Off-Topic:
Thomas,
sag mir bitte, dass Du bei diesem eh schon explodierten Faden nicht darauf hinaus willst, dass Bruno nur glücklich werden kann, wenn er jagdlich, nasentechnisch und generell auch noch besser auslastet wird...?!
Trust is earned. We can`t just hand it over.
Keine Ahnung wieso der Faden explodiert, habe nicht alles gelesen. Ich habe auf die Frage geantwortet.
Ich habe ja eine sehr klare Einstellung zu diesen von dir angesprochenen Themen, aber das man das muss kann ich ja eh niemanden vorschreiben.
Also lasse ich es auch lieber
Grüße
Thomas
Geändert von Thomas R (10.02.2011 um 20:55 Uhr)
@Steph, bitte nimm doch nicht Uli als Beispiel. Die beiden sind sehr speziell und das geht nur so gut weil Uli eben der Uli ist.
Das ist kein Beispiel für jederman!
Thomas
Die Anschaffung eines Hunde sollte immer sehr gut überdacht werden! Egal, um was für einen Hund es sich handelt. Holt man sich einen eher unabhängigen großen, kräftigen Hund mit meist gehörig Jagdtrieb ins Haus, sollte man die Entscheidung - sich selbst, seinem Umfeld und dem Hund zu liebe, besonders gut überdenken. In einem Forum wird man darauf sicherlich keine valide Antwort finden. Sinniger ist es sich aktiv mit der Rasse auseinanderzusetzen (Bücher/Artikel/Foren lesen, Züchter und Halter/Spaziergruppen besuchen) und sich dann ehrlich zu fragen: Passt ein Hund in mein Leben? Und passt diese Rasse, mit ihren typischen Eigenschaten, in mein Leben? Sag mal, Thomas. Hast Du Dir eigentlich einen riesigen Bauernhof für Deinen Hund gekauft? Schließlich ist ein Ridgeback ja in erster Linie ein "Farm-Gebrauchshund" und bei weitem nicht "nur" ein Jagdhund.
Letztlich läuft diese wie die tausende anderen Fragen auf eine Generalfrage hinaus:
Es gibt zwei Möglichkeiten,
sich zu einer Hundeanschaffung umfassend zu informieren:
Vor und nach der Anschaffung!
Welche davon ist die intelligentere Herangehensweise?
oder anders formuliert:
Was würde der zukünftige Hundehalter haben wollen,
wenn er wüsste,
was er bekommt bzw. welche Konsequenzen es für ihn hat?
Die ehrliche Reflexion der eigenen Wünsche und Voraussetzungen kann allerdings zu dem ernüchternden Ergebnis führen, dass man weder einen RR noch einen anderen Hund anschaffen sollte.
Aber wer will schon unbequemen Wahrheiten ins Gesicht schauen?
Und so wird weiter erst geschossen und dann gefragt.
Die amerikanische Einstellung gilt halt auch beim Hundekauf in Deutschland.
Wahrscheinlich fristet die Mehrheit der Hunde ein geistig und auch körperlich unterfordertes Dasein.
Mach mehr mit und aus Deinem Hund.
Und lass es zu, dass aus einem "Nur dabei"-Hund ein "Mittendrin"-Hund wird.
Gibt es eigentlich versicherungstechnisch irgendetwas zu berücksichtigen wenn ein Hund mit an den Arbeitsplatz genommen wird ?
"Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede." Louis Armstrong

Shetani,
ich nehme meinen Hund auch mit ins Büro. Die Tür steht offen, wenn ich darin arbeite, ansonsten wird sie geschlossen.
Der Hund ist haftpflichtversichert und stört den Arbeitsablauf nicht. Das reicht bei uns aus.
Da wären wir wieder bei der Frage was ein RR denn nun ist, bisher konnten wir das hier nicht klären.
Muss aber auch nicht!
Die meisten Rassen haben ihre Aufgaben verloren und dürfen nun "Familienhund" sein.
Ich kann mir gut vorstellen das die Hunde mit zur Jagd genommen wurden, sie wurden sicher auch als Schutzhund genutzt.
Das spiegeln ja auch viele RR wieder, einen hohen Schutztrieb und andere haben einen ordentlichen Jagdtrieb.
Meine Hündin hat sich da eher die Jagd raus gesucht, Einbrecher können klopfen und werden rein gebeten (Kinderzimmer aus genommen).
Ich kenne deinen Hund nicht und ich weiß nicht was er für interessen zeigt, ich wünsche dir aber das du den Tag erlebst an dem dir dein Hund zeigt wie stolz er auf seine vollbrachte Arbeit ist.
Einen solchen Moment wirst du nicht wieder vergessen....
Thomas




Geändert von Tascha77 (11.02.2011 um 20:15 Uhr)
Zweifel sind Verräter, sie führen zum Verlust des Guten, das wir gewinnen könnten wenn wir nur einen Versuch wagten. W. Shakespeare
Boah, ich geb's auf. Das Forum mag mich gerade nicht. Ich kann weder Absätze noch sonst irgendwas in meine Beiträge einführen. Also nur kurz und absatzlos und OT, aber das kann ich auch nicht einfügen: @ Thomas: das ist mir zu viel Pathos und zu viel vermenschlicht. Mein Hund ist Stolz, wenn man denn bei Hunden von Stolz sprechen möchte, wenn er das entsprechende Feedback bekommt und das bekommt er von mir. Das kann für alles mögliche sein. Du hast den mit Deiner, meiner Meinung nach unglücklichen Aussage, auf eine Sache nämlich den Jagdtrieb reduziert. Und das ist eben Blödsinn. Und dabei sage ich nicht, dass der RR nicht auch in Jagdhund ist/sein kann. Ich finde es übrigens toll, wenn professionelle Jäger auch diesen Zug der Rasse erhalten und fördern. Ich kenne hier (Südafrika) übrigens einige sehr zufriedenen Farmdogs, die wohl noch relativ nah an ihren Ursprüngen leben. Fast keiner davon wird jagdlich geführt.
Tascha, was ist das denn für ein Blödsinn
Steht da irgendetwas von hetzen?
Bist du so einfallslos das dir nichts anderes einfällt, schlimm
Ich habe gar nichts reduziert, ich habe auch nicht vom Jagdtrieb gesprochen.
Off-Topic:
Du hast dich für eine Jagdhunderasse entschieden
Niemand muss einen Jagdhund jagdlich führen aber eine Ersatzbeschäftigung ist eben angebracht.
Müssen tut hier niemand etwas, aber dann bitte nicht jammern wenn Probleme auftauchen!
Thomas
Geändert von Thomas R (11.02.2011 um 20:37 Uhr)




Off-Topic:
Thomas, nicht einer Meinung zu sein heißt nicht das alles andere Blödsinn ist...
Ja, ich habe einen Jagdhund, der darf nicht jagen/hetzen und nix ähnliches, genau wie mein Hütehund, auch für den habe ich keine Schafherde... Wollen sie es trotzdem, habe ich nen Strick dran, bis sie es lassen...
Alles andere gerne mal in einem persönlichen Gespräch, sehen uns bestimmt mal![]()
Zweifel sind Verräter, sie führen zum Verlust des Guten, das wir gewinnen könnten wenn wir nur einen Versuch wagten. W. Shakespeare
Off-Topic:
Thomas,
bitte, das ist anstrengend.
In der Mehrzahl Deiner Posts geht es früher oder später darum, dass der Ridgeback einen schwer ins Positive zu kanalisierenden Jagdtrieb hat.
Dabei beziehst Du Dich, sofern ich das nicht falsch interpretiere, meistenteils auf Deine Erfahrungen mit Pia. Da wir uns ja nicht persönlich kennen, kann ich mir keine Einschätzung Eurer Performance erlauben, aber Deine Beschreibungen lesen sich oftmals so, als wenn einige/viele Eurer Probleme home-made oder veranlagungsbedingt und absolut nicht übertragbar auf den Otto-Normalverbraucher sind.
Daher werden Deine - wohl gut gemeinten - Anregungen nur wieder einen streitbaren Exkurs zur Folge haben.
Der (Exkurs) könnte nur einen Sinn haben: nämlich potentielle Käufer zu warnen. Anzudeuten, welche Belastung ein solcher "Jäger" für den Alltag bedeuten kann, der eigentlich auf einen Mittendrin-Familienhund ausgelegt war.
Aber mal ehrlich, so eine Warnung schlägt jeder in den Wind, der sich an der Optik festgebissen hat.
Man kann sich das ja auch nicht vorstellen, konntest Du nicht, konnte ich nicht, konnten andere auch nicht, die jetzt hier über ihre Antijagdtrainings berichten...
Und "retten" kann man andere Leute auch nicht.
Also lass sie doch eigene Erfahrungen machen? Vielleicht haben sie ja auch Glück und erwischen einen gemütlichen Ausgabe oder haben schlicht mehr Sachverstand und kriegen das hin.
Geändert von Chappyxxs (11.02.2011 um 21:13 Uhr) Grund: + veranlagungsbedingt
Trust is earned. We can`t just hand it over.
Es mag an der Uhrzeit liegen und es mag daran liegen das es es mich ankot.. noch bis 22.30 Uhr auf der Arbeit zu sitzen, aber diese Einwände kommen selten von mir oder habe ich irgendetwas in diese Richtung geschrieben?? Meistens unterstellt ihr sie mir!
Noch einmal:
Nichts ist bewiesen und es ist nur mein Eindruck, welchen ich aber nicht alleine habe.
RR-Halter haben sehr häufig große Probleme, ich will da gar nicht im einzellnen drauf eingehen und es betrifft die Poweruser hier vermutlich auch nicht. Aber mal als Beispiel die 7 RR in unserem Dorf genommen, bis auf einen Rentner Hund haben die alle ne Macke. In unserer Huschu waren bisher nur RR die andere Hunde am liebsten Frühstücken würden usw und wenn man sich in der Stadt umschaut..ohje ohje.
Neben groben Erziehungsfehlern sehe ich zumindest bei allen dieser Hunde das Problem das sie einfach nur da sein sollen und bitte doch lieb sein müssen.
Natürlich rate ich diesen Leuten nicht dazu ihren Hunden eine Schleppe mit nem echten Kaninchen zu legen oder wer weiß was.
Aber, und Achtung jetzt wird es sehr menschlich, mit einem RR muss man ein Team bilden. Gemeinsame Erfolge feiern und gemeinsam Arbeiten, dann treten diese Probleme so nicht auf!
Wie man das macht kann vollkommen unterschiedlich sein, da kann der 2 Stunden Waldspaziergang an der kurzen Leine reichen. Oder man betreibt eben etwas mehr Aufwand.
Nur sollte eben der Hund auch die Möglichkeit haben seine Interessen nachzugehen, wie heißt es bei den Jägern "durch Leistung zum Typ".
Du sprachst die Probleme an, welche Probleme meinst du genau?
Jagdtrieb ist für mich kein Problem, wir haben sehr viel Spaß beim training und ich nutze diesen Trieb eben auch zur Auslastung.
Sicher kommen bei uns andere Sachen zu kurz, jeder legt seine Prioritäten eben anders.
Aber eine Arbeit zu verteufeln die dem Hund gerecht wird, hmm ich weiß nicht.
Thomas
Geändert von Thomas R (11.02.2011 um 21:59 Uhr)
Ich benötige bei meinem Arbeitgeber für unseren Hund eine Bestätigung vom Veterinär das der Hund gesund ist. Dafür musste ich Blut, Stuhlgang abgeben und er wurde einmal untersucht.
Ansonsten ganz normaler Nachweis einer Haftpflichtversicherung.




Jehens, ich verstehe nicht, was daran so lustig ist.
Wenn ich anonym mir völlig fremden Menschen die Frage stelle, ob ICH mir einen Hund zulegen soll, hat das nichts mehr mit "ich will mich mal informieren zu tun". Wie sollen das denn fremde Menschen beantworten können, die auch trotz eloquent vorgetragener Beschreibung der phantastischen Lebensumstände nur aufgrund des eigenen Kopfkinos antworten können?
Also bleibt nur eine Schlussfolgerung: der Fragende ist unsicher. Und wie kann dieser Fragende annehmen, dass fremde Menschen ihm Sicherheit geben können, die richtige Entscheidung zu treffen?
Ich verstehe die Frage nicht.
Du hast Dich über die Rasse informiert, bist hundeerfahren, kannst Dein Leben hervorragend organisieren, bist nicht blöd oder gar einfältig - was bitte ist also Dein Problem? Zumal Dein Vorhaben ja schon so weit fortgeschritten ist, dass eine Beantwortung dieser Frage durch ein anonymes Forum vollkommen überflüssig ist. Du weißt es ja doch besser. Es gibt hier niemanden, der über Dein Leben urteilen kann- und wenn Du hinterher mit herausgestreckter Zunge "ätschebätsch, ihr seid doof und ich geh jetzt zum Züchter, das ist nämlich schon lange geplant" ankommst, finde ich das ganze Geplänkel sowieso absolut idiotisch.
Also mach doch um Himmels Willen was Du willst und frag nicht nach Absolution.
Denn wer fragt muss auch den kritischen und mahnenden Zeigefinger akzeptieren - wie es sich schon so oft gezeigt hat, ist der so unsinnig und lächerlich nämlich nicht.
Alles Gute und toi toi toi
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen