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  1. #1
    ja, manchmal Nervensäge Avatar von Feeyota
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    Standard AW: Hilfe für tragende Hündin!

    Dieser Post ist bezüglich der hier im Thread laufenden, konkreten Hilfsaktion - aber zum Thema helfen oder nicht .... zum Mitverschieben... für die Hamster hier im Web-Forum

    Zitat Zitat von Eva57 Beitrag anzeigen
    Boah, vor soviel Unverschämtheit bleibt mir die Luft weg.

    Ja, die Euthanasie - vom Verstand her mitunter eine vernünftige Lösung. In der praktischen Umsetzung aber...

    müsste es ich sein, der diese Spritze der ausgelaugten Hündin gibt, dann weiss ich nicht, wie vernünftig ich noch wäre....
    Kopfnicken und zustimmendes Gemurmel.

    Zitat Zitat von Eva57 Beitrag anzeigen
    Es gibt für mich neben der unermüdlichen Aufklärung nur einen Weg: Auf der gesetzlichen Ebene. ...
    Hier geht das "Theater", bzw. Zuständigkeitswirrwar doch schon los, die Zuständigkeiten beim Tierschutzgesetz liegen beim Bund, die Hundehalterverordnungen bei den Ländern, die Durchführungsbestimmungen werden größtenteils kommunal unterschiedlich gehandhabt.

    Hier im Bundesland ist beispielsweise eine Hundezucht mit zwei Hündinnen noch Hobby, ab drei wäre ein Gewerbe anzumelden. Gewerberecht ist steuerlich Bund und gewerberechtlich Land - nicht mal da kommt man auf einen Nenner - beim Gesetzgeber.

    Nur ein reales Beispiel:

    Nun ist da ein Pärchen, die nicht verheiratet sind, auf benachbarten Grundstücken leben, je zwei Hündinnen - unterschiedlicher Rassen, dazu noch Deckrüden - alles privat. Vom Amtsveterinär nicht mehr beanstandet.
    Nach schon mal vorliegender Beschwerde wurde wohl die Auflage erteilt, nicht mehr als drei Hunde pro Person an sich zu halten ....

    Sofern der Tierschutz nicht bemängelt wird, der Amtsveterinär die Tiere nicht wegholt oder die weitere Haltung untersagt, wird nach Vereinsstatuten gezüchtet - toll!!! Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um VDH-Züchter handelt, es gibt diese und auch solche aus anderen Vereinen ohne VDH-Bindung und live.

    LG Feeyota

    (die den Ansatz von Eva57 wohl versteht, aber auch weiß, dass das - obwohl vernünftig - nicht zu realisieren sein dürfte, denn es gibt ja auch noch das Grundgesetz, in dem das Recht auf freis Berufsauswahl und -übung staatlich dem Bürger garantiert wird - spekuliere mal: Warum also nicht Hundezüchter ....

    *so, habe nun auch Dampf abgelassen*
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  2. #2
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    Liebe Feeyota,

    leider ist Dir beim Zitat von Eva57 ein kleiner, aber wichtiger Fehler unterlaufen.

    Sie zitierte nämlich:

    Es ist vielleicht ganz interessant für einige, dass die 1. trächtige Hündin letztendlich nicht übernommen wurde, weil der Besitzer und damit wohl angehende "Züchter" sie plötzlich nach Geburt und Aufzucht der Welpen wieder haben wollte.


    Und kommentierte daraufhin:

    Boah, vor soviel Unverschämtheit bleibt mir die Luft weg.
    Ab hier schreibt Eva57 ihren Originaltext bzgl. Euthanasie, wie in #18 zu lesen ist.

    So wie Du es irrtümlicherweise gepostet hast, könnte man ihre Aussage mißverstehen und Antworten dementsprechend falsch ausfallen. Daher habe ich es schon mal richtiggestellt.
    Geändert von Villea (18.07.2011 um 19:30 Uhr)

  3. #3
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    Ja, ich weiss. Und mir leuchten eure Argumente alle ein.

    Doch es ist ein ohmächtiges Gefühl, zu sehen wie die Lawine rollt und schlussendlich in der Regel etwas absolut Restriktives, oder ein (gesetzlicher) Rundumschlag daraus folgt, was auch für die Tierhalter, welche ihre Tiere lieben und für sie Verantwortung übernehmen (das ganze Tierleben lang) massiv einschränkende und vielleicht sogar verunmöglichende Auswirkung hat. (z.B. Mehrhundehaltungsverbot, keine Hunde in der Stadt, Zwangskastration aller Hunde, ausser Zuchttieren usw.) Man muss sich nur in der Welt ein bisschen umschauen.

    Zwischen Kimba und meinem letzten Hund liegen ca. 12 Jahre. Wie sich nur schon in dieser Zeit das Klima gegenüber Hunden verändert hat, das hat mich wirklich erschrocken und auch traurig gemacht.

    Hier im Bundesland ist beispielsweise eine Hundezucht mit zwei Hündinnen noch Hobby, ab drei wäre ein Gewerbe anzumelden. Gewerberecht ist steuerlich Bund und gewerberechtlich Land - nicht mal da kommt man auf einen Nenner - beim Gesetzgeber.
    Ich kenne jemanden, der hat gar keine Hündin und verdient sein (gutes) Geld mit dem Verkaufen von Welpen aus verschiedenen Würfen.
    Erzähl das jemanden der mit Tieren nichts am Hut hat, oder die Folgen daraus nicht kennt, der findet das in Zeiten grosser Arbeitslosigkeit eine gute Idee.
    Da hätte ich schon gerne ein gesetzliche Möglichkeit, um so etwas einen Riegel vorschieben zu können.
    Aber anscheinend Alles legal.

    Vielleicht ist es doch nicht so eine dumme Idee, dass jeder Hundehalter zuerst, vor dem Erwerb eines Hunde einen Halterkurs belegen muss. Dort könnte ja entsprechend Aufklärungsarbeit geleistet werden, z.B. Grundlagen der Zucht erklärt und eventuell sogar auf Tiere in Notorganisationen hingewiesen werden. Dann wäre man doch bei den Leuten. Seufz, frommer Wunsch, gell?

    Lg Eva

  4. #4
    Hibbelhundehalter *gg* Avatar von spechti
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    Ja, frommer Wunsch.
    Würde es doch bedeuten, daß man vor Kauf eines Hundes erst irgendwo um Erlaubnis fragen müßte....
    (Man kann ja auch ein Auto kaufen, ohne einen Führerschein zu besitzen)

    LG, Suse

  5. #5
    ja, manchmal Nervensäge Avatar von Feeyota
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    @ Villea und natürlich @ Eva,

    danke für die Richtigstellung!
    Wenn ich da etas missinterpretiert habe - sorry, war keine Absicht.

    Grundsätzlich hüpfen wir ja über denselben Nenner, kann das jetzt auch wieder gut nachvollziehen!

    Ich kriege auch jeden Tag auf' Neue sooo einen Hals, wenn ich daran denke, wie viel Tierleid durch skrupellose Vermehrer oder auch gedankenlose Hundehalter produziert wird - da gibt es weder genug helfende Hände, noch kann man eine klare Linie ziehen, ab wann genau man nicht mehr helfen sollte, dazwischen stehen immer Einzelschicksale, die für sich allein betrachtet einem das Herz brechen lassen, bei denen dann die Hilfe aber den reziproportionalen Effekt hat, nämlich noch mehr Notfälle.

    Ist wirklich kein einfaches, dafür aber emotionaleres Thema.

    LG Feeyota
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  6. #6
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Eva57
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    Würde es doch bedeuten, daß man vor Kauf eines Hundes erst irgendwo um Erlaubnis fragen müßte....
    (Man kann ja auch ein Auto kaufen, ohne einen Führerschein zu besitzen)
    Absurd weitergedacht bedeutet das, man kann einen Hund kaufen, darf ihn aber nicht spazieren führen...

    Noch absurder, dann gibt es doch für die arbeitslos gewordenen Hundehändler, sodenn sie einen Hundeführerschein besitzen, wieder eine Erwerbsquelle.

    Ich denke man kann für Alles einen Grund finden, warum es nicht geht. Jeder Gedanke wird im Ansatz blockiert und so wird garnichts gemacht. Sehr politisch eben! Das beisst sich ständig selbst in den Schwanz. Geht mir ja selbst auch so, kaum denke ich was an, fällt mir schon ein, woran das ziemlich sicher scheitern wird.

    Was geniales werden wir vermutlich nicht erfinden, so bleibt in der Folge irgendwann nur noch die Entscheidung fürs "kleinere Übel".
    Und wir wissen das, spüren nur Ohmacht.

    So habe ich Respekt von den Leuten die aus dieser Lähmung raustreten, und ein paar armen Kreaturen definitiv helfen. Den vermeintlichen "Schaden" den sie dabei vielleicht anrichten, steht meines Erachtens verschwindend klein da im Verhältnis zu der symbolischen und tatsächlich geleisteten Hilfe.

    Neben allen grossen Plänen und Visionen braucht es zuallererst die, welche die Ärmel hinterkrempel und anfangen Stein für Stein den Trümmerhaufen wegzuräumen. Sie machen es ja nicht unüberlegt, wissen schon genau, dass sie aufpassen müssen, damit hinter ihnen nicht ein neuer Trümmerhaufen aus den weggeräumten Steinen entsteht.

    Lg Eva

  7. #7
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    solange der vermehrer/händler seine ware verkaufen kann, er gewinn macht, solange wird sich nichts, überhaupt nichts ändern. um so schlimmer, dass es immer wieder (auch hier) menschen gibt, die nicht müde werden schön zu reden.
    Do not support any puppy dealer!

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    Whoever does not move dies or is already dead.


  8. #8
    Cathy
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    Standard AW: Diskussion zu "Hilfe für tragende Hündin! "

    Nur bevor hier ein falsches Bild entsteht, RRinN kauft dem "Vermehrer" weder Hündin noch Welpen ab.

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