Seit ihrer Diagnose hat Kaya sehr selten draussen Hundekontakt. Am liebsten nur mit ausgewählten Hunden, auf deren Halter ich mich verlassen kann, dass Spiel und Rennen abgebrochen wird, wenn es zu wild wird.
Jedoch war es mir von Anfang an wichtig, dass sie andere Rassen kennen lernt. Hunde, die kleiner sind, Hunde, die größer sind, Hunde mit kurzer Rute, mit Puschelfell, mit Stehohren, mit kurzen Nasen, mit Haaren vor den Augen...eben Hunde jeglicher Couleur. Sie sollte früh lernen, dass es eben nicht nur Ridgebacks auf dieser Welt gibt.
Und genau das hilft mir jetzt zum Beispiel, wenn wir zusammen in die Schule gehen und sie den Raum mit mehreren anderen Hunden (und sie ist der einzige RR) teilen muss. Es gibt keinerlei Probleme, weil sie eben alles irgendwie schon einmal kennen gelernt hat. Es ist genau so ok, wenn "Wolke", ein Hund so groß, wie Kayas Kopf in ihrer Nähe liegt oder die drei Bearded Collies, deren Gesicht nur aus Haaren besteht.
Als Kaya in ihrer Leinenpöbel-Phase war, bin ich anfangs auch so gut es ging allem und jedem ausgewichen... bis ich verstanden hab, dass es das eben nicht sein kann und wir angefangen haben, intensiv daran zu arbeiten... und nun ist es wesentlich entspannter, mit ihr spazieren zu gehen
Ich denke nicht, dass ein Hund jeden Tag Kontakt zu x anderen Hunden braucht, jedoch sollte er lernen, dass es eben auch andere Hunde gibt, und wenn die Situation eintritt, auch in der Lage sein, Kontakt aufnehmen zu können.


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