Ich zittiere mich mal selber.
Die oben genannte Situation beobachte ich ab und an bei Angels bestem Kumpel, ein wahrer Schatz, freundlich, sozialsicher, schier endlos geduldig.
Er sendet deeskallierende Zeichen aus, splittet sogar, verträgt sich mit unkastrierten Rüden, rüpelt und rempelt nicht, er ist einfach ein guter Hund. Doch wenn ein Hund seine Gutmütigkeit und seine Freundlichkeit über Gebühr strapazieren, dann ist auch dieser Hund durchaus fähig Aggressionen zu zeigen. Bislang war das ein nie zuvor gehörtes tiefes Grollen, ein Einfrieren und auch mal ein "harmloses" aber beeindruckendes Gerangel mit einem allzu frechen Jack-Russell.
Hunde die ängstlich sind haben eben diese Emotion als Überlebensstrategie für sich "gepachtet".
Hat ein Hund ein paar mal die Erfahrung gemacht dass er
a) nicht geschützt wird, wenn er Angst hat
b) ein freundlich bleibendes Verhalten (in einer Situation in der sich der Hund sichtlich nicht ganz wohl fühlt) nicht gelobt/belohnt wird, sich also nicht lohnt
c) das hündische Gegenüber nicht auf die deeskalierende Zeichen reagiert
wird er andere Wege finden (müssen) um zu überleben.
und was bleibt ihm dann noch ausser Flucht? Aggression.
LG Betty


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