Hallo Ute,
dein Beitragsthema ist m.E. inhaltlich so „breit“ gefasst, dass ich mindestens 50 verschiedene Ansätze finden kann zum Antworten.. ;-)
Dein letzter Beitrag zu diesem Thema lässt mich am ehesten den Erziehungsansatz wählen. Hier im Forum gehen dazu die Meinungen zum Teil weit auseinander. Dazu gab es schon ordentlich Diskussionsmaterial..
Ich favorisiere gewaltfreie Arbeit mit Hunden.
Es ist m.E. unvermeidbar, körperlich und stimmlich zeitweilig auch etwas „knackiger“ mit Hunden zu arbeiten.
Aggressives Verhalten des Menschen hierbei lehne ich strikt ab.
Um die Wuffels an körpernahe und zeitweilig dynamische Arbeit zu gewöhnen, ist m.E. behutsamer Aufbau und behutsames Heranführen an diese Arbeitsweise nötig, damit der Hund sich bei betont körpernaher und zeitweilig dynamisch-forscher Arbeit immer noch freudig und entspannt am HF orientieren kann.
Wird das Tier nicht vorbereitet, so kommt es schnell zum Meideverhalten, der Hund gerät in Stress, macht Fehler und der Teufelskreislauf hat begonnen.. bis hin zum teilweisen Vertrauensbruch und v.a.m.
Gewaltfreie Arbeit bedeutet für mich nicht, den Hund ausschließlich in Watte zu hüllen und von allem Übel fernzuhalten.
Gewaltfreie Arbeit mit dem Hund bedeutet, faire Erziehungsstrategien und Lernstrategien auf fachlicher Grundlage zu wählen, die das Hundetier, frei von Blockaden, zunehmend gut annehmen kann, auf der Basis von Liebe, Geduld, Konsequenz und Vertrauen.
LG Rosemarie


212Likes
LinkBack URL
Über LinkBacks



Lesezeichen