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Thema: RR als Rentner?

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  1. #1
    Hundehalterversteher Avatar von Vorname Nachname
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    Standard AW: RR als Rentner?

    Zitat Zitat von HeikeCR Beitrag anzeigen
    ...
    Jeder kann und muss fuer sich selbst entscheiden, welche Risiken er/sie in dieser Lebensphase verantworten kann. Wer gesundheitliche Einschraenkungen hinnehmen muss, sollte weiteres Risikopotenzial eben vermeiden....
    Von mir aus kann jeder Fallschirmspringen und Rummelboxen wie er mag, in jedem Alter. So lange mir kein Drachenflieger auf den Kopf fällt weil der Pilot sein Hörgerät gerade neu einstellen musste ist mir das völlig Wumpe.
    Allerdings, und darauf wird ständig hingewiesen wenn jemand sich einen RR in die Familie holen will, geht es dabei auch um einen Hund dem man gerecht werden sollte. Sich dabei auf das Glück zu verlassen wird normalerweise hier an Bord weniger toleriert
    Und ja, so lange man seinen temperamentvollen Hund frei stehend einigermaßen sicher festhalten kann mags angehen. Das ist aber ohnehin zu selten der Fall.
    Geändert von Vorname Nachname (30.12.2015 um 23:43 Uhr)
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    „Wie können Sie so mit den Engländern sympathisieren? Sie können ja noch nicht mal englisch.“ „Nein, aber deutsch.“ [Karl Kraus]

  2. #2
    Hibbelhundehalter *gg* Avatar von spechti
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    Standard AW: RR als Rentner?

    Es ist ja so schwierig nicht.
    Die einen haben 25 Jahre Erfahrung mit großen Hunden, respektive RR und führen einen solchen Hund auch mit Anfang/Mitte/Ende 60 noch souverän.
    Weil sie es kennen.
    Und können.
    Oder wie auch immer.
    Jeder hat Erfahrungen mit diesen Hunden gemacht.
    Ich bin da ganz bei Dany und stimme ihr da absolut zu.
    Eine Bekannte von mir ist einfach umgesemmelt worden.
    Sie hat noch versucht, auszuweichen.
    Falsche Richtung.
    Dieselbe nämlich, die der Hund auch genommen hat.
    Ende vom Lied, dieselbe Verletzung wie die, die Matze beschrieben hat.
    Schienbeinköpfchen durch, bisken falsch verplattet und das war´s mit fröhlichen, unbeschwerten Spaziergängen.
    Es folgte ein wahrlich langer Leidensweg, mehrere Op`s waren notwendig.
    Natürlich, wenn man den Hund über lange Zeit an der 1-Meter-Leine führt, keine Kontakte groß zulässt....naja.
    Soll es ja geben.
    Und nicht immer ist es so, dass der RR so unbedingt Kontakt zu anderen Hunden will, das Gegenteil kann auch sehr wohl der Fall sein.
    Ich stelle mir jetzt mal einen, sorry..., 80jährigen, rüstigen Rentner vor, der einen 50kg-Rüden, der absolut keinen anderen Hund leiden kann, auf zwei Meter an einem anderen Rüden vorbei führen soll.
    Wenn ich natürlich so lebe, dass ich den Hund nicht groß anleinen muss, weil er eh keine anderen Hunde trifft, okay.
    Wenn ich aber so lebe, dass ich sehr oft auf enorm viele Umweltreize treffe, sieht die ganze Kiste doch deutlich anders aus.
    Ich finde es ja gar nicht verwerflich, als etwas älterer Mensch einen großen Hund haben zu wollen.
    Aber warum ist es wohl so, dass die allermeisten etwas älteren Leute, die man gemeinhin so trifft, die Hunde haben, allerhöchstens kniehohe Hunde haben?
    Ist auch völlig egal, Norbert hat nach Erfahrungen gefragt.
    Die hat er von Leuten zu lesen bekommen.
    Ältere dabei, die es offenbar sehr albern finden, das jüngere Menschen abraten würden, bzw. selber in zehn, zwanzig Jahren keinen RR mehr von klein auf halten wollen würden.
    Und es sind absolut ehrliche und ungeschönte Berichte.
    Was daran nun so lächerlich sein soll, erschließt sich mir ganz und gar nicht.
    Ich könnte meinen noch nicht ganz ZWEIjährigen Rüden ganz sicher vor/neben keinen(m) Rollstuhl mitlaufen lassen.
    Das könnte ich mit meinem knapp 7jährigen Rüden tun.
    Und ich kenne sehr viel mehr Leute, die ihre liebe Mühe mit den jungen heranwachsenden RR`s hatten/haben (uns eingeschlossen!), als die, wo alles von Anfang an so super easypeasy, schubbidu und juppheidi läuft.
    Stürze, Verletzungen, lang hinschlagen etc.pp.. eingeschlossen.
    Guter Grundgehorsam hin oder her.
    Und einen Hund, der immer (!) mit einem Auge zum Halter unterwegs ist, wollte ich persönlich auch gar nicht haben wollen.
    Der kriegt irgendwann Blockaden in der Halswirbelsäule, muskuläre Verspannungen und Fehlhaltungen.
    Dann Arthrosen.....usw.

    LG, Suse
    ridgic, Pinky4 and norby like this.
    Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.

    - Martin Luther King -



  3. #3
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: RR als Rentner?

    Zitat Zitat von spechti Beitrag anzeigen
    ... Ich stelle mir jetzt mal einen, sorry..., 80jährigen, rüstigen Rentner vor, der einen 50kg-Rüden, der absolut keinen anderen Hund leiden kann, auf zwei Meter an einem anderen Rüden vorbei führen soll.
    Wenn ich natürlich so lebe, dass ich den Hund nicht groß anleinen muss, weil er eh keine anderen Hunde trifft, okay.
    Wenn ich aber so lebe, dass ich sehr oft auf enorm viele Umweltreize treffe, sieht die ganze Kiste doch deutlich anders aus.
    Ich finde es ja gar nicht verwerflich, als etwas älterer Mensch einen großen Hund haben zu wollen.
    Aber warum ist es wohl so, dass die allermeisten etwas älteren Leute, die man gemeinhin so trifft, die Hunde haben, allerhöchstens kniehohe Hunde haben? ...
    Da vielleicht?

    Liebe, nicht bösgemeinte und bei dem Thema echt auch selbsthinterfragende Grüße

    Susanne

  4. #4
    Hibbelhundehalter *gg* Avatar von spechti
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    16.601

    Standard AW: RR als Rentner?

    Zitat Zitat von Mathuni Beitrag anzeigen
    Da vielleicht?

    Liebe, nicht bösgemeinte und bei dem Thema echt auch selbsthinterfragende Grüße

    Susanne
    Off-Topic:

    Nein, da steht nix von "man SOLL/KANN nicht".....
    Reine Interpretation.
    Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.

    - Martin Luther King -



  5. #5
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: RR als Rentner?

    Nö. Nicht nur reine Interpretation. Sonst könnte man sich das Schreiben gleich sparen. Gerade diese Stelle finde ich nicht so irre interpretierbar. Man schreibt, weil man damit Meinung äußert. Das kann man klar tun. Oder ironisch. Oder vorsichtig. Oder verschleiert.

    Suse, es ist wirklich nicht böse gemeint. Aber ich finde, mit dem Zitierten beziehst du auch Stellung - was ja okay ist. Nicht alle Rentner brauchen RRs. Aber RR ist nicht RR und Rentner ist nicht Rentner. Aber geschrieben ist geschrieben und mit Intention geschrieben. Sonst ist das Geschriebene für den Pöppes.

    LG

    Susanne
    Extragilla, Jajosel and norby like this.

  6. #6
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Asani Hekima
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    Standard AW: RR als Rentner?

    tja meine Erwartungen. Ich dachte wirklich, wenn ich dem Hund ein zuverlässiger vertrauensvoller Partner wäre und mit dem Hund täglich etwas unternehme und trainiere, dass dann das was du und andere schildern eigentlich nach einer gewissen Zeit, nicht mehr vorkommt, da der Hund dann immer Abrufbar ist(nicht gebrochen und kein Kadavergehorsam).

    Zur Abrufbarkeit:
    Kima wird im März 6 Jahre alt und ich würde behaupten, dass wir eine gute Bindung haben. Offline schaut er sehr oft zurück und wartet gegebenenfalls auf mich oder er läuft sogar hinter mir. Er entfernt sich in der Regel keine 10/15m von mir. Wir verbrachten und verbringen noch viel Zeit zusammen. Da seine Jagdleidenschaft minimal ausgeprägt ist, ist er auch gut bei Wild und Katzensichtung abrufbar, wobei die Katze gefährteter ist als das Wild.
    Aber wehe sein excellenter Geruchssinn hat was vermeintlich Leckeres ausgemacht, tja dann......, ist er weg.
    Und er kommt dann auch nicht wieder, zumindest nicht bevor er alles verputzt hat.
    Das sind dann die Momente wo ich schnellstens quer durch die Pampas hinterher wetze um ihn zu holen bevor er die ganze Scheixxe aufgefressen hat.

    100% abrufbar? ja klar...... AUSSER.......(nix ist 100%)
    Gruss aus der Schweiz
    Dany


    Ich mag Menschen die sagen was sie denken.
    Noch mehr mag ich Menschen die zuerst denken bevor sie los plappern!

  7. #7
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von maxi
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    Standard AW: RR als Rentner?

    Wer behauptet etwas 100% "im Griff zu haben" ist entweder ein Träumer oder ein selbstherrlicher Narr !
    Ich persönlich gestehe meinem Hund allerdings prozentual eine höhere Wahrscheinlichkeit seines Gehorsams zu,
    im Vergleich zu meinen süssen Enkelkindern . Wenn ich mit den beiden unterwegs bin, strengt mich das erheblich mehr an - da diese herzallerliebsten Kinder unberechenbarer sind als je einer meiner Hunde - --------- eben ein
    Erziehungsproblem ??? Außerdem muss ich mir anschließend von meinem Söhnchen sagen lassen, dass ich "zu streng" bin .
    Und zum eigentlichen Thema nochmal kurz: in jedem Alter sollte man sich selbst ehrlich gegenüber sein und seine Grenzen kennen, dann erübrigen sich derartige Diskussionen .

    sonntägliche Grüsse, Inge
    Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
    Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)

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