Schade, dass einmal mehr und immer wieder veraltete Rudelrangordnungskonzepte zugrunde gelegt werden...
Wer alleine Spiel und/oder "Verbrüderung" unter Hunden als einzige Kriterien für Kommunikation zugrunde legt, hat kein Wissen über das Spektrum und die Bandbreite von Kommunikationsmöglichkeiten und -ausdrucksformen.
Diese Bandbreite, die sich auf Micro - und Macroebene abspielt alleine auf zwei Hunde und deren Menschen beschränken zu wollen, ist ein brutales Beschneiden von Lernmöglichkeiten hinsichtlich Verhalten und Ausdrucksverhalten bei Hunden.
Man stelle sich vor, ein Mensch habe nur die Möglichkeit, mit einem anderen Menschen zu kommunizieren...
Da das Sozialverhalten von Hunden ähnlich komplex ist, wird nicht viel Fantasie nötig sein, sich auszumalen, welche zunehmenden Unsicherheiten und Gestörtheiten bei so gehaltenen Hunden auf Dauer möglich sind.
Aus meiner Sicht besteht dem Tier gegenüber eine Verpflichtung zur artgerechten Haltung. Dazu gehört u a die Gewährung des Kontaktes zur ArtgenosseN.
VG Rosemarie


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