Zitat Zitat von StefanieDH Beitrag anzeigen
Falls sich herausstellt, dass der Hund nicht geeignet ist als Therapiehund eingesetzt zu werden, bleibt der Hund dann bei der betreuenden Person und wird dort als Familienhund leben. Dies wurde schon von vorneherein festgelegt. Der Welpenkaufpreis wird dann an den Förderverein gezahlt.

Da die überwiegende Mehrheit des Fördervereins dafür ist, wird noch ein Versuch unternommen.

Zur Zeit läuft bei uns in Bad Schönborn an der Schule das Projekt "Unser Klassenhund"

http://www.unser-klassenhund.de/

Dort kann alles genau nachgelesen werden.



Es ist schön dass hier sich Gedanken gemacht wird, welche Rasse usw. als Therapiehund geeignet ist. Ich habe schon im Eingangsthread geschrieben, dass ich Euch berichten werde, wann die Entscheidung gefallen ist. Da wir nichts sprichtwörtlich "über das Knie brechen wollen", lassen wir uns mit der endgültigen Entscheidung Zeit. Wir wollen zum Wohle des Hundes und der Kinder die richtige Wahl treffen.

Ein Anmerkung zum Schluss:

Diese Entscheidung wurde auch von den Eltern der geistig- und körperbehinderten Kinder mitgetragen. In einigen Familien leben auch Hunde und die Kinder sind entsprechend ihres geistigen und körperlichen Zustandes in die Versorgung des Hundes usw. miteinbezogen.

Warum sollen immer "Gesunde" mit Hunden ihre Zeit verbringen und andere nicht?
Gibt es mittlerweile schon nicht genug Behindertenbegleithunde, die Menschen mit Handycap im Leben unterstützen?

Hunde schauen nicht zur Seite, wenn ein geistig oder körperliches behindertes Kind oder ein Erwachsener im Rollstuhl usw. ihm begegnet. Nein, vielmehr ist es immer das Ende an der Leine. Haben Kinder und Erwachsene mit Handycap keinen Anspruch auf etwas Zuspruch von einem Tier? Oder wird dies in unserer "modernen, ausgeschlossenen und intakten Gesellschaft nicht gerne gesehen?
stefanie, ich bin weit davon entfernt, dich hier angreifen zu wollen. find ich trotzdem schön, dass du dich zu wort gemeldet hast. wenn du nochmal drüber liest, wirst du deinem letzten posting sehr viele wichtige informationen entnehmen können, von denen wir bisher nichts wissen konnten, oder?

deine schilderung, wie unvoreingenommen hunde auf behinderte menschen zugehen (können), kann ich bestätigen. allerdings gehe ich (jahrgang 1961 und an versteckte contergan-kinder und diese chromosomen-geschichte gewöhnt) ebenso unvoreingenommen auf behinderte menschen zu und gebe zu, mit einem arbeitskollegen, der mehrfach behindert, zwergwüchsig und auf den rollstuhl angewiesen ist, überhaupt nicht klarzukommen, weil er für meinen geschmack sozial völlig daneben ist - die freiheit nehme ich mir dann auch. ein anderer kollege, ebenfalls rollie-fahrer nach einem motorrad-unfall, zählt zu meinen engsten vertrauten. ein sehr sympathischer mann, der für mich in die welt passt. zugegeben - ich urteile da wohl sehr emotional. zumindest für unsere ridgies würde ich die gleiche ideen- und gedankenfreiheit garantieren. wenn sie jemand nicht mögen, dann mögen sie ihn/sie eben einfach nicht...