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Thema: Wieviel Hund brauch ein Hund???

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  1. #1
    erhaben schwebend Avatar von Joe Black
    Registriert seit
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    Gelsenkirchen
    Beiträge
    986

    Standard AW: Wieviel Hund brauch ein Hund???

    Seit ihrer Diagnose hat Kaya sehr selten draussen Hundekontakt. Am liebsten nur mit ausgewählten Hunden, auf deren Halter ich mich verlassen kann, dass Spiel und Rennen abgebrochen wird, wenn es zu wild wird.

    Jedoch war es mir von Anfang an wichtig, dass sie andere Rassen kennen lernt. Hunde, die kleiner sind, Hunde, die größer sind, Hunde mit kurzer Rute, mit Puschelfell, mit Stehohren, mit kurzen Nasen, mit Haaren vor den Augen...eben Hunde jeglicher Couleur. Sie sollte früh lernen, dass es eben nicht nur Ridgebacks auf dieser Welt gibt.

    Und genau das hilft mir jetzt zum Beispiel, wenn wir zusammen in die Schule gehen und sie den Raum mit mehreren anderen Hunden (und sie ist der einzige RR) teilen muss. Es gibt keinerlei Probleme, weil sie eben alles irgendwie schon einmal kennen gelernt hat. Es ist genau so ok, wenn "Wolke", ein Hund so groß, wie Kayas Kopf in ihrer Nähe liegt oder die drei Bearded Collies, deren Gesicht nur aus Haaren besteht.

    Als Kaya in ihrer Leinenpöbel-Phase war, bin ich anfangs auch so gut es ging allem und jedem ausgewichen... bis ich verstanden hab, dass es das eben nicht sein kann und wir angefangen haben, intensiv daran zu arbeiten... und nun ist es wesentlich entspannter, mit ihr spazieren zu gehen

    Ich denke nicht, dass ein Hund jeden Tag Kontakt zu x anderen Hunden braucht, jedoch sollte er lernen, dass es eben auch andere Hunde gibt, und wenn die Situation eintritt, auch in der Lage sein, Kontakt aufnehmen zu können.
    Mit manchen Menschen über Hundeerziehung und Verhalten zu diskutieren, ist wie nem Blinden ein Buch schenken...

  2. #2
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von Thomas R
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    22.09.2009
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    4.951

    Standard AW: Wieviel Hund brauch ein Hund???

    Eure Situation in SA war sicherlich etwas sehr schönes für die Hunde. Kann mir auch durchaus vorstellen das eure Hunde hier nun nicht mit jedem Hundekontakt sofort zurecht kommen.

    Grundsätzlich, so meine Einstellung, muss jeder Hundebesitzer dafür sorgen das sein Hund sozialverträglich ist und auf keinen anderen Hund los geht.
    Geht es nicht, ja weil z.B. es die Hunde in einem anderen Land nicht gelernt haben, sie schlechte Erfahrung gemacht haben, oder oder jut dann ist das so.
    Erzwingen muss man das wohl nicht!

    Wieviel Kontakt ein Hund braucht!?

    Denke, das kann man nicht pauschal sagen.
    Mmeine Hündin würde wohl auch nicht unglücklich sein wenn sie nie wieder einen anderen Hund sieht, ihr scheinen ihre Menschen ausreichend wichtig zu sein.

    Allerdings dampft sie auch mal gerne mit anderen Hunden durch die Gegend.

    Spielen, nein spielen
    ist das nie!

    Pia checkt eher ab und zeigt auch mal gerne wer der Stärkere ist, sie kann aber auch den anderen Hund lesen und versteht echt schnell wenn es schlauer ist klein bei zu geben.
    Total zum ****** ist es eben dann wenn der andere Hund nie gelernt hat "hündisch" zu sprechen und Signale falsch wertet und drauf geht.

    Daher sind wir auch dazu übergegangen die Kontakte aus zu wählen.
    Pia ordnet sich bei anderen Hündinen nicht gerne unter, Rüden sind egal....also wieso soll ich ihr das dann antun

    Es gibt eine Hand voll Hundekumpels bei denen wir sicher wissen das es super funktioniert, Schwiegerelterns Labbi ist ja auch noch da, das reicht.

    Beim Labbi müssen wir zwar auch hier und da schauen das Pia es nicht übertreibt. Aber das lässt sich gut regeln.
    Einer muss ja auch der Chef sein

    Grade zufällig am Dienstag gedreht (Handy ohne Qualität)

    Enya und Pia - YouTube

    LG

    THomas
    Geändert von Thomas R (06.02.2014 um 17:21 Uhr)

  3. #3
    Registrierte Benutzer - unmoderiert
    Themenstarter

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    429

    Standard AW: Wieviel Hund brauch ein Hund???

    Hallo ihr Lieben,
    ich gestehe, dass ich einiges an Altlasten mit mir rumschleppe. Die Angst, das Lebernaeschen bereits mit 10 Monaten zu verlieren, als es einen Angelhaken am indischen Ozean verschluckt hatte und anschliessend operiert werden musste. Die Wut, die ich empfand als selbiger Hund im gleichen Alter zusammengetreten wurde, als man bei uns einbrach und eben auch die absolute Ungerechtigkeit, als sie aufgrund ihres nicht mehr funktionierenden Mikrochips 3 Monate Extrarunden drehen durfte in Suedafrika. Von der Ungewissheit, was beide Hunde in der Flugbox ueber mich dachten in der sie mehr als 20 Stunden eingesperrt waren.............
    Wir wollen keinen Stress mehr und wir wolllen, dass es uns allen gut geht. Dasha hat die ersten 1.5 Jahre viel Hundekontakt gehabt in Durban auf der Pferderennbahn und auch am Hundestrand. Sie ist voellig souveraen.
    Eli hat leider Pech gehabt auf der Farm mit Hundekontakt.
    Beide haben kein Problem mit Kindern, Radfahrern oder Joggern. Auch Pferde sind kein Problem.
    Aber kommt es zu Katzen und Wildtieren oder anderes, das die Flucht ergreift, dann jagen sie. Und sie Toeten. Zumindest war das Huhn, der Affe, zahlreiche Mungos und Ratten und Voegel in SA tot.
    Hier gibts deswegen nur Leine beim Spazi. Und vielleicht ist das auch der Stressfaktor fuer Eli. Hundebegegnungen an der Leine sind nu mal doof. Zumal es hier auf manchen Wegen auch die Hundhalter mit Hunden im Freilauf gibt, die von Weitem Rufen: Mein Hund tut nix! Bravo!!! Aber meiner vielleicht? Dem Stress gehe ich aus dem Weg und diese Wege eben nicht mehr. Ich werde keinen Versuch starten und meine Hunde unangeleint auf Wald und Flur laufen lassen. Ich weiss, dass sie abgehen. Und zwar beide.
    Ich koennte es mir nie verzeihen nach all dem Drama, wenn ich einen der beiden durch meine Schuld verlieren wuerde.
    Wir haben trainiert an anderen Hunden mit Eli vorbeizugehen. Es funktioniert, aber er hat Stress und ich hab Angst.
    Wir waren in Wismar am Hafen essen. Beide Hunde waren toll. Aber sie waeren auch toll gewesen daheim auf dem Sofa.
    Und treff ich tatsaechlich die schoene Irish Setter Huendin, die Eli so toll fand noch einmal.....was bringts, das naechste mal ists wieder der bloede Neufundlaender, der ihn dumm anmacht.
    Ich will das einfach nicht. Wir wohnen in Alleinlage mitten in der Botanik, ohne Nachbarn und auch Nachbarhunde. Waelder,Felder, Wiesen und Seen, einmal am Tag kommt die Postfrau, thats it.
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    Gott hat Afrika geschaffen als er noch Mut und Phantasie hatte.

  4. #4
    Basihma, Billie und Nafia Avatar von Rosemarie Karsten
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    Standard AW: Wieviel Hund brauch ein Hund???

    Deine Hunde hatten zuhauf Jagderfolg. Ich nehme an, dass dieses im vorhandenen Ausmaß nicht mehr erfolgreich trainierbar ist.
    Nichtsdestotrotz würde ICH ( wenn es meine wären) es trotzdem mit regelmäßigem Einzeltraining AJT versuchen.

    Meine erste Maßnahme wäre, den Hunden Maulkorb zu trainieren. Es kann durchaus sein, dass sie einen verirrten kleinen Hunderacker, der viiiiieleicht einmal auf euch trifft, den Garaus machen, weil er das Beutfangverhalten auslöst. Ebenso kann ein Reh auftauchen und du hältst die Beiden eventuell nicht mehr..

    Wenn ich so lese, in welch einsamer Gegen ihr wohnt und was ihr alles hinter euch habt, tendiere ich dazu... alle Fünfe gerade sein zu lassen.. und die Hunde so zu führen, wie du es momentan tust - stressarm..

    Allerdings würde ich nach einer gewissen Zeit der Ruhe und Entspannung durch kontaktfreie Zonen, jeden Hund einzeln an das Leben in hiesigen Verhältnissen heranführen , Hundekontakte eingeschlossen.


    Alles Gute für Euch

    Rosemarie
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  5. #5
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von galathee
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    Standard AW: Wieviel Hund brauch ein Hund???

    Hallo Sille,
    auch wir haben und brauchen nicht unbedingt viele Kontakte.

    Unsere Hunde sind sozialisiert und können mit anderen Hunden umgehen. ABER.... sie sind ein Pärchen und damit ist es nicht einfach, neue Freunde zu finden. Wenn Lion eine Hündin nett findet, schaltet sich Allegra ein. Und wenn Allegra einem fremden intakten Rüden gut gefällt, greift Lion an. Klar kann ich es kontrollieren, die Hunde notfalls im engen Umkreis bei mir halten und so auch einen Spazi mit 'nicht dicken Freunden' im Freilauf durchführen. Aber Spaß macht es nicht, die Hunde eng kontrollieren zu müssen.

    Leider laufen hier bei uns viele schlecht / kaum sozialisierte Hunde und leider viele Hundebesitzer, die in punkto Verhalten und Körpersprache schlichtweg nicht gebildet sind. Das birgt ein zu großes Risiko und wir hatten mehrere Rangeleien, neulich sogar eine Beißerei zu Lasten Allegra.

    Wir haben hier einige wenige Freunde, mit denen sie spielen und das reicht uns. Das muss jeder für sich entscheiden und dies in Abhängigkeit des Umfeldes und der potentiellen Begegnungen. Bei uns gilt 'weniger ist mehr', angesichts der Gegebenheiten.

    Was gut läuft: fremde Hunde im Freilauf auf fremdem Terrain (also außerhalb der heimischen Spazigebiete). Die anderen Hunde werden kurz begrüßt und weiter geht es. Kritisch wird es, wenn es von der Begrüßungsphase ins Spielen übergeht, oder wenn die HF stehen bleiben, quatschen und die Hunde anfangen, sich enger abzuchecken. Dann kommt es zu den im ersten Absatz beschriebenen Problemen. Spiel kann schnell überkippen, so neulich bei Lion. Ausgelassenes Spielen mit einem fremden Rüden und plötzlich knallte es. Abrufen, Ende.

    Stadt, Restaurants, etc. .... NULL Probleme (und Sille, die Rolltreppe lassen wir auch weg, das ist ein no go wegen der Gefahr). Da sind sie angeleint, kennen meine Erwartungen und gut ist es. Vorzeigehunde.

    Wenn Deine beiden im Moment durch die Umstellung etwas problematisch sind, dann würde ich dennoch empfehlen, daran zu arbeiten. Nicht so sehr wegen der ach so tollen 'Riesenrudeleierfahrung', ob die nötig ist, bezweifle ich auch. Mein Grund, hier richtig Arbeit reinzustecken wäre, dass Du immer mal in eine Situation kommen kannst, in der andere Hunde plötzlich vor Dir stehen. Oder Du musst doch mal in eine Stadt oder ähnliches. Da sollten Deine Hunde kontrollierbar sein und nicht übermäßig viel Stress haben.

    Einen Anfang hast Du ja selbst beschrieben: Eli bleibt ruhig auf 15 m Distanz. Das würde ich gezielt üben, um diese zu verkleinern, so dass er zumindest an der Leine ruhig bleibt bei etwas engeren Begegnungen. Fremdkontakte an der Leine würde ich auch nicht zulassen, gibt es bei uns auch nur, wenn alle Hunde deutlich signalisieren, dass sie sich mal beschnuppern möchten.

    Dein Jagdproblem.... well, das ist eine riesige Baustelle und ein Fall für Profis, angsichts der Erfahrungen Deiner beiden. Definitiv wäre es für Deine Hunde ein Gewinn an Lebensqualität, wenn sie in wildarmen Gebieten Freilauf genießen könnten. In der Liste der Baustellen Prioritäten stünde das bei mir ganz oben.

    LG Karin
    Eva57 and Feeyota like this.
    Gruss, Galathee
    mit Ex-Nothündin Allegra (*11.11.2009)
    Ex-Nothund Garay des Portes da la Moria (*17.12.2011)
    und ganz fest im Herzen meinem Lion (*27.07.2009 + 19.09.2018), geboren als Encanto-Ernesto Memory of the old Red Hunter, dem ich in ewiger Liebe verbunden bin

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