... die natürliche Auslese wird dafür gesorgt haben das Hunde die versucht haben den Löwen zu beissen sich nicht weiter Fortgepflanzt haben.
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... die natürliche Auslese wird dafür gesorgt haben das Hunde die versucht haben den Löwen zu beissen sich nicht weiter Fortgepflanzt haben.
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Diskutiere nicht mit Idioten... Sie ziehen dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dort mit Erfahrung!
Themenstarter
Also jagen sie nur die Löwen durch die Gegend?
Ich brauch mal eine sachlich fundierte Aussage,ich diskutier hier nämlich grad.
Mich hat in diesem Jahr ein RR gebissen und mir fast meine rechte Hand komplett zerlegt. Ich hab es jetzt mal auf die Löwenjagd bezogen,kanns mir nur so erkläre,da der Hund ja eigentlich eher an scheuer Type ist oder nicht.
Daher hab ich angenommen,das der Hund den Löwen auch beissen muss,weil einfach jagen hat ja keiner was davon.
Oder eben eine Erklärung warum er gebissen hat,nicht das erste mal sonder häufiger. Also war es jetzt bei mir keine bestimmte Situation,denn vor und nach mir hat er einige gebissen.
Ich dachte ich kanns auf die Löwenjagd zurückführen,denn so unkontrolliert und viel und so zerstörerisch beisst doch kein!!! Hund! Auch nicht diese Rasse,woran kanns liegen?
Ups, dieser Beitrag ist mir doch glatt durch die Lappen gegangen! Sorry, aber wir hätten uns die Diskusssion um die Löwenjagd sparen können.Zitat von Nanee
Aggressives Verhalten gegenüber Menschen ist nur in seltenen Fällen Jagdverhalten. Meistens ist es selbstverteidigendes Verhalten oder soziale Aggression. Man darf nicht von der Löwenjagd auf eine Beisshemmung in einem völlig anderen Bereich schliessen.
Ein Hund, der bereits mehrfach Menschen gebissen hat, sollte unbedingt einem Tierarzt vorgestellt werden. Schilddrüsenprofil steht an erster Stelle; ein allgemeiner Gesundheitscheck mit besonderer Berücksichtigung von Sehfähigkeit und evt. Gelenkschmerzen ist wichtig.
Der Hund sollte einen Maulkorb tragen. Einen bequemen mit Gitter, nicht so ein geschlossenes Nylonteil.
Ein Fachmensch sollte sich des Problems annehmen. In welchen Situationen hat der Hund gebissen? Was genau sind die Auslöser? Erst dann macht auch ein Training Sinn.
In jeder Rasse gibt es Individuen, die mehrfach und schwer zubeissen. Besonders kritisch sind ängstliche Hunde, die nicht ausweichen können, obwohl sie es wollen. Hunde, deren Warnverhalten ignoriert oder gar bestraft wird, können ebenfalls heftig beissen. Oder Hunde, die Wert auf ihre Individualdistanz legen und nicht ausweichen wollen.
Liebe Grüße,
Ute BB mit Ashanti, Bansai und Scotty. Baru begleitet uns auf der anderen Seite des Weges.
Hirn ist in - Geist ist geil
Wattebällchen entstehen im Auge desjenigen Betrachters, dessen Gehirn ähnlich strukturiert ist.
auch wenn's schwer fällt - bitte nur ernst gemeinte antworten.
leider geht es hier mehr oder weniger um "schadensbegrenzung"
Hallo Nanee,
die RR jagen im Rudel und stellen (kreisen ein)dann den Löwen, sodaß der Jäger schießen kann.
Sie beißen also nicht.
LG
Andrea & AKira
Hallo,
meines Erachtens sollte man in der Vergangenheitsform darüber sprechen: sie wurden dafür gezüchtet ! Zu diesem Zweck brauchte man Hunde mit einer "hohen Reizschwelle", denn ein Hund ( oder mehrere ), die einen Löwen angegriffen hätten, der (oder die ) hätte(n) sicherlich seinen ( ihren) letzten Einsatz gehabt.
Also, was auch immer noch für Sagen um diese Hunderasse kreisen, lässt einem - gelinde gesagt - das Nackenfell zu Berge stehen. Ich bin schon mehrfach darüber aufgeklärt worden, dass sich an meinem anderen Ende der Leine ein Tier befindet, das darauf abgerichtet war, die Sklaven an der Flucht von den Farmen zu hindern und, die Krönung, dass diese Hunde eben bevorzugt auf "Farbige" abgerichtet seien !!!!
Na,ja, hat denn nun der Wolf auch wirklich die Grossmutter gefressen ???![]()
Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)



Es werden in vielen Laendern auf der Welt (gluecklicherweise) noch RR's fuer die jagdliche Arbeit gezuechtet...aber speziell fuer die Loewenjagd ganz sicher nicht. Allein schon weil es "die Loewenjagd" wie sie von den Kolonialherren bis Anfang des letzten Jahrhunderts durchgefuehrt wurde, glucklicherweise in der Form nicht mehr gibt.
Gruss, Christian
P.S.: Den Unsinn mit "Sklavenjaeger" und "Schwarzenhasser" glaubt ja hier wohl hoffentlich keiner mehr.


Hallo Nanee
Du musst Dir eine Grosswildjagd ungefähr so vorstellen.
Nur mehreren Hunden ist es überhaupt möglich, ein Tier, welches grösser ist als ein Hund zu erbeuten. Also wurden für diese Jagd mehrere Hunde eingesetzt, die die Aufgabe hatten, das Wild aufzuspüren und ihm den Fluchtweg abzuschneiden. Dies konnten sie tun, indem sie es umkreisten. Ein Lebewesen, das keine Fluchtmöglichkeit mehr hat ist sehr gefährlich, denn es beisst wild um sich rum. Es wurde in Schach gehalten und müde gemacht, indem es dort gezwickt wurde, wo es gerade ungefährlich war, nämlich am Hinterteil oder auf dem Rücken. Das Opfer schnellt den Kopf in die Richtung, wo gezwickt wurde und somit wurde die Halsseite auf der anderen Seite frei. Dies ist die Gelegenheit für den Jäger, das Tier an der Gurgel zu packen und zu töten. Ob die Jäger überhaupt zum Todesbiss kommen können, liegt wohl an der Anzahl der Jäger, wie auch an der Grösse des Opfers und deren Erschöpfungsgrad. Ich vermute, dass es nur in wenigen Fällen zur Tötung kam, weil die menschlichen Jäger ja hoffentlich auch bald einmal zur Stelle waren, um das Opfer von seinen Qualen zu erlösen.
Grundsätzlich ist es so, dass der RR ein komplettes Jagdverhalten aufweist, d.h. er kann sowohl aufstöbern, hetzen und auch töten. Es gibt einige Hunderassen, denen das Töten weggezüchtet wurde, z. B. Hütehunde oder Herdenschutzhunde, die Ihre Beute jagen, sammeln und verteidigen.
Jagen bedeutet für einen Jäger Nahrung beschaffen und das würde ja keinen Sinn machen, wenn man nicht in der Lage wäre zu töten.
Glücklicherweise kann man das Jagdverhalten der Hunde so beeinflussen, dass es keinem Tier mehr schadet und man gemeinsam Spass daran haben kann.
Gruss
Baba
Also das mit dem Zwicken und Beissen habe ich noch nie gehoert. Ich kann es mir ehrlich gesagt auch schwer vorstellen. Gibt es dafuer Quellen?Zitat von Baba1
Nanee,
Wenn Du RR beim Spielen beobachtest und siehst was sie teilweise fuer blitzschnelle Verrenkungen machen, kann man sich ganz gut vorstellen, wie so ein Rudel um einen sagen wir mal Loewen herumtanzt und ihn kirre macht.
IMHO sollte man aber bei all diesem Popanz um den 'Loewenjaeger' nicht vergessen, dass der RR auch ein sehr vorsichtiger Hund ist - und es diese Vorsicht, eben nicht gebissen oder zerfetzt zu werden, war die die Hunde ueberleben liess und die sich dann weitervererbt hat. Also nix mit 'furchtloser Kaempfer'.
VG,
Claudia & Rhoda



Herdenschutzhunde sehen doch in ihren 'Schützlingen' keine Beute. Die werden doch ganz klein auf ihre 'Schützlinge' geprägt, damit sie die als Artgenossen erkennen.Zitat von Baba1
hallo,
lezte infos ca 6 monate alt,
im krüger park werden seit langem rr gezüchtet, die teils ausgebildet werden um wild aufzuscheuchen, wild zu melden, wenn sie mit den rangern unterwegs sind, teils werden sie in verschiedene landesteile verkauft, wo sie zur gepardenjagd benutzt werden.
im nördlichen europa, sollen die rr noch zur bärenjagd eingesetzt werden.
aber wie auch immer, nicht zum reissen, nur zum stellen.
gruss : chirombo

ganz richtig - hier muss wirklich in der vergangenheitsform gesprchen werden: "sie wurden für die großwildjagd gezüchtet".
heute ist man in afrika froh um jedes wildtier welches noch wirklich halbwegs ursprünglich lebt. deswegen ja auch die ganzen nationalparks. großwildjagd wie zu zeiten in denen der ridgeback seine in seiner jetzigen form gefestigt wurde gehören der vergangenheit an.
@ Baba,
ohne es konkret zu wissen aber ich möchte mal behaupten, dass es quatsch ist was du schreibst. die aufgabe der RRs war es sicher nicht hier mal zu wzicken und dort mal und dann den finalen biss anzusetzen. das wäre wohl sicher in den allermeisten fällen in die hose gegangen. so wie ich es oftmals gelesen habe, haben die hunde das großwild wie bereits erwähnt aufgepürt, gehetzt, gestellt und dem jäger angezeigt. dieser konnte dann recht "bequem" das tier dessen fluchtweg abgeschnitten war, schiessen.
aber wie gesagt, wissen tue ich es nicht, infos stütze sich auf sekundärliteratur.
so long



Was hat das mit der Reizschwelle zu tun?! Wenn die recht hoch ist, dann muss man den Hund zum Löwen tragen.Zitat von maxi
Die Reizschwelle muss doch niedrig sein, nur die Angst muss da sein, da nicht reinzubeissen, sondern richtig vorsichtig zu sein!
hey maxi, das :taetsche: müsste die Reaktion auf solch blöde Sprüche sein.Zitat von maxi
..dazu noch folgendes, ich hab mich kürzlich auf der "Caravan" in Düsseldorf sehr gut und fachlich auf hohem Niveau (nicht meinerseits) mit einem RR- Halter unterhalten. Ratet mal woher der kam? Genau, aus Afrika und wahr doch tatsächlich auch noch ein "Farbiger". Ob der wusste, dass er eigentlich seinen "Aufseher" bei sich hatte?
Ich meinerseits antworte auf die Frage "was ist das denn für eine Rasse" grundsätzlich mit
"ein afrikanischer Jagdhund" und verzichte auf weitere Ausführungen.
Grüße von Barbara u. Jürgen die jetzt ohne Hunde sind.
Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.
...für die jeweils unterdrückten Menschen dieser "ehemals" gegeiselten Nationen, nicht nur in Afrika, wurden schon immer Hunde eingesetzt, verschiedener Rassen. Bei vielen Einheimischen auf den karibischen Inseln sind Hunde an sich, egal welche Rasse, ein klares Feindbild. Man beginnt heute in einigen Gebieten ,mit den kleinen Kindern an den Schulen, langsam aber sicher wieder ein vernünftiges Verhältniss zu Hunden aufzubauen (Spielstunden, Betreung, etc) ,denn die Wissensübermittlung der Eltern zu diesem Thema ist nach wie vor negativ geprägt.
Frank
http://www.hundezeitung.de/hundekunde/reizschwelle.html
Hallo Manuela,
falls Du Interesse hast, lies mal den Artikel ( siehe link) über Reizschwellen.
Ein Hund bei der Jagd auf Grosswild hat mit niedriger Reizschwelle ein extrem kürzeres Leben als einer mit hoher Reizschwelle.
Ausserdem ist gerade besagte Reizschwelle so angenehm bei unseren RRs im Verhalten mit Kindern und kleineren Hunden - ein wenig Erziehung ist allerdings hilfreich -.
Niedrige Reizschwelle bedeutet, schnell auf 180, länger aufgeregt und eher zum Angriff bereit .
Ich will nicht mit weiteren Ausführungen langweilen, man kann ja darüber nachlesen ( dann entfällt auch die eventuelle Antipathie dem Gesprächspartner gegenüber ).
Enttäuscht vom Affen schuf Gott den Menschen.
Danach verzichtete er auf weitere Experimente. (Mark Twain)
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