Wenn ein Hund zB nicht alleine bleiben kann.Wenn der Sitter krank ist und der Besuch-/das Essen war schon lange geplant und und und. Man kann ja nie so blöd denken. Ich hab hier ja schon Bilder von purer Zerstörung gesehen. Ich finde es auch nicht wirklich dramatisch wenn man seinen Hund mitnimmt. und ich denke mit reden und Freundlichkeit kommt man bei solchen Dingen einfacher weiter.
Also ich seh`das ja anders.
Dann kann ich eben nicht, fertig.
Oder ich bestell`mir lecker Essen nach Hause....oder oder oder.
Dramatisch, den Hund mitzunehmen, ganz sicher nicht.
Horst kommt auch überall mithin.
Als die Hündin lieber Freunde läufig war, ja, da konnten wir uns halt mal drei Wochen nicht sehen.
Einmal waren wir ohne ihn abends dort, ging halt nicht anders.
Und einmal war meine Freundin ohne sie bei uns....das ging aber nicht sooo super gut, sie roch einfach zu gut nach der Hündin.
Selbst sein Superkumpel mußte zwei Besteigungsversuche über sich ergehen lassen.
Danach haben wir dann halt noch zehn Tage gewartet, bis wir uns wieder getroffen haben.
Und genauso würde ich persönlich das auch handhaben.
Keiner muß sich mit seinem Hund zu Hause verbarrikadieren, weder die mit den intakten Rüden, noch die mit den läufigen Hündinnen.
Aber man muß mMn auch nicht zu jeder Zeit überall auftauchen.
LG, Suse
Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.
- Martin Luther King -
Du siehst das so Suse aber nicht jeder Duftwolkenhalter handelt soMan könnte jetzt ja auch den Spieß umdrehen und sagen die Rüdenhalter können dann ja das Restaurant verlassen wenn sie ihren Rüden nicht im Griff haben. Ist das selbe in grün. Nur mit ein wenig Rücksichtnahme kann man auch in einem Restaurant Begegnungen der dritten Art
haben. Ich bin tiefenenspannt was Duftwolken in Restaurants betrifft und würde den Schnösel dann ins Auto bringen oder den Platz wechseln wenn es zu nah wäre. Ist ja auch kein großes Ding
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Geändert von Gitonga (20.02.2012 um 18:15 Uhr)
In dem Strang http://www.rhodesian-ridgeback-forum...uendinnen.html
kann man auch noch ein paar Meinungen zum Thema läufige Hündin und Öffentlichkeit lesen![]()
Das seh ich als Rüdenbesitzer wiederum anders. Für mich ist es ein Riesending, wenn ich meinen nicht läufigen Rüdenins Restaurant mitnehme, am Nachbarstisch eine tröpfelnde Hündin sitzt und mein Rüde dann bei -10° oder + 25° ins Auto soll, nur weil die Hündinnenhalter dringend im Restaurant dinnieren müssen. Geht's noch?
Ich bin ja bekanntlich kein Rüdenhalter und werde es wahrscheinlich auch nie wieder sein (ich mag einfach Hündinnen lieber), aber das sehe ich genauso:
Ich versteh auch nicht, was das Problem daran sein soll die 1-2 Mal im Jahr auf solche Dinge mit seiner Hündin zu verzichten. Es kommt ja auch nicht überraschend, dass Hündinnen läufig werden. Man hat also genug Zeit sich zu überlegen wie man die Zeit der Läufigkeit regelt.
Hundeschule ist ein anderes Thema. Da kommt es finde ich drauf an. Es kann super ins Training passen oder eben nicht. Da halt ich mich einfach an die Regeln meiner HuSchu/meines Trainers. Beim Working Gundog Trainer z.B. sind läufige Hündinnen erlaubt und sogar gern gesehen, weil alle Hunde lernen sollen auch unter der Reizlage zu arbeiten, beim Alltags-Obedience sind läufige Hündinnen aus verschiedenen für mich nachvollziehbaren Gründen nicht erlaubt (der Platz ist relativ klein und soll nicht überall nach läufiger Hündin riechen, weil es bei manchen Kursen stört; es gibt freilaufende Hunde auf dem Gelände,...)
Irgendwie deucht mich gerade, dass intakte Rüden in Gegenwart heißer Hündinnen - und sei es rein olfaktorische "Gegenwart" - entweder am Sterben oder absolut untragbar bzw. unerträglich (oder eben gerade am Decken) seien. Komisch, dass ich dergleichen weder aus meiner hündischen Umgebung kenne, noch von Pferden, noch von diversen Zweibeinern, die ich zu kennen glaube ...
Ist das nur bei RRs so? Oder KÖNNTE hier ein Mangel an Erziehung mit einem Hang zu Überdramatisierung konfundiert sein?
LG
Tina
(obwohl ... die Vorstellung, dass etwa mein lieber Göga allein aufgrund des Anblicks einer ihm genehmen, vielleicht Pheromone ausse(h)ndenden Dame das Klappern, Sabbern und Winseln anfängt, hat irgendwie etwas herrlich Skurriles ...)
Ignorance is not a virtue! (Barack Hussein Obama II)
Als Nur-noch-Rüdenhalterin erwarte ich zumindest, dass man mich vorwarnt, wenn eine läufige Hündin im Anmarsch ist. Und zwar nicht erst, wenn beide schon unangeleint zusammenstehen, die Hündin die Rute zur Seite legt und der Besitzer fröhlich zwitschert "Sie ist noch läufig, aber da kann nichts mehr passieren!"Nein, es ist nichts passiert, ich war schnell genug.
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In einer anderen Situation lief in einer engen Ausstellungshalle eine Besitzerin samt Hündin an uns vorbei. Jungspund BamBam nimmt im Vorbeilaufen einen tiefen Atemzug und... flippt erstmal total aus. Kommentar der strahlenden Besitzerin "She just started her heat!" Suuuuuuuper.Naja, auch das haben wir überstanden - und sogar recht ordentlich - aber man braucht schon ein gutes Nervenkostüm und ich würde das in dieser Situation auch nicht suchen.
Ich habe kein Problem damit, wenn eine läufige Hündin auf den normalen Routen läuft, nutze das hin und wieder zum Training. Und wenn ich merke, dass scheinbar die gesamte weibliche Hundepopulation des Ortes läufig ist und der Hundemann gar nichts anderes mehr im Kopf hat, fahren wir auch schonmal woanders hin. Ländlich heißt nicht unbedingt entspannter. Auch auf dem Lande gibt es genug Knallköppe, die ihrem Rüden mal "ein bisschen Spaß" gönnen wollen. Hört spätestens dann auf, wenn der Freund der läufigen Hündin wenig amüsiert um die Ecke kommt.
Aus meinem früheren Leben kann ich nur berichten, dass die Hündin angeleint zu unseren normalen Spaziergängen mitgenommen wurde. Bei entsprechend weiter Sicht durfte sie auch laufen. Sie hatte keinerlei Trieb, sich auf die Suche nach einem weiteren Lebensabschnittsgefährten zu machen. Lag vielleicht auch daran, dass sie normalerweise unseren Rüden im Schlepptau hatte. Die beiden wurden während der Standhitze natürlich nicht einfach zusammengelassen. Restaurant, Hundeplatz, etc. kam für die Zeit nicht in Frage. Fand ich weder für die Besitzer anderer Hunde toll, noch für uns. Und mit unserem Rüden und der läufigen Hündin im Freilauf auf irgendeine Hundewiese zu gehen ging schon mal gar nicht. Das hätte Mord- und Totschlag unter den anwesenden Rüden gegeben und wäre mir im Traum nicht eingefallen. Ich würde auch mit keiner läufigen Hündin zu einem Treffen gehen. Es sei denn, man möchte dort üben und sucht gezielt nach weiblichen Kandidatinnen.
Es ist eine Sache, einen Rüden in Gegenwart einer läufigen Hündin, z.B. im Restaurant, unter Kontrolle zu halten. Das bekommt man sicherlich hin. Die andere Sache ist es, einen entspannten Abend zu erleben. Und das dürfte wohl wenigstens die ersten Minuten nicht der Fall sein. Wenn überhaupt. Letztendlich belästigen die Hunde in der Situation auch die hundelosen Gäste durch Fiepen, Jaulen, Heulen, unruhig sein. Das braucht doch kein Mensch.
Viele Grüße,
Stefanie mit BamBam
Geändert von Stefanie R. (20.02.2012 um 20:20 Uhr)
He is your friend, your partner, your defender, your dog.
You are his life, his love, his leader.
He will be yours, faithful and true, to the last beat of his heart.
You owe it to him to be worthy of such devotion.
Hallo,
als Rüdenbesitzer (die kastrierte Nothündin zählt ja nicht) meine 5 Cents als Wunschliste:
Über eine läufige Hündin im Restaurant würde ich mich als sicherlich nicht freuen. Die anderen Gäste hätten auch keinen Spass mehr, denke ich. Stress für alle. Sollte so ein unvernüftiger Hündinnenbesitzer darauf bestehen, in Anwesenheit anderer Hunde dort zu dinieren, dann würde ich gehen. Diesen Stress tue ich unserem Rüden nicht an.
Ich freue mich auch darüber, wenn mir unsere hiesigen Hündinnenbesitzer einen kurzen Hinweis auf die Läufigkeit geben, damit ich ausweichen kann. Und noch netter ist es, wenn sie während dieser Zeit nicht gerade den Weg an unserem Garten vorbei nehmen (das geht, ohne Umwege zu laufen). Mit solchen kurzen Absprachen klappt es auch fast immer bei uns, da wir unsere jeweiligen Hauptspazierwege kennen und Ausweichen eigentlich kein Problem ist.
Außer neulich... da klappte gar nichts: Wanda (RR, wohnt ca 6 Häuser weiter) war läufig und die dusselige Tochter der Besitzer spazierte an unserem Haus vorbei, am Garten entlang und ließ das Hundchen munter Duftspuren legen. Keine Chance zum Ausweichen, den Duft entfernen geht nicht und Lion litt wirklich ein paar Tage lang sehr. Noch nicht mal im Haus hatte er Ruhe, da alles kontaminiert war. Das muss nicht sein, wird aber hoffentlich nicht wieder vorkommen.
Fazit: mit gegenseitiger Rücksichtnahme funktioniert es ganz gut hier im ländlichen Bereich, wo es sehr viele intakte Mädels gibt und ich einen der wenigen intakten Rüden führe.
LG Karin
Gruss, Galathee
mit Ex-Nothündin Allegra (*11.11.2009)
Ex-Nothund Garay des Portes da la Moria (*17.12.2011)
und ganz fest im Herzen meinem Lion (*27.07.2009 + 19.09.2018), geboren als Encanto-Ernesto Memory of the old Red Hunter, dem ich in ewiger Liebe verbunden bin
Hallo,
ich hatte es in dem anderen Faden ja schon geschrieben:
Wenn bei uns eine Hündin läufig ist, werden Außentermine stark reduziert.
Da kommt es schon mal vor, dass, wenn sie mit ist, sie im Auto warten muss, weil ein unaufschiebbarer Termin wahrgenommen werden muss.
Lässt das Wetter ein Im-Auto-Warten nicht zu, bleiben Herrchen oder Frauchen oder die Wuffs (kurz allein) zu Hause für diesen Termin.
Wir versuchen, Rüden auf dem Spaziergang aus dem Weg zu gehen (nicht immer möglich) und die Rüdenbesitzer in der Nachbarschaft kriegen das eh schon früher spitz als wir selbst - am Verhalten der Rüden.
In dieser Zeit darf (der direkte Nachbarrüde) Danko nicht einfach zu uns in den Garten springen, da müssen wir aber jedes Mal eine ansage loslassen.
Bisher glichen sich unsere Hündinnen einander in den Zeiten an, wie das in Zukunft wird, müssen wir abwarten.
Hündinnen in der Nachbarschaft haben eigene Zeiten.
Bei Xena warten wir auf die erste. Wenn wir Pech haben, was das angeht, fällt sogar Lachendorf für und´s flach.
Nala hat's offenbar nur ein Mal im Jahr (wie angenehm).
Gegenseitige Rücksichtnahme ist eigentlich alles, was dazu zu sagen wäre - meine ich.
LG Feeyota, die Euch dahingehend unbeschwerte Zeiten wünscht
So lange Kakaobohnen an Kakaopflanzen wachsen,
so lange ist Schokolade für mich Obst!
Emily, Buffy, Farashuu, Nala, Xena
... you are for ever in our hearts!
Danke, dass Ihr bei uns wart!
Bomanis beste Freundin ist gerade mitten in den Stehtagen, wohnt nur 4 Häuser weiter.
Das heißt, er riecht sie sowieso und jammert.
Tag 1- ca. 7 der Läufigkeit von Mia können wir noch zusammen laufen.
Danach verabschieden wir uns für ca. 2 Wochen und gehen getrennte Wege.
In unserem Fall bedeutet das, dass ich die gewohnten Wege meide, da meine Freundin nicht mobil ist.
Begegnen uns fremde läufige Damen, weichen wir aus (angeleint natürlich).
Klebt Bomani unterwegs an Mädchenpipi und klappert mit den Zähnen, finde ich das weniger dramatisch.
Er lässt sich gut ablenken.
Lillis anstehende Läufigkeit zeigt Bomani seit ca. drei Wochen zuverlässig an und wenn es soweit ist, macht Misses Urlaub bei Omi.
Ich denke, Rücksicht sollte selbstverständlich sein.
Anders hatten wir aber auch schon. Dat Bo war angeleint und die Hündin wurde abgeleint, weil alle abgeleinten Hunde Mädels waren. (dakanndochnixpassieren
).
Ich hatte echt zu kämpfen, den liebestollen Hund dort wegzubekommen, nachdem ich dem Frauchen die Meinung gesagt hatte und sie quasi zwang, ihre Hündin einzufangen und abzudampfen.
LG Daniela
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