiter von Wahlershausen. Es sei denn, es handelt sich um ausgebildete Jagdhunde, die aufs Wort gehorchen.
Der Schaden, den freilaufende Hunde anrichten, ist enorm: Allein auf dem 173 Hektar großen Dönche-Gebiet fallen im Jahr bis zu zehn Rehe Angriffen von freilaufenden Hunden zum Opfer, schätzt Pogodda.
"In den meisten Fällen erwischen wir weder Halter noch Hunde."
RP-Sprecher Michael Conrad
Im jüngsten Fall hatten die Hunde die trächtige Ricke so schwer verletzt - das Tier war bis auf Niere und Lunge aufgerissen - dass sie getötet werden musste. Auch ihr Fötus war tödlich verletzt worden.
Der Zeuge hatte sofort nach dem Vorfall den zuständigen Jagdaufsichtberechtigen informiert. "Die Ricke hatte so starke Bisswunden, dass die Tötung zu ihrer Erlösung unerlässlich war", sagt Michael Conrad, der Sprecher des Regierungspräsidiums.
Bedrohen und stören freilaufende Hunde das ganze Jahr über Tiere auf der Dönche, so sind sie in der Setzzeit, also der Zeit, wenn die Rehe trächtig und dadurch nicht mehr so beweglich sind, eine echte Todesgefahr.
Der dringende Appell von Helmut Arend von der Oberen Jagdbehörde: "Im Frühjahr sollten Spaziergänger unbedingt ihre Hunde anleinen."
Das Besondere am aktuellen Fall: Die Hunde, ein Schäferhund-Mix und ein zweiter Mischlingshund, die aus Ungarn nach Kassel vermittelt worden waren, konnten ebenso wie ihre 44-jährige Halterin ermittelt werden. Eine Anzeige liegt bei der Polizei vor.
Gegenüber der Polizei stritt die Verdächtigte jedoch eine Beteiligung ab. Ihre Hunde seien das nicht gewesen, gab sie an. Allerdings hatte sie kurz nach dem Vorfall gegenüber einem Zeugen ihren Namen angegeben.Zudem passen die Beschreibung der Hunde und die Personenbeschreibung exakt.
Dass die Polizei in solchen Fällen Erfolg hat, ist selten, "In den meisten Fällen erwischen wir weder Halter noch Hunde", so Conrad. DAS SAGT
26.05