









mbruguera,
mir ging es um die Diskrepanz zwischen den phasenweise erbittert geführten Leinendiskussionen einerseits, und dem, was hier stellenweise nachlesbar ist andererseits. Die Anschüsse, die kamen und kommen, wenn User äusserten, dass die eigenen Hunde beispielsweise nicht ständig angeleint werden, wenn Radfahrer, Jogger, MTB oder andere Waldbesucher passieren, Stichworte wären da "verantwortungs- und rücksichtslos", sondern eben bei Fuss absitzen oder gehen, sind mir deutlich im Gedächtnis geblieben. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand seinen Hund frei laufen lässt, solange er mit diesem Hund so im Dialog steht, dass der abrufbar ist, und habe wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass ich dem Pseudo-Schutz, den Leinen bieten, eher kritisch gegenüber stehe. Ich freue mich über jeden Hund, der gemeinsam mit seinen Menschen ein Team bildet, bei dem man sich aufeinander verlassen kann.
Die Argumentation pro Leine "um die Umwelt angesichts eines grossen Hundes nicht zu ängstigen" führt sich beim gänzlichen Fehlen von Halsung/Geschirr im Freilauf = öffentlichen Raum irgendwie selbst dezent ad absurdum![]()
Nordhummel
Djambos, BamBams & Nalos Menschin
Ach, ist zwar am Thema vorbei, aber eine unangenehme Begegnung hatten wir doch
Kommt mir vor paar Wochen in der früh beim Laufen eine dunkelhaarige junge Frau entgegen, extra kurze Pants und die Milchleistefällt fast aus dem Trägertop, und schreit von weitem "Nehmen sie ihre Hunde an die Leine"... meine zwei in Karawane und nicht mit dem mindesten Interesse für die Dame... Ich: "Wieso???" .... sie: "Ich komme aus dem Iran und da mögen wir keine Hunde"... Ich: " Dann geh doch mal in dem Aufzug im Iran joggen"
.... und wech war se...
Fiel mir nur grad so ein
MB & Aisha & Ema & die drei Katzen...
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung:
man kennt ja seine "Pappenheimer"... will sagen:
es gibt Hunde, die gerne ins Geschirr oder ins Halsband "fassen" und alle möglichen Tricks dabei
kennen, ihren "Kameraden" aufzuhalten oder lahm zu legen... da mach ich alles ab. Ganz klarer Fall von
Unfallverhütung.
Es gibt auch die, die nur mal eben kurz miteinander laufen... eher kein "Hochkampfspiel" bevorzugen ( wo die Pfoten schnell unters Geschirr rutschen könnten), und nach kurzer Laufeinheit.. sich schon wieder anderen Dingen zuwenden.
Je nach Einschätzung der jeweiligen "Kameraden" ist ggfsl eine Halsung am Hund. Ich bevorzuge eine nicht zu enge Halsung mit Klickverschluss .. auf keinen Fall "Kettenhalsung",da sich hier die Zähne bös verfangen können.
Sehe ich nur ein einziges Mal, dass ein Hund die Halsung des anderen "nutzt" um ihn dort festzuhalten oder zu würgen, dann gibts nur noch "Nackisch-Spiel". Und das natürlich auch nur da, wo möglich..
Es gibt auch so ruhige Hunde, die nur kurzes Stück miteinander laufen... ohne "Spökskes", da kann meinetwegen das Geschirr anbleiben.. wenn es kein wildes Toben mit Pfoteneinsatz und "mit den Zähnen festhalten" ist, muss ja nicht unbedingt Geschirr und Halsung ab..
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Auch ich kann keine Widersprüche erkennen.
Da, wo es möglich ist und trainingstechnisch sinnvoll, darf gelaufen werden. ( dieses schließt überschaubares Gebiet, sowie einen gewissen Trainingsstand und die Gesetzeslage mit ein ;-), es ist eine Selbstverständlichkeit, in Anwesenheit von fremden Menschen, den Hund leinenführig zu halten.)
Dieses freie Spiel bitte aber ohne die Gefahr, dass die Hunde sich an Geschirr und Halsung verletzen
können.
Die Möglichkeit einer Verletzungsgefahr ist hoch, wenn Geschirr und Halsung am Hund verbleiben,
also kommen sie beim Toben, da wo dies möglich und sinnvoll ist, ab.
Da, wo es nicht möglich und/oder trainingstechnisch nicht sinnvoll ist, bleiben die Hunde in der Leinenführung.
Geändert von Rosemarie Karsten (04.09.2011 um 12:23 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen





Kleines Beispiel von heute morgen aus der Ridgeback Gruppe.
Ein Jungrüde, 8 Mon, eine junge Hündin, 12 Mon, eine souveräne Hündin, 2 1/2 Jahre.
Überschaubares Gebiet: asphaltierter Weg und rechts und links umgepflügte und begehbare Felder.
Hier ist Toben möglich, da keine Personen, Autos o.ä. unterwegs, keine mögliches Wild... zudem ein Trainingsgrundstand bei allen Hunden vorhanden.
Hier wird erst einmal 5-10 Minuten Dampf rausgelassen.. alle Hund sind nackisch..
Dann Rückruf, zunächst an Halsung sichern... Hunde auf Halter beziehen, etwas entspannen.. dann ggfls Geschirr wieder dran...
Dann Leinenführigkeit... verschiedene Übungen...
Zum Ende der Stunde wieder Freilauf... nackisch , damit es keine Verletzungen geben kann.. Nachhauseweg erfolgt angeleint... an lockerer Leinenführung
Kommt doch auch drauf an, was man wann und wo mit wem üben möchte...
Dementsprechend findet die Zusammenstellung der Hunde und/oder die Wahl des Trainingsgebietes statt..
Wo ist das Problem?
Geändert von Rosemarie Karsten (04.09.2011 um 12:42 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
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