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Thema: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

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  1. #1
    Registrierte Benutzer - unmoderiert Avatar von pooky
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    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Ach also mit vier Std ist es bei uns nicht getan, das ist bei uns wirklich nur die reine Gassi Zeit!
    Die Zeit, die ich darüber hinaus für die beiden aufwende, kann ich gar nicht genau beziffern. Mindestens einer von beiden latscht mir immer hinterher, klettert auf meinen Schoß, wenn ich mich hinsetze, kuschelt sich bei mir ein, wenn ich mich hinlege, muss kosmetisch/ medizinisch versorgt werden, kotzt, hat Durchfall, guckt vorwurfsvoll, fordert mich zum spielen auf, schleckt mich ab, sobald ich mich auf den Boden begebe.....Irgendwas ist immer.
    Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber ich hatte noch keinen Hund, der so fordernd war wie meine beiden.
    Finde ich nicht schlimm, aber ich habe ja auch nur Job, Mann und Hunde unter einen Hut zu bringen. Hätte ich noch zwei Kinder, Eltern die Pflege brauchen und ein riesen Haus mit Garten was geputzt und gepflegt werden will, würde ich glaub ich durchdrehen.

    Ich finde der RR ist anders- irgendwie. Man braucht viel Zeit, Geduld, Kreativität, Einfühlungsvermögen und Liebe, um den Spagat hinzubekommen, den das dickköpfige Sensibelchen täglich von einem abverlangt.
    Der Umgang mit meinen beiden beiden hat mich von Anfang an gefordert, jedes Problem neu zu betrachten, Blickwinkel zu verändern und meine Reaktionen und Vorgehensweise in der Erziehung an den Charakter des jeweiligen Hundes anzupassen. Ich lerne eine Engelsgeduld zu haben, meine Emotionen zu kontrollieren und Rücksicht und Nachsicht zu haben. Der Umgang mit meinen Hunden lehrt mich täglich auch eine große Lektion über mich selbst. Und genau deswegen liebe ich diese Rasse.
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    Je mehr ich von den Menschen sehe, um so lieber habe ich meinen Hund.

  2. #2
    AsadTheFirst
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Zitat Zitat von pooky Beitrag anzeigen
    Mindestens einer von beiden latscht mir immer hinterher, klettert auf meinen Schoß, wenn ich mich hinsetze, kuschelt sich bei mir ein, wenn ich mich hinlege
    Sooooooooo einen hätt ich auch gern *sehnsüchtig seufze*
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  3. #3
    jalu-jindo
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Unser Hund geht morgens mit mir eine Stunde laufen, dann wird zusammen gefrühstückt und dann geht er auf sein Felllager. Mittags kommen seine Kunpel für eine Stunde zum Toben und nachmittags geht er entweder mit seinem Herrchen in den Wald oder aber mit mir an die Lahn, Enten jagen ( die er sowieso nicht bekommt), aber es gefällt ihm halt im Wasser zu spielen oder am Lahnufer. Ansonsten geht noch Zeit drauf für Körperpflege, wenn er gekocht bekommt sitzt er brav daneben, es könnte ja was runterfallen. Wir besuchen ab und an Hundekumpels in anderen Dörfern mit dem Auto, damit er jemand anderen zum Spielen hat und auch mal in "fremden Zeitungen" lesen kann.

    Reine Laufzeit pro Tag sind ca. 3 Stunden, die andere Stunde wird zum Toben genutzt, es geht sicherlich täglich noch 1 Stunde für Essenzubereitung, Körperpflege auf sein Konto, die Zeit mit Schmusen nicht eingerechnet, das ist je nach Bedarf, wenn es heiß ist hat er natürlich keine Lust dazu, ansonsten ist er zumindest was die Freizeitaktivitäten außerhalb seines normalen Pensums betrifft, mit dabei. Heißt, er geht mit in die Biergärten, zu Bratpartien in Wald und Feld, besucht mit uns Freunde mit eigenem Garten etc. oder geht mit Herrchen zum Angeln oder Wandern, dann verdoppelt sich die Zeit teilweise, zumindest am Wochenende.

  4. #4
    Bubu01
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Also ich verbringe genausoviel Zeit mit Jamil, wie ich sie auch mit jedem anderen Hund verbringen würde...völlig unabhängig von der Rasse.
    Da ich aber eh lange und ausgiebige Spaziergänge mag, käme natürlich nur ein bewegungsfreudiger Hund in Frage.

    lg
    Jörg
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  5. #5
    Gitonga
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Und wieviele Leute kenne ich, die hundeerfahren sind und mit dem RR nicht nur bei Null anfangen, sondern noch drunter. Das ging mir nicht anders bei unserem ersten RR.
    Ich denke, RR sind anders. Irgendwie. Und RR-Halter auch. Irgendwie. Und so ist das Anders-Sein von Hund und Menschen etwas, das sich gegenseitig "befruchtet".
    Das unterschreibe ich sofort

  6. #6
    ja, manchmal Nervensäge Avatar von Feeyota
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    15.773

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Und wieviele Leute kenne ich, die hundeerfahren sind und mit dem RR nicht nur bei Null anfangen, sondern noch drunter. Das ging mir nicht anders bei unserem ersten RR.
    Ich denke, RR sind anders. Irgendwie. Und RR-Halter auch. Irgendwie. Und so ist das Anders-Sein von Hund und Menschen etwas, das sich gegenseitig "befruchtet". Das unterschreibe ich sofort
    ... ich auch ... irgend etwas ist da ....
    ... wie oft höre ich ... ach, endlich treffe ich mal Ridgies, meiner findet sonst keinen zum Spielen, RRs spielen anders miteinander, sind anderen Hunden oft zu grob .... zu schnell ... zu wenig .... was weiß ich ...

    LG Feeyota
    Geändert von Feeyota (16.07.2012 um 17:55 Uhr)
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    so lange ist Schokolade für mich Obst!
    Emily, Buffy, Farashuu, Nala, Xena ... you are for ever in our hearts!
    Danke, dass Ihr bei uns wart!



  7. #7
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Ich denke, dass der Knackpunkt beim RR, der ihn halt oft doch bisserl von anderen Rassen unterscheidet, die Spätreife ist. Mit 2 Jahren ist es halt immer noch nicht getan und man ist nicht in einem Klimax angekommen...

    Mit Buki bin ich durch 4 Jahre durch, bis ich das Gefühl bekam, er und ich sind jetzt ein "wir". Das bis dato zauberhafte Röschen hat mich im Alter von zweieinhalb Jahren belehrt, dass sie nicht zauberhaft, sondern ein frisch zu sich selbst gefundenes gestandenes Weib ist und nun wird geguckt, wer von uns zwei Weibern die Hosen anhat.

    Vermutlich gnadenlos selbstüberschätzend denke ich schon, dass ich meine Hunde gut führe und ich habe auch Welpen von guten Züchtern und aus guter Abstammung bekommen - trotzdem ist das Leben manchmal nicht einfach. Mit Buki nicht deshalb, weil ich ihm nicht vertraue, sondern deshalb, weil er zu ursprünglich für die Welt hier ist und eine happy Familienhunddeutschlandwelt für diesen Hund nicht passt. Rose fand ich juvenil viel besser als Buki in diese deutsche Welt passend - erwachsen passt sie aber fast noch weniger als Buki.

    Beide Hunde sind mir sehr verbunden und hängen definitiv an mir. Trotzdem sind sie zwei Powerpakete, die ihren eigenen Instinkten auch noch trauen und ihre Einschätzung auch mal über die des nahezu vergötterten Frauchens stellen. Und da stößt man an die Selbständigkeit, die sie mitbringen.

    Ich schätze meine beiden für das, was sie sind. Ich habe auch Respekt vor dem, was sie sind. Und nein, sie sind nicht wie der Goldie von nebenan (dessen Halter ich in schwachen Momenten echt beneide).

    LG

    Susanne
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  8. #8
    Bubu01
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Hallo Susanne,

    bitte nicht falsch verstehen, das was jetzt kommt gilt nicht nur für dich

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass (ja anscheinend neigt der RR-Halter im Besonderen dazu, wie mir von Haltern anderer Rassen gerne bestätigt wird) wir mehr in unsere Hunde projizieren, als da tatsächlich ist. Wäre ja auch irgendwie Etikettenschwindel wenn sich der Exot, der Löwenjäger aus dem Land der Roten Sonne (ich übertreibe), nicht anders verhalten würde, als ein Goldi oder Labbi.
    Ich habe ja das Glück im Freundeskreis viele andere Hunde (Akbash, Bulli, American Akita, Podenco) zu haben und so die Eigenheiten der ein oder anderen Rasse kennenzulernen. Und so manch einer würde sich, erziehungstechnisch, die Leichtführigkeit eines Ridgebacks wünschen.
    Natürlich wollen wir alle, für das viele Geld das wir bezahlt haben, auch was Besonderes haben. Und wenn dem auch nicht so ist, so müssen wir das zumindest anderen vermitteln.

    Ein Bekannter, der schonmal Hundetreffen und Spaziergänge organisiert, nimmt mittlerweile ungerne RR-Leute mit weil die Dialoge meist so aussehen....

    Situation Eintreffen...
    B: Leinen Sie doch den Hund ab, damit die Hunde sich ungezwungen kennenlernen können.
    RR: Ungerne, und wenn dann nur unter der Voraussetzung dass...

    Situation Rennen auf großer Wiese
    B: Leinen Sie den Hund ab, er sieht so aus als ob er gerne mitrennen würde...
    RR: Ungerne, und wenn dann nur unter der Voraussetzung dass...

    Beliebig erweiterbar, mit immer der gleichen Antwort der RR-Besitzer.

    Und mein Schlußsatz zum RR...
    Vorne bellts, hinten wedelts...das muss ein Hund sein

    nfu
    Jörg
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  9. #9
    Mate-Tee-Tante!
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    4.474

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Off-Topic:

    ...definitiv ging meine DSH-Hündin im Regen lieber raus, als meine beiden Ridgis. DAS ist sowas von deutlich!


    LG Esther

  10. #10
    AsadTheFirst
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen

    B: Leinen Sie den Hund ab, er sieht so aus als ob er gerne mitrennen würde...
    RR: Ungerne, und wenn dann nur unter der Voraussetzung dass...

    Beliebig erweiterbar, mit immer der gleichen Antwort der RR-Besitzer.


    nfu
    Jörg
    Der hat bestimmt mich getroffen: Dieses "MachenSe doch Ihren Hund looooos" während ich meinen grad anleine und der andere im Schweinsgallopp angestürmt kommt.... finde ich völlig daneben. Wieso erzählt mir ein völlig unbekannter Mensch, ich soll meinen Hund ableinen?

    (Antwort: 1. Weil seiner schon im Spurt und nicht abrufbar ist undoder 2.l HerrchenFrauchen hat schlicht keinen Bock anzuleinen)

    Doch, ich kenne sie - hier Gottseidank in der Minderheit.. und dieses "MachenSe doch Ihren Hund looooos" klingt immer so nöligfordernd (Meine Güte, bist du doof, nu lein doch deinen Hund ab, siehste doch, dass meiner schon ranstürmt) Nee, darauf hab ich keine Lust.
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  11. #11
    Mathuni
    Gast

    Standard AW: Artikel im Hundemagazin "WUFF" über RR

    Zitat Zitat von Bubu01 Beitrag anzeigen
    Hallo Susanne,

    bitte nicht falsch verstehen, das was jetzt kommt gilt nicht nur für dich

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass (ja anscheinend neigt der RR-Halter im Besonderen dazu, wie mir von Haltern anderer Rassen gerne bestätigt wird) wir mehr in unsere Hunde projizieren, als da tatsächlich ist. Wäre ja auch irgendwie Etikettenschwindel wenn sich der Exot, der Löwenjäger aus dem Land der Roten Sonne (ich übertreibe), nicht anders verhalten würde, als ein Goldi oder Labbi.
    Ich habe ja das Glück im Freundeskreis viele andere Hunde (Akbash, Bulli, American Akita, Podenco) zu haben und so die Eigenheiten der ein oder anderen Rasse kennenzulernen. Und so manch einer würde sich, erziehungstechnisch, die Leichtführigkeit eines Ridgebacks wünschen.
    Natürlich wollen wir alle, für das viele Geld das wir bezahlt haben, auch was Besonderes haben. Und wenn dem auch nicht so ist, so müssen wir das zumindest anderen vermitteln.

    Ein Bekannter, der schonmal Hundetreffen und Spaziergänge organisiert, nimmt mittlerweile ungerne RR-Leute mit weil die Dialoge meist so aussehen....

    Situation Eintreffen...
    B: Leinen Sie doch den Hund ab, damit die Hunde sich ungezwungen kennenlernen können.
    RR: Ungerne, und wenn dann nur unter der Voraussetzung dass...

    Situation Rennen auf großer Wiese
    B: Leinen Sie den Hund ab, er sieht so aus als ob er gerne mitrennen würde...
    RR: Ungerne, und wenn dann nur unter der Voraussetzung dass...

    Beliebig erweiterbar, mit immer der gleichen Antwort der RR-Besitzer.

    Und mein Schlußsatz zum RR...
    Vorne bellts, hinten wedelts...das muss ein Hund sein

    nfu
    Jörg
    Nu ja, ich bin eher die, die von weitem schon brüllt: "Können wir bitte aaaaaableinen, damit sich die Hunde normal ohne uns Deppen kennenlernen können?" und scheiter dann oft an Mrs. Perfect-Naserümpf-DSH-Halterin mit Automatenhund oder krieg ein "Jessas!" entgegengebrüllt. Nach hundertmal gibst du auf... Ich find mich selber eigentlich noch vergleichsweise relaxed und unbedarft. Vielleicht sollte ich das Wort "Deppen" auch mal in der Ansprache weglassen, aber als solche empfinde ich leinenführende Menschen (rasseunabhängig übrigens) inklusive mir einfach manchmal.

    LG

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