Das Intro deines Beispiels ist sicher sehr aktuell; nicht klären zu können an was der Biss liegt, mag im Bereich des möglichen liegen wird aber in deinem Beispiel unterstellt.
Danach beginnen Aufzählungen welche aus den Bereich Verantwortlichkeiten und Pflichtbewustsein des Halters kommen. Ich weiss nicht ob man hier sagen sollte "....und mal angenommen er geht nicht zum Tierarzt und auch nicht in die Hundeschule". Diese stellen die Vorrausetzung dafür dar, dass ein Hund mit dem ICH nicht mehr umgehen kann, im Zwinger sitzen bleibt und Andere zu dem Schluss kommen der hätte es doch tot besser als lebend.
Ist mir jetzt als logische Konsequenz etwas zu einseitig was die Wahrnehming der jeweiligen Pflichten betrifft.
Alternativ: Er gibt auf, gibt das Tier ab und wir alle, warscheinlich die meisten von uns jedenfalls geben diesem Individuum keine zweite Chance. Aus Angst, Unsicherheit fehlenden Sachverstand, jedoch in jedenfalle aus moralischen Schubladen.
Ergo > schläfern wir ihn wieder ein !
Ich glaube in beiden Fällen dieses Beispiels hat das Individuum Hund sein Leben dafür gegeben das wir entweder aus Kompetenzmangel in der Erziehung des Hundes die Segel streichen oder aber aus Vorverurteilung und Verunsicherung, also auch ein Kompetenzproblem, keine zweite Chance einräumen.
Jetzt muss mir nur noch jemand erklären nach wessen Maßstäben wird bewertet welches Schicksal schlimmer ist.
der Zwinger <> der Tod ?
die Qual der Krankheit <> der Tod?
nur noch drei Beine <> der Tod?
Vernachlässigung und Einsamkeit <> der Tod?
Menschen welche sich wünschen aus einer bestimmten Lebensituation befreit zu werden, haben dies oder können es noch kommunizieren.
Wer kommuniziert für diese Hunde? Nach welchen "Hundischen" Sachverstand und Ermessen des Leids?
Nach unserm Gefühl, unsere Vorstellung das Gleiche zu erleben!
Ist mein Gefühl des Lebens eines anderen Wesens wirklich relevant genug es Ihm zu nehmen?
Bei Qual der Krankheit können wir es noch am ehesten bemessen.
Noch abstrakter, These: Ich glaube kaum das sich alle Menschen in den KZ´s der Naziregime auf den Gang in die Vergasungslager auf den Weg zur Erlösung fühlten.
Die psychisch gesunde Natur hat Angst vorm sterben. Selbst unter Qual erträgt sie diese meist eher als den Tod.
Selbst bei kaum wahrnehmbarer Zukunft auf Verbesserung hängen vor allem wir Menschen am Leben.
Wenn wir soviel für das Leiden der anderer Empfinden wollen, sollten wir ihnen auch unsere Ängste zugestehen.
Dafür sind mir solche Entscheidungen über Leben und Tod zu schnell Routine.
Gruss


LinkBack URL
Über LinkBacks



Lesezeichen