Hallo,
hier unsere Erfahrung. Wir sind auch Ersthundehalter. Wir sind das erste Mal auf diese Rasse in unserem Urlaub vor 4 Jahren gestoßen. Eigentlich kam ein Hund zu diesem Zeitpunkt für uns nicht in Frage, da wir in einer Stadt lebten und beide voll berufstätig waren. Aber wir waren so fasziniert von diesem Hund im Urlaub, dass ich begann mich über diese Rasse zu informieren. Nach einiger Zeit stand für uns fest, dass wir aus der Stadt raus wollten, und sind vor ca. 2 Jahren aufs Land gezogen.
Für uns war eigentlich auch klar, dass wir uns dann einen Hund anschaffen, und es sollte ein RR sein. Da hieß es ein RR sei kein Anfängerhund, und schwierig in der Erziehung. Wir haben es dennoch gewagt. Wir haben mehrere Züchter besucht, bis wir bei unserem hängen geblieben sind. Wir waren das erste Mal da als die Hündind gerade mal paar Tage trächtig war. Uns war klar, dass es ein Welpe aus diesem Wurf sein soll. Die Hündin hatt ein unheimlich sanftes Wesen. Seit dem waren wir fast jede Woche bei unserem Züchter, bis Chester bei uns einzog. Somit haben wir die Gelegenheit bekommen diese Rasse noch intensiver kennen zu lernen. Damals hatten wir noch Glück im Unglück, da mein Mann arbeitslos wurde. Somit hatte er ein Jahr lang Zeit sich um die Erziehung des Kleinen zu kümmern.
Büro war nichts für Chester. Es ging eine Zeit lang gut, aber dann mit zunehmendem Alter war es purer Stress für ihn. Egal wie gut mein Mann die Erziehung gemeistert hat, gibt es heute immer noch die ein oder andere Baustelle bzw. den ein oder anden Rückschlag. Chester in nun mal ein sturer Esel, und der Jäger kommt auch langsam aus ihm heraus. Hätten wir nicht das Jahr, wäre es uns nicht möglich einen Hund zu halten.
Jeder Hund ist anders gestrickt, jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Manche sind einfach in der Erziehung, und bei den anderen verzweifelt man. Chester ist ein Mittelmaß.
Meine Meinung ist, dass 4 - 6 Wochen Urlaub für einen Welpen nicht ausreichen werden. Ihr solltet es für Euch selber entscheiden, ob Ihr eines Welpen gerecht werden könnt. Ob Ihr die Zeit und die Geduld aufbringen könnt den kleinen Wurm so zu erziehen, dass er "gesellschaftsfähig" wird. Ein Leben auf dem Land und eine große Wohnung ist nicht alles für einen Hund! Es sollte alles durchgedacht sein!
Sorry für die Länge!
LG
Ella


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