Hallo Sabrina,
wenn das Niveau Deiner Hundeschule dem Niveau der Begründung für eine Kastration entspricht, würde ich keinen Fuß bzw. Pfote mehr in die Hundeschule setzen. Wie wäre es damit: "Klebe ihm die Nase zu und schneide eine Pfote ab, so kommt er erst gar nicht auf die Idee zu jagen" - ist auch eine Art von Vorsorge :wallbash: .
Die Aussage des "Mannes", steht der für mich dummen Begründung der Hundeschule in nichts nach. Es ist richtig, dass sich RR später bzw. länger entwickeln. Die Angaben reichen bis zu 3 Jahren. Eine Kastration mit 1 1/2 Jahren betrachte ich als Volltreffer in die Entwicklungsphase und nicht zu empfehlen.
Eine Kastration halte ich für notwendig, wenn sie aus medizinischer Sicht notwendig ist oder es offensichtlich ist, dass der Hund leidet, d.h. sehr gestresst ist, sich nicht beruhigen kann, nichts frisst, keine Konzentration mehr aufweist - ein Arbeiten mit ihm nicht mehr möglich ist.
Wir haben unseren Cooper auf Anraten des TA und nach Rücksprache mit unserer Hundeschule aus den o.g. Gründen mit 8 Monaten kastrieren lassen. Beide hatte unabhängig von einander gesagt, jetzt oder aber erst viel später. Ich wollte Cooper diesen Stress aber keine 2-3 Jahre aussetzen.
Michael


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