Hallo Suse!

Entschuldige, dass ich dich verwechselt habe.
Ich frage mich jedoch gerade tatsächlich wo bei mir so viel Unsicherheit herauszuhören ist?
Ich habe doch sehr genau Argumente benannt, ich bin aber auch -glaube ich zumindestens- ein nachdenklicher, reflektierender Mensch. Von daher versuche ich natürlich schon alle Vor-und Nachteile abzuwägen.
Und wie es in Zukunft mir zwei Hunden (einer davon Welpe) wird, kann ich mir ja nur versuchen vorzustellen, wissen tue ich es ja erst dann, wenn es soweit ist. Und auch wenn ich meine Hündin gut kenne, so kann ich natürlich trotzdem ihr Verhalten nicht vorhersehen.

Ich möchte übrigens nicht wissen, wie wieviele Zweit- oder Mehrhundbesitzer sich aus egoistischen Gründen für einen weiteren Hund entschieden haben. Das Argument "dann hat meiner aber Gesellschaft und jemanden zum Spielen" wird für viele doch nur heran gezogen um sich seinen eigenen Egoismus nicht eingestehen zu müssen. Zudem habe ich die Aussage schon mehrfach von RR Besis gehört, dass ein RR nicht unbedingt zu den verträglichsten Artgenossen in der Hundewelt gehören. Trotzdem scheinen sich ja viele RR Besitzer auch einen zweiten Hund dazu geholt zu haben, und davon werden bestimmt nicht alle absolut sozial verträglich sein.
Ich glaube für fast alle Ersthunde kann man sich die Situation bei Ankunft des zweiten Hundes in etwa so vorstellen:
Dein Mann kommt mit ner anderen dir unbekannten Frau nach Hause und sagt: "Schatz, ich habe dir eine andere zum Spielen mitgebracht und damit du nicht so alleine bist. Sie wird ab jetzt mit bei uns wohnen." Vielleicht vermenschliche ich Hunde damit ein wenig und an sich sind Hunde ja auch Rudeltiere. Dennoch glaube ich, dass viele Hunde als Einzelhund glücklich sind und nichts vermissen. Ich behaupte auch mal, dass ein Pärchen in den meisten Fällen glücklicher sind als gleichgeschlechtliche Partner. Wenn man sich das Naturell eines Wolfes ansieht, dann führt das Wolfsrudel immer ein Pärchen an, keine 2 Rüden. Auch wenn in einem Rudel immer noch weitere Mitglieder unterschiedlichen Geschlechts sind, so ist die Bindung zwischen Alpharüden und Alphahündin sicherlich immer die Engste.
Im Gegensatz z.B. zu Pferden: Da leben die Stuten und Hengste in getrennten Herden und eine Stute dient als Leitstute.
Oje, jetzt bin ich ein wenig weit abgeschweift.

VG
Miriam.