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Thema: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Hmm, ich will mich hier ja gar nicht einmischen, aber wieso kann ein RR keinen Flauschibonus bekommen wie jede andere Rasse

    Meine Hündin ist vor wenigen Tagen 3 Jahre alt geworden. Ich verstehe nach 3 Jahren RR-Haltung immer noch nicht wieso dem RR so viel Schwachsinn unterstellt wird. Aus meiner Sicht bedarf es eine anständige geistige und körperliche Auslastung, dazu ein wenig Geduld und eine etwas feinere Art der Kommunikation und schon hat man einen RR mit Flauschibonus der gerne gesehen ist und keine Probleme bereitet.

    Die so gemeine und blöde Selbstständigkeit ist das aller feinste an der Rasse. Nur sollte man diese eben nutzen und lenken.

    Was aber eben der Wahrheit entspricht. Ein RR gehört nicht in jeden Haushalt, RR sind genauso anspruchsvoll wie die meisten anderen Jagd oder Hüterassen. Wer denkt er erhält einen spitzen Begleiter ohne diesen zu fördern "könnte" arge Probleme erhalten.

    Aber wier gesagt das kann und wird dir mit Viszla, Schäfer udn Co auch passieren.

    Thomas

  2. #2
    BamBam, Hellboy & Sonny Avatar von Stefanie R.
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Zitat Zitat von Thomas R Beitrag anzeigen
    Hmm, ich will mich hier ja gar nicht einmischen, aber wieso kann ein RR keinen Flauschibonus bekommen wie jede andere Rasse
    Thomas, ich denke, das bezieht sie eher auf die Umwelt, von der der RR eher keinen Flauschi-Bonus bekommt. Unter RR-Haltern schaut das ganz anders aus.

    Viele Grüße,
    Stefanie mit BamBam
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  3. #3
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Och das kann ich nicht sagen. Ich habe da noch nie Probleme gehabt, und gerne betone ich auch hier wieder "Nein meine Hündin ist nicht zu klein" so in etwa sollte eine RR Hündin gebaut sein .

    Gut grundätzlich ist da natürlich was dran, aber wer kauft sich denn einen so karakterstarken Hund um dann einen Flauschibonus zu erhalten..hmm....dann doch bitte wieder den Goldi *ach nee den haben wir ja schon kaputt bekommen, blöd*.

    So bis denn mag mich wieder raus halten

    LG

    Thomas
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  4. #4
    ja, manchmal Nervensäge Avatar von Feeyota
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Tja, Ulli, Du hast ja Recht, aber der Artikel kann bei Immer-Wieder-Veröffentlichung doch noch Einige mehr erreichen und das ist besser als gar nichts, sogar viel besser.
    Die Aufklärungspflichten des VDH schmälert das nicht, im Gegenteil.
    Aber, was ist denn der VDH?
    Ein Verband über den Zuchtvereinen, die ihm angeschlossen sind und die müssen ja genau auch agieren.
    Jeder Züchter für sich muss genau, genau, genau hinschauen und da kriegt dann auch nicht jeder Interessent einen solchen Hund.

    LG Feeyota
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  5. #5
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Hallo,

    es ist ein interessanter Artikel, ganz klar, aber...
    Man kann sicher nicht alle Hunde und auch Halter über einen Kamm scheren. Und natürlich macht ein RR viel Arbeit, ist anders als andere Hunde, hinterlässt einen imposanten Eindruck, hat Jagdtrieb und ist manchmal stur, nahezu egoistisch usw. Doch ich denke, dass mittlerweile ein Großteil dieser Dinge auf viele andere Hunde anderer Rassen zutrifft. Auch bei den Goldies gibt es Exemplare, die nicht verträglich sind, aggressiv, hyperaktiv, jedem anderen Kleintier hinterherhetzen und was nicht sonst noch alles. Auch ein Goldie ist nicht nur ein Sofahund. Sollte man sich nicht grundsätzlich vor der Anschaffung eines Hundes, egal welcher Rasse und Größe, überlegen, ob man die Zeit, Energie, Geduld und Liebe investieren kann und will?!

    Und einen fehlenden Flauschbonus kann ich so nicht bestätigen. Shani kann überall mit hingehen, übersteht ohne bleibende Spuren einen Kindergeburtstag mit 12 Kindern, darunter einige, die keinen Kontakt zu Hunden haben und eher etwas ängstlich sind, ohne Probleme. Lässt sich von denen streicheln und hat einigen gezeigt, wie toll Hunde sind. Und das durch ihre ruhige und eher gleichgültig wirkende Art. Selbst wenn sie sehr aufgeregt ist, macht sie um fremde Menschen und Kinder einen Bogen und kann sie völlig ignorieren.

    Wir haben uns bewusst für sie entschieden und haben mittlerweile einen Vergleich zu einem kleinen JR Rüden, der auch schon 1 Jahr alt wird. Ok, JR sind auch nicht unbedingt die einfachsten Hunde In der Erziehung hat sie uns nicht halb soviel Arbeit gemacht. Caruso ist ein unglaubliches Sensibelchen, macht sehr gern kleine Tricks und arbeitet gern mit, er will immer und überall dabei sein und kann ein toller Clown sein. Aber, er hat auch eine sehr niedrige Reizschwelle und schnell ein hohes Erregungslevel erreicht. Doch allmählich trägt unser Training Früchte. Und das mit viel Geduld, Zeit und Liebe! Ich denke, wir haben mit beiden Hunden viel Glück gehabt und sie breichern unser Leben jeden Tag.

    LG Jessica
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  6. #6
    Solar Power User Avatar von shirotora
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Omma und Oppa kommen bei uns ja u,a. aus Schweden. Also habe ich meine Nase natuerlich auch ein "wenig" in den Hintergrund jerner Kennel gesteckt. Interessant fand ich, dass hier alle Welpen auf Schussfestigkeit getestet wurden und im Mental Screening der Welpen durchaus Hetz-, Jagd- und Beutetriebe als positiv vermerkt wurden. Dennoch war ein weiteres erklaertes Ziel eines der Kennel, auch Hunde zu zuechten, die sich darueberhinaus auch den Gegebenheiten der Moderne anpassen koennen (Verkehr, Laerm, viele unbekannte Menschen...) ohne in Panik zu verfallen.
    Mein Hund gilt bei uns im Kiez als Beauty"queen" () und alle fragen, wann wir denn endlich mal ausstellen...
    ...ich weiss nicht, aber ich glaube es ist gerade jene Oberflaechlichkeit, die man in Crufts Rassen angedeihen laesst, die mich bisher davon abhielt.
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    Some creatures have the ability to fill spaces you never knew were empty.


  7. #7
    Hibbelhundehalter *gg* Avatar von spechti
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Entschuldigung,

    wieso eigentlich ist ein RR "anders als andere Hunde" ???
    Es gibt irgendwie immer noch einen Wahnsinnshype um die Träger des Rückenkammes.... mein Besuch aus Riga war hin und weg von diesen Hunden.
    Wieso auch immer, sie haben selbst einen Hund.
    Naja, mehr hin und weg waren sie ob des Theaters, daß hier um diese Hunde veranstaltet wird. *hust*
    Aber in Lettland gibt es fast keine RR`s und die sind so......man weiß es nicht.
    Ich finde überhaupt nicht, daß sie anders sind als andere Hunde.
    Sie brauchen ein wenig länger (womöglich, genau weiß man das aber auch nicht, oder???), macht nix.
    Allein die Tatsache, daß die allermeisten RR-Halter sie zunächst wegen der Optik und dann wegen ihrer Eigenschaften (-heiten) ausgesucht haben und sie einfach heiß geliebt werden, DAS macht sie sehr besonders.
    Genauso besonders wie jeden anderen Hund, der nach längerer Suche, "der sieht so hübsch aus"....usw. ausgesucht wurde.
    Horst ist ein einmaliger Hund.
    Weil er so ist, wie er ist, weil ich dreizehn Jahre gewartet habe, weil ich mir so viel Mühe gebe......blablabla.
    Ich liebe ihn heiß und innig, würde (fast) mein letztes Hemd für ihn geben und deshalb geht mir so ein Artikel am ......vorbei.
    Und ich freue mich, wie Stefanie, über jeden Interessenten, der ehrfurchtsvoll sagt:"OH.....der hat aber Muskeln. Ehm...ist das viel Arbeit....also, wie lange gehen Sie denn so mit dem spazieren?"
    Und wenn ich dann sage:" Naja...so drei bis vier Stunden machen wir täglich was." und den Leuten fällt so langsam die Kinnlade herab...dann freue ich mich, hoffe ich doch, daß sie sagen...."Ach, der war ja ganz hübsch. Aber SOVIEL Arbeit????Nö".
    Der RR hat es verdient, in guten Händen zu landen, wo man weiß, was es bedeutet, einen HUND zu haben.
    Genauso, wie jeder andere Hund auch.
    Ganz egal, welcher (n) Rasse (n) dieser Hund angehört!

    LG, Suse
    Um sich Feinde zu machen, muss man keinen Krieg erklären. Es reicht, wenn man sagt, was man denkt.

    - Martin Luther King -



  8. #8
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Wenn der Ridgeback kein Ridgeback ist und genauso ist wie jeder andere Hund auch....ja verdammich...was mach ich hier eigentlich? Wieso nehm ich keinen Waldundwiesenmix für Zwofuffzich, wenn sowieso alles dasselbe ist? Wenn mein Hund dasselbe ist wie Tante Elfriedes Pudel - was züchten die denn da, die Züchter? Sind dann sämtliche Rassestandards Kokolores?

    Seltsamerweise muss ich feststellen, dass diejenigen, die am wenigsten Geschißß um ihren "Ridgeback" machen, irgendwie auch keine Probleme mit ihrem Hund haben. Mein Hund muss auch nicht 23,5 Stunden am Tag bespaßt werden, um glückliche Eier zu legen.
    Es ist so wie mit der frühkindlichen Förderung: man kann das Kind von einem Förderprogramm zum nächsten scheuchen, angefangen beim Neugeborenendelphinschwimmen und bilingualer Krabbelgruppe (der Hesse nennts aach Krebbelgruppe..hahaaha) bis hin zu Geigenunterricht für Dreijährige, Einführung in Relativitätstheorie und gipfelnd in der psychologische Gruppentherapie zur Stressbewältigung um lautstark zu postulieren "mein Kind ist unterfordert, wenn wir dieses Arbeitspensum nicht einhalten"

    Klar arbeitet der Ridgeback mit. Da sieht eine stereotype Unterordnung bei ihm genauso aus, wie mit einem Goldie oder Belgier. Mit der entsprechenden Motivation bekommt man selbst einen Afghanen zum "funktionieren". Und trotzdem unterscheiden sich die Rassen in vielen elementaren Punkten.
    Den Vertreter einer Rasse, die sich durch einen eigenständig denkenden Charakter auszeichnet, die dafür bekannt ist, selbstständig nach Lösungen zu suchen, muss ich einfach anders motivieren, um ihm begreiflich zu machen, dass die einzige Lösung seines Lebens darin besteht, sich an mir zu orientieren. Das fällt bei einem Schäferhund definitiv leichter. Dass es innerhalb dieser Rassenpopulation einzelne Indivdiuen gibt, die in ihrem Naturell leichtführiger sind, bedeutet noch lange nicht, dass die gesamte Rasse und ihr Zuchtziel ad absurdum geführt wurden und jetzt die gesamte Zucht plötzlich nach den selben Zuchtkriterien eines Bordercollies zu bewerten sind.

    Ich finde es schade, die Andersartigkeit des Ridgeback nicht zu sehen. Allein die so oft gefallene Aussage "es hat mich die ersten drei Jahre viel Arbeit gekostet und Mühe" zeigt doch, wie sehr er sich von anderen Rassen unterscheidet. Wenn nach drei Jahren dieser Hund endlich so ist, wie andere nach anderthalb, bringt er definitiv andere Veranlagungen mit.

    Es ist ein merkwürdiger Wandel passiert - früher hat sich der Mensch auf die Fähigkeiten des RR verlassen und wenig interveniert. Das Leben des Hundes hing davon ab, das aus seiner Position richtige zu tun. Heute wird das, was ihn ausmachte mit einem umfangreichen Erziehungsmotivationsprogramm ins Gegenteil verkehrt - heute soll sich der Hund auf den mangelhaften Instinkt des Menschen verlassen. Das ist nicht einfach für einen eigenständigen Charakter - aber mit entsprechendem Aufwand möglich (selbstverständlich angesichts der "unnatürlichen" Umweltgefahren, die hier auf ihn lauern unumgänglich. Mal abgesehen davon, dass wir außerdem ein sozialverträgliches Schnurzel erwarten).

    Ja, ich liebe den Ridgeback, eben weil er anders ist...und drum wollte ich ihn auch haben...

  9. #9
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Stuppi
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Hab mir gerade den Bericht durchgelesen und finde ihn sehr interessant. Vorallem bin ich der Meinung, dass jeder Interessent dieser Rasse sich diesen durchlesen sollte.

    LG Sandy+Baghira

  10. #10
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Man kann in diesem Artikel den RR durch jede beliebige Hunderasse ersetzten. Aus meiner Sicht sehr pauschal geschieben.

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