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Thema: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

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  1. #1
    RedHotChilliPepper
    Gast

    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    RR und Dobermann kann ich leider nicht vergleichen, da ich keinen Dobermann kenne, da kann ich Dir also leider nicht weiterhelfen.

    Zitat Zitat von shark1940 Beitrag anzeigen
    Er wird als Familienhund mit hoher Reizschwelle beschrieben sowie als Spätzünder, Einmann-Hund (aber nur weil er sich einen Liebling raussucht), gesellig, sensibel, Wachhund aber kein Kläffer. Er soll zu Hause relativ ruhig sein, draussen wild. Benötigt konsequente aber liebevolle Erziehung.
    Das kann ich alles so mit gutem Gewissen und unterschreiben. Ich muss aber dazu sagen dass Loona erst 16 Monate alt ist und in den letzten Monaten so langsam die Tendenz zeigt im Haus ruhig zu sein, dazu muss sie aber ausgelastet sein. Bellen tut sie kaum, höchstens zur Spielaufforderung. Gesellig ist sie auch sehr, sie kennt sehr viele Hunde und hatte mit keinem einzigen ein Problem, das ist aber eher Sozialisierungssache denke ich. Konsequent muss man auf jeden Fall sein, denn sie stellt Kommandos öfter mal in Frage. Man muss seinen Willen dann ruhig durchsetzen, wenn man sich aufregt, pusht man sie nur hoch, dann geh garnichts mehr. Sie ist sehr anhänglich und braucht viele Streicheleinheiten.

    Vor allem die Spätreife kann ich bestätigen, Loona verhält sich manchmal schon noch (anderen Hunden gegenüber) welpenähnlich.
    Geändert von RedHotChilliPepper (20.08.2009 um 18:40 Uhr)

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von HeikeCR
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    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    Hallo!
    Im Prinzip stimmt schon, was da im Rassestandard geschrieben wird - pauschal. Jeder Hund ist natürlich anders.
    Als ich unseren ersten RR bekam, war ich Neuling in Sachen "Hund". Und sie ist der wunderbarste und liebste und verläßlichste Hund aller Zeiten geworden.
    Später habe ich mich mit Hundeerziehung befaßt und festgestellt, daß wenn man einen gesunden Menschenverstand, Verantwortungsbewußtsein und Einfühlungsvermögen hat, braucht man gar nicht viel Anderes. Hilfreiche Tips findet man in Literatur, der Hundeschule (seines Vertrauens) und natürlich im Forum ...
    Nun kann ich andere Rassen nicht beurteilen, aber meine 5 RRs sind keine Spätzünder, nur länger lernfähig (und cleverer) als ich das bei Hunden von Freunden und Bekannten feststellen konnte.
    Schwererziehbar - keine Spur. Aber sie haben ihren eigenen Kopf und man muß lernen, mit ihnen zu arbeiten - nicht sie zu befehligen.
    Dafür bekommt man dann aber die besten Kumpel, die man sich denken kann.
    Also keine Angst, das ist alles machbar.
    Aber tu Dir selbst den Gefallen und suche Dir einen guten Züchter! Leider wird der RR immer mehr zum Modehund und das bringt auch genügend "Vermehrer" ins Geschäft. Auch hier liest man immer öfter von tragischen Schicksalen.
    Viel Geschick und Glück bei der Entscheidungsfindung!
    LG
    Heike

    P.S. die böse, tiefe Stimme gibts bei mir auch manchmal...
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    Man muß oft erst nachdenken, worüber man sich freut, aber man weiß immer, worüber man traurig ist...

  3. #3
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von the ridgelessback
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    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    Guten Morgen!

    Also ich habe mit 15 oder so angefangen, mich um fremde Hundis zu kümmern. Zwei Dobis und vier DSH(-Mixe). Mein erster eigener Hund war der Prinz, ein Abgabe-Dobi, den ich im Alter von fast vier Jahren aus dem Tierheim mitgenommen habe. Im Februar 2009 musste ich ihn gehen lassen... Zwar kenne ich seine Jugend nur aus Erzählungen der Vorbesitzer, aber die vieler anderer Dobi-Welpen "in echt". Allesamt hibbelig, sehr bewegungsfreudig, sehr lernfreudig, aber bei Unterforderung oder Inkonsequenz seeehr nervig und "stur" (O-Ton der Besitzer; meine Meinung: Cleverness! Muss ich einmal nicht machen, muss ich gar nicht machen.)... Mein erster Ridgelessback, der Loki, ist jetzt 6,5 Jahre alt und von Welpe an bei mir. Er ist schon immer ausgeglichenst. Er lernt bei richtiger Motivation (Futtertube!!!) schnell und gern. Versucht aber heute manchmal noch, geforderten Kommandos durch das Anbieten von Alternativen auszuweichen. Konsequent durchsetzen, sonst Freischein!!! Der einzige Unterschied zwischen Prinz und Loki war die Art der konsequenten Durchsetzung: Prinz hat schon mal einen Leinenimpuls oder ein korrigierendes Hand anlegen vertragen, ließ sich sofort wieder aufbauen und weiterarbeiten. Für Loki dagegen reicht dies böse, tiefe Stimme, dass ich diese Übungseinheit abhaken kann... Körperliche Einwirkung geht gar nicht. Im Vorsitzen habe ich ihn mal dadurch korrigiert, dass ich ihn gerade vor mich gesetzt habe. Ganz sanft, mit Hand ans Hinterteil und gerade hinschieben. Mehr nicht. Die "Strafe" folgte: Anfangen bei Null und ein viertel Jahr Arbeit, bis er überhaupt wieder ins Vorsitz kam...

    Fazit: Die Erziehungsmethoden unterscheiden sich nicht und der Ridgeback ist nicht schwieriger, aber die Dosis ist eine andere! Klingt ganz einfach, oder?!

    Und weil einfach nicht einfach funzt im Umgang mit Lebewesen, stelle ich dir jetzt Kito vor, meinen Junior-Ridgelessback. Er ist heute 13 Monate alt geworden. Er ist mit jeglichem Spielzeug motivierbar, kann von 0 auf 100 in unter drei Sekunden, die Schwelle zur übermotivierten Kopflosigkeit (Guck mal, guck mal, guck mal! Frauchen, guck mal! Was ich alles kann! Guck doch mal!) ist schnell überschritten (passiert mir nach wie vor) und nimmt schon mal nachts um 01:43 Uhr seinen Kong, um Büchsenfuttereisreste des Tages durch auf's Laminat schmeißen heraus zu bekommen... Hätte er nicht Papiere und würde ich die Eltern nicht kennen, könnte man ihn glatt für einen Ungarisch Kurzhaar oder gar einen redwheaten Dobermann halten! Das übrigens auch zum Thema "Livernoses sind ausgeglichener" - ha, ha...

    So. Ich schätze, ich konnte dir nicht helfen. Aber so ist das Leben! Beide Rassen können wunderbare Familienhunde sein, können kaum Jagdtrieb haben, können... Aber all das müssen sie nicht! Es sind und bleiben Individuen. Nichts mit Rassestandardkamm! Ein guter Züchter kann dir einen Welpen empfehlen, der zu deinen Wünschen/Ansprüchen/Vorstellungen passt. Und wenn du ein gutes Händchen in der Erziehung hast, wird es ein Traumhund. Und mal ehrlich: Dann ist es doch egal, ob es ein Dobermann oder ein Ridgeback ist, oder?!

    LG Janine mit Loki und Geburtstags-Kito
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    keep your face to the sunshine and you cannot see the shadows

  4. #4
    Schnurzelpurpserin Avatar von dissens
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    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    Auch hier: Kein "echtes" also auf reales Zusammenleben gegründetes Wissen über Dobis.
    Ich hab mir aber mal Gedanken über einen Dobi als Zweithund zur jetzt vierjährigen RR-Dame gemacht und mich zu Dobis eingelesen. Der daraus resultierende Eindruck: Vieles ist ähnlich, aber ich meine, die Dobis sind einen (guten?) Tick motivierbarer, arbeitsfreudiger, meinetwegen "hibbeliger". Da, wo der Dobi Action fordert (!), kann es dir zumindest bei meiner RR passieren, dass sie dich, wenn du mit ihr raus willst, nur verständnislos anguckt à la "was, schon wieder!?".
    In der Umkehrund heißt das dann aber auch, dass der RR sich in stressigern Zeiten auch mal mit weniger Arbeit/Rausgehen zufrieden gibt und schlicht mal den Tag verschläft, während Frauchen ihrem Job nachgeht, während der Dobi ...?

    Ist aber wie gesagt Eindurck, nicht Erfahrung.

    LG
    Tina
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  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Kessi
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    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    Hallo,

    meine Eltern bekamen eine Dobi-Hündin als ich 8 Jahre alt war, die leider nur 4 wurde, d.h. ich war recht jung.
    Meine RR-Hündin ist jetzt gerade erst 15 Monate, da kann also auch noch einiges passieren.

    Aber was Tina schrieb, kann ich total bestätigen. Unsere Dobi-Dame war wirklich sehr hibbelig. Die hatte, auch als sie dann 3, 4 war, meistens Hummeln im Hintern und war immer sehr aufgedreht.
    Obwohl sie auch immer viel dabei war, war es für sie z.B. in einem Biergarten total interessant und aufregend, sie musste immer gucken und alles im Blick haben usw.
    Meine RR-Hündin legt sich im Biergarten hin und pennt (vorausgesetzt wir haben ein Deckchen dabei ). Nimmt also alles viel gelassener.

    Von der Erziehung kommt es mir so vor, als ob es beim Dobi etwas einfacher gewesen wäre. Sie hat immer alles gern mitgemacht. Nala ist da oftmals genervt Mein Papa meint auch öfter, dass Nala schon sehr viel sturer ist als unsere Dobi-Dame...

    Aber das sind auch die einzigen Unterschiede, die mir jetzt einfallen. Im Großen und Ganzen finde ich, dass es schon sehr ähnliche Hunderassen sind.

    LG Kerstin

  6. #6
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von MiWi1970
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    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    Hallo,

    unser Hund ist mit einer Dobermann-Hündin von der 9.Woche bis zum 5 Monat aufgewachsen (Dobermann 2 Wochen älter).
    Der Dobermann stammte aus keiner reinen Leistungszucht (sollte somit etwas ruhiger sein !? - hhmmm).

    Wir haben allerdings einen sehr ausgeglichenen RR und vielleicht war die Dobermann-Dame das genaue Gegenteil davon, aber die Beschreibung eines Tages brachte schon einige Unterschiede der Rassen zu Tage.

    Der Dobermann stürzte sich schon morgens auf unseren Hund und traktierte diesen dann solange, bis sie aus dem Spiel geholt wurde - das Spielen war eher rauher Natur, d.h. das Mädel hing unserem Hund immer in der Gurgel und schüttelte ihn wie ein Stück Fleisch (also mussten wir immer einschreiten, denn der Dobermann spielte sich in einen Rausch und wurde immer rauher). Wenn der RR das Spiel mal in ein Laufspiel wandeln wollte, dann hat der Dobermann ihn wieder zu Boden gezogen (umrennen, in den Hintern beißen usw.) und das rumbeißen ging wieder los ! - das war für uns RR-Besitzer schon unglaublich nervig. Zwischendurch verschwand der Dobermann dann immer mal, um die Kinder umzuspringen und vom Tisch klauen zu gehen - das war für die Dobermann-Besitzerin anstrengend, da sie unentwegt über das Grundstück rannte und ihren Hund kontrollieren musste. Der Dobermann kam nur zur Ruhe, wenn er ins Haus geholt wurde - der RR hat ab und an das Spiel alleine abgebrochen und ist ins Haus gegangen ! - völlig genervt !

    Wenn man jetzt mit den Hunden das Grundstück verlassen hat, dann konnte man gar nicht so schnell gucken, wie der Dobermann auf dem Feld stand und die Kühe jagte - der RR hat sich das nur angesehen und konnte mit einem "hierbleiben" wieder in die gewohnte Gelassenheit zurückversetzt werden (der Dobermann kam erst zurück, wenn die Kühe sternenförmig verteilt waren). Sollte zwischendurch noch ein Auto, Fahrrad oder Jogger den Weg kreuzen, dann ist die Dame auch gerne mal direkt hinterher - da fällt es einem schon unglaublich schwer, positiv zu bleiben wenn der Hund zurückkommt !!!! Damit war der Hund dann den Rest des Spazierganges an der Schleppleine. Der RR ist in dieser gesamten Zeit mit fast vollständigem Desinteresse an den Akivitäten seiner Freundin bei uns geblieben.

    Wieder zurück hat unser Hund versucht, sich irgendwo hinzulegen und zu schlafen - das ganze so lange bis... - tja, bis der Dobermann wieder kam und sich auf ihn stürzte und das gute, alte Gurgelspiel wieder losging. Auch nach einem Spaziergang kam der Dobermann erst zur Ruhe, wenn er ins Haus gebracht wurde.

    Und auch wenn der Hund alleine auf dem Grundstück war, dann ist sie unentwegt hin und hergelaufen und hat sich keine Minute hingelegt.

    Der Dobermann ist mit 5 Monaten abgegeben worden, da es den Besitzern einfach zu stressig war.

    Ist vielleicht auch alles eine Frage der Erziehung, aber der grundsätzliche Verhaltensunterschied der Rassen bleibt so im Raume stehen.

    Fazit: Ich würde von einem Dobermann zum RR wechseln, aber ein Wechsel vom RR zum Dobermann würde ich nicht machen. Aber deshalb habe ich auch einen RR.
    Gruß
    Mirco

  7. #7
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    Standard AW: Unterschied RR u. Dobermann im Wesen u. Erziehung

    Zitat Zitat von the ridgelessback Beitrag anzeigen
    Guten Morgen!

    Der einzige Unterschied zwischen Prinz und Loki war die Art der konsequenten Durchsetzung: Prinz hat schon mal einen Leinenimpuls oder ein korrigierendes Hand anlegen vertragen, ließ sich sofort wieder aufbauen und weiterarbeiten. Für Loki dagegen reicht dies böse, tiefe Stimme, dass ich diese Übungseinheit abhaken kann... Körperliche Einwirkung geht gar nicht. Im Vorsitzen habe ich ihn mal dadurch korrigiert, dass ich ihn gerade vor mich gesetzt habe. Ganz sanft, mit Hand ans Hinterteil und gerade hinschieben. Mehr nicht. Die "Strafe" folgte: Anfangen bei Null und ein viertel Jahr Arbeit, bis er überhaupt wieder ins Vorsitz kam...
    Das ist ja heftig.
    Ja, das kann zu einem Problem werden. Ich habe früher andere Hunde (mixe, Collie etc.) gehabt und war es absolut nicht gewohnt mit lauter Stimme zu sprechen oder am Hund rum zu zerren. Dann kam Duke und ich versuchte es liebevoll. Mit 7/8 Monaten tanzte er mir dann auf der Nase rum. Ich hatte ihn nicht mehr im Griff. Dann gings ab zum Trainer und der brachte uns erst einmal bei, daß man bei einem Dobi auch mal "Gewalt" anwenden muß. Also jetzt nicht im Sinne von schlagen - sondern - zieht er an der Leine, richtig zurück reissen. Man mußte schon auch mit tiefer böser Stimme ihn ab und an die Richtung weisen etc.
    Ich mußte das erst mal lernen, denn mir ging das damals völlig gegen mein Natural. Und klar, ein Fehler und Monate langes Üben folgten.
    Aber das war nur die ersten 2 Jahre - danach war er ein "Engelchen" nur ab und an mußte er austesten, wer der Chef ist.
    Wenn wir uns einen RR holen sollten, muß ich da umdenken. Konsequenz ja - aber nur mit der Stimme.
    Ich bin aber gerade schon am umdenken, denn ich gehe ab und an mit Duke´s bester Freundin spazieren - eine ganz schüchterne DSH Hündin bei der man auch sehr vorsichtig sein muß.

    Zitat Zitat von the ridgelessback Beitrag anzeigen
    Und mal ehrlich: Dann ist es doch egal, ob es ein Dobermann oder ein Ridgeback ist, oder?!
    Ich liebe Dobermänner und mein Freund auch. Aber ich möchte halt keinen mehr, weil ich Angst vor Verwechslungen mit Duke habe. Viele Kunden kommen teilweise nur alle 2-4 Jahre zu uns. Wenn wir uns einen Dobi holen würden, der in 3 Jahren ausgewachsen wäre und dann kommt ein Kunde rein und spricht ihn mit "Duke" an - das möchte ich nicht. Dobis sehen aber für andere sehr gleich aus.
    Daher wäre mir einfach eine andere Rasse lieber. Und gerade weil der RR ein ähnliches Wesen hat, finde ich ihn so interessant.

    Natürlich kann man nicht alles an einer Rasse ausmachen. Aber es gibt Grundzüge und beim Dobi ist es u. a. die Hibbeligkeit. Natürlich gibt es Dobis, die nicht hibbelig sind und dafür RR´s die es sind. Das ist mir schon klar.

    Mir ging´s um die Grundzüge, ob ich da richtig liege. Und so wie ich das alles hier lese - liege ich relativ richtig.

    Danke

    Zitat Zitat von dissens Beitrag anzeigen
    Vieles ist ähnlich, aber ich meine, die Dobis sind einen (guten?) Tick motivierbarer, arbeitsfreudiger, meinetwegen "hibbeliger". Da, wo der Dobi Action fordert (!), kann es dir zumindest bei meiner RR passieren, dass sie dich, wenn du mit ihr raus willst, nur verständnislos anguckt à la "was, schon wieder!?".
    In der Umkehrund heißt das dann aber auch, dass der RR sich in stressigern Zeiten auch mal mit weniger Arbeit/Rausgehen zufrieden gibt und schlicht mal den Tag verschläft, während Frauchen ihrem Job nachgeht, während der Dobi ...?
    Ist aber wie gesagt Eindurck, nicht Erfahrung.
    Ja, Duke wollte immer raus. Zu bestimmten Uhrzeiten hat er sich dann in Position gelegt, damit ich ihn ja nicht vergesse. Gedrängelt hat er nicht - aber raus wollte er. Und wenn ich dann gesagt habe "dann gehn wir" ist er hochgeschossen. Allerdings wenn er Regen draussen gesehen hat, ist die Motivation schnell weg gewesen.
    Duke war auch zufrieden, wenn´s mal weniger war. Allerdings zwischen 1 und dem 3 Lebensjahr hätte er zwar weniger raus gehen akzeptiert, aber die überschüssige Power hätte schnell in Aggressivität umschlagen können. Beim Dobi ist so was mit Vorsicht zu geniesen.
    Ich bin auch der Meinung, daß viele Dobis (auch andere Rassen) gar nicht mal richtig aggressiv sind, sondern einfach zu viel Power haben zu wenig Auslauf und dann in unseren Augen aggressiv werden.

    Mit "hibbelig" meine ich, daß Dobis sehr nervös sind. Wenn ich früher mit Duke auf die Wiese bin, ist der erst mal 20 Runden im Kreis gerannt - wie frisch an der Steckdose aufgeladen.
    Das ist teilweise richtig süß und toll - aber es behindert das Lernen im jungen Alter, weil sie sich einfach nicht richtig konsentieren können. Am besten erst mal auspowern, dann lernen.
    Ist aber auch problematisch gewesen, wenn man irgendwas mit dem Hund erledigen wollte und nicht vorher in ausgepowert hat.
    Also ziemlich anstrengend.
    Wobei er ab dem 2ten Lebensjahr wirklich mein Schatz war u. ich würde alles dafür tun, mich auch heute noch mit ihm rum ärgern zu können.

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