Das Seminar war privat organisiert. Die Seminarleiterin trailt im Real-Einsatz und bildet dafür auch bei versch. Organisationen Hunde aus.
Bei uns gibt es Rettungshundestaffeln vom DRK, THW und den Maltesern, die machen zum Teil auch Mantrailing. Allerdings habe ich mich von den Organisationen bei uns in der Gegend distanziert, weil sie Max (Rotti) aus Rassegründen abgelehnt haben (damals gings um Flächensuche).
Wir machen das mit unseren Hunden just for fun (zumindest im Moment). Uns geht es um Spaß mit und für die Hunde und um artgerechte Auslastung, das ist für mich in jeder Ausbildung das Vorrangige Ziel. Auch UO, Fährte und Agility waren für mich nie Notwendigkeiten oder erfolgsorientiert. Schutzdienst (den wir aber sowieso nicht machen) und/oder Fährte wäre theoretisch ja auch was für nen "Realeinsatz" und ich hätte nie eine Chance das auch einzusetzen... Wie sich das mit dem Mantrailing weiter entwickelt, werden wir sehen.
Vorläufig ist geplant, dass Max und Odin (und vor allem ihr Herrchen) das lernen. Dazu werde ich vorläufig am Training bei der Seminarleiterin teilnehmen und auch bei anderen Suchteams im Training zuschauen/mitarbeiten. Wenn das dann einigermaßen klappt, ist geplant, dass ich bei uns im Verein eine Mantrailing-Gruppe aufbaue, dort das Training mache und hin und wieder ein "Profi" dazu kommt um uns zu unterstützen.
Dass das Trailen unheimlich Spaß macht, kommt auch daher, dass es mal was ganz anderes ist, sich blind auf den Hund verlassen zu müssen und ihm die Führung zu überlassen. Jetzt darf der Hund von sich aus mal zeigen, was in ihm steckt. Das ist für Hund und Herrchen mal was ganz anderes, als das Gewohnte.
Das schafft so ganz nebenbei Vertrauen, Bindung und Selbstbewußtsein für Hund und Herrchen.


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