Hallo,
auch wenn man nichts macht, nur die Leine festhält, hat der Hund in den meisten Fällen einen Erfolg mit aggressivem Verhalten. Der Auslöser (anderer Hund) verschwindet. Falls der eigenen Hund den anderen vertreiben wollte und nicht an der Leine pöbelt, weil er gefrustet ist und zum anderen hin will, dann hat er erreicht, was er wollte und wird das Verhalten beim nächsten Mal wieder ausführen.
Negative Einwirkung kommt für mich nicht in Frage, weil ich damit die Aggression noch mehr fördern würde. Nichtstun kann das Verhalten (anderen Hund durch pöbeln vertreiben) ebenfalls fördern. Also muss ich mir was anderes überlegen. Eine gute Möglichkeit ist, frühzeitig, bevor der Hund ausrastet, beim Auftauchen des anderen Hundes, sofort mit dem eigenen anfangen zu arbeiten. Alternativverhalten, das vorher eingeübt wurde, abfragen und belohnen. Den anderen Hund (noch) ruhig anschauen belohnen. So kann ich langsam einen Fuss in die Tür bekommen. Der andere Hund wird dann irgendwann zum Signal für "gute Sachen passieren".
Und wenn gar nichts mehr geht: Rückzug antreten oder Leine festhalten und hinterher Hund entspannen.
Ich war anfangs leider mit Spike bei einem Trainer, der z.B. Leinenruck am Halti gemacht hatIst sicherlich auch mit Schuld dran, dass unsere Probleme dann eher schlechter als besser geworden sind.
Liebe Grüße
Claudia + Spike


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Ist sicherlich auch mit Schuld dran, dass unsere Probleme dann eher schlechter als besser geworden sind.

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