




Es geht in diesem Faden um eine Fragestellerin, die sich möglichst umfassend informieren möchte.
Es geht um eine Fragestellerin, die sich nach einem Verbrechen in ihrem Ort AUCH Gedanken
um ihre Sicherheit macht und dazu berechtigte Fragen stellt.
Ich finde es berechtigt, über einen (zusätzlichen?) Schutz durch einen Hund nachzudenken.
Der Ridgeback ist der falsche Hund für diesen Wunsch.
Es gibt andere Hunderassen, die sich für eine gewissenhafte und verantwortungsvolle Ausbildung
in dieser Richtung gut eignen.
Geändert von Rosemarie Karsten (29.07.2015 um 18:34 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen





Es ist alles schon gesagt. Nur noch nicht von jedem.
Nordhummel
Djambos, BamBams & Nalos Menschin
Themenstarter
Ich denke ob alles gesagt wurde hängt davon ab ob ichmit meinen fragen durch bin
Müssen rr halter nicht geduldig sein!?irgendwie sehe ich davon gerade nichts.
Wieso ist denn auf ein mal so eine unangenehme diskussion vom zaun gebrochen und gerade geht es hier um alles andere als um rr. Wenn irgendjemand persönliche probleme hat dann klärt das woanders ich als newbie bin gerade etwas verloren..


Im Klartext und ganz kurz:
Sie sind total klasse, aber die Meisten sind über eine lange Zeit saumäßig anstrengend. Nervlich, denn man braucht bei der Erziehung eine Eeeeselsgeduld und körperlich, denn sie sind richtig stark und nutzen das auch.
Neben Familie und Job eine echte Aufgabe.
Ich habe Spaß daran, aber ein bißchen leidensfähig muß man schon sein.
Gruß, Marion
Falls man aber Wert darauf legt dass der Rückruf zuverlässig nicht funktioniert, und nicht nur dann wenn es besonders drauf ankäme, ist ein Husky eine echte Alternative. Und eigensinnigen Charme haben die auch![]()
„Wie können Sie so mit den Engländern sympathisieren? Sie können ja noch nicht mal englisch.“ „Nein, aber deutsch.“ [Karl Kraus]
Ein kleines Schmankerl zum Thema
Schutz (weil ich mich wirklich über Asad freue)
Ich arbeite am offenen Fenster und eine Wespe fliegt in den Raum. Noch während ich versuche sie hinauszubugsieren, sehe ich den Paketdienst vorfahren. Die Wespe seh ih nicht mehr, ich nehme an, sie ist rausgeflogen. Ich flitz die Treppe runter und öffne dem Boten die Tür. In dem Moment sticht mich das WespenVieh hinterrücks in die Schulter.
DAS führt dazu, dass ich quasi im Öffnen einen lauten Schrei ablasse, vor Schmerz und Schreck. Der Bote kuckt verdattert und in diesem Moment kommt Asad geradezu angeschossen.
Der Bote wird blass. Asad kuckt nur, checkt die Lage (DER hat Frauchen NICHT zum Quieken gebracht) und dreht sofort wieder ab.
Asad kommt nie mit zur Tür. Es sei denn, es ist eine ganz ungewöhnliche Zeit oder der Bote ist unbekannt. Und ich bedeute ihm mitzukommen.
Was mich so erstaunt ist zum Einen, wie irre fix er da war und wie irre fix er die Situation erfasste, erkannte: Keinerlei Handlungsbedarf für ihn und wieder abdreht-
Ich find den echt schlau. Ja, finde ich.
(Hach, der hat sich bestimmt DOCH n bisken Ursprünglichkeit bewahrt)
Geändert von AsadTheFirst (30.07.2015 um 16:25 Uhr)




Zum Thema Schutz hab ich auch eine recht komische Geschichte:
Am Ende unserer Straße hatte ein kleines horizontales Gewerbe ein Wohnhaus bezogen ( in unserem Dorf ohnehin schon die Schlagzeile), von denen eine der Damen einen roten Boxer hatte. Dame und Hund übrigens sehr nett.
Unser Ambar hat ja nun eine ähnliche Fellfarbe. Die Dame blond - ich auch, aber dann hörten die Gemeinsamkeiten auch schon auf.
Eines Tages beim Spaziergang durchs Dorf verfolgte mich recht hartnäckig ein schlecht deutsch sprechender Typ, den ich zunächst nicht verstand, und er immer irgendwas von halbe Stunde und Preis faselte.
Auch bei mir fiel dann irgendwann der Groschen, und ich dachte:" Mann, den könnte der olle Hund jetzt mal gepflegt anknurren!"
Aber Ambar saß nur neben mir, und hat sich den Spaß angeguckt.
Ich hab dem guten Mann dann versucht zu erklären, dass da wohl eine Verwechselung vorliegt, und ich mein Gehalt auch nicht aufbessern möchte.
Mein schlauer Hund wusste, der Mann hat nichts böses im Sinn - eher das Gegenteil.
Als aber einmal unsere Alarmanlage in unserem Bürohaus ging, und ich echt in Sorge war, ist Ambar da durch die Räume gefegt, wie ein Sonderkommando. Es war zwar niemand da, aber meine Aufregung hat gereicht ihn in absolute Wachfunktion zu versetzen.
Viele Grüße von Berit mit Gunvald RRxLR und Edda BM und unvergessen Frieda, Ambar und Balou
Hallo Sarah,
anbei mal ein Beispiel, wie rasch ein Ridgeback "sein Ding" machen kann, weil er Gefahr wähnt.
Ein Beispiel auch dafür, dass ein Ridgeback auch in so einer Situation noch funtionieren kann und soll,
WENN er ausreichend geschult wurde.
Vor einigen Jahren ging ich mit Basihma in einem Gebiet spazieren, wo man eigentlich zu jeder Zeit nur Hundehalter mit Hunden gewohnt war, anzutreffen.
An diesem Tag war gar niemand von unseren Bekannten unterwegs. Einzig eine einzelne Frau ohne Hund kam uns entgegen. Schon von weitem sah man, dass irgendetwas an ihrem Verhalten nicht der gewohnten Norm entsprach. Sie bewegte sich beim Gehen unrythmisch, unsicher, wirkte "nicht ganz da", irgendwie durcheinander, aber auch nicht wie eine Betrunkene.. irgendwie schwer einzuordnen. Meine Hündin wurde schon auf weite Distanz aufmerksam und behielt sie wachsam im Auge. Ich nahm sie in Fuß und an meine der Frau abgewandten Seite, behielt meine Hündin im engen Kontakt zu mir und die Frau im Auge, welche sich nach wie vor bewegte, als sähe sie Gespenster.
Auf einer Distanz von etwa acht Metern, holte die Frau plötzlich und unerwartet einen silbernen Gegenstand aus ihrer Jacke und bewegte sich sehr schnell in unsere Richtung. So schnell, wie meine Hündin die Situation erfasste und handelte, konnte ich kaum mit den Augen blinzeln. Im Nu stand sie vor der Person, allerdings in ausreichendem Abstand und verbellte diese. Die Frau blieb stehen und der Gegenstand verschwand rasch in ihrer Tasche. Ich wusste nicht / konnte nicht erkennen, was das gewesen war. Im selben Moment aber befahl ich meine Hündin zu mir. Sie kam, ich befahl sie in den Platz. Sie ergab sich prompt ins geforderte Kommando, hörte aber nicht auf mit Knurren und Bellen. Ich entschuldigte mich bei der Frau, die überhaupt nicht auf uns reagierte und ungeniert weiter ging.
Basihma war noch lange wachsam, beobachte noch lange und drehte sich immer wieder um.
Wichtig finde ich, dass der eigene Hund SOFORT herangerufen werden kann und im Kommando steht. Dass sich meine Hündin aus dem Fuß-Kommando "geschält" hat, ohne vorherige Freigabe, war meines Erachtens nicht in Ordnung; allerdings bei manch Ridgeback aller Wahrscheinlichkeit nach nicht immer zu vermeiden.
Ich kenne Ridgebacks und ähnliche Berichte von Ridgeback Haltern, wo deren Hund in ähnlich gelagerte vermuteter Gefahrensituation keineswegs mehr im Kommando standen... und sich sehr "verselbstständigten".
Ist das nun ein positiver Bericht oder ein negativer Bericht - entscheidet selbst..Ist der Hang zum selbstständigen Handeln, der in echt gewähnter Gefahr durchbrechen KANN, positiv oder negativ zu werten.
Für mich war es das erste Mal meiner noch jungen Hündin, dass sie sich so verhielt. Es hat mich gelehrt, bei einem bestimmten wachsamen Ausdruck, den ich an ihr wahrnehme, einmal mehr die Leine an meiner Hündin anzuhaben, einmal mehr ein wenig auszuweichen sowie die Hündin im sehr engen Kommunikationskontakt zu mir zu halten.
LG Rosemarie
Geändert von Rosemarie Karsten (30.07.2015 um 17:29 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Beitrag doppelt, sorry
Geändert von Rosemarie Karsten (30.07.2015 um 17:31 Uhr)
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Der Postbote ist deinem Hund "bekannt".
Ich kenne leider einen traurigen Fall, da ist es zum Verbrechen gekommen und der Ridgeback saß einige Meter daneben und hat nichts gemacht. Der das Verbrechen ausübende Mensch war dem Hund ein wenig vertraut.
Der Halter hat es zufällig überlebt. Der Hund ist nun, nach dem Verbrechen zum einen stark verunsichert in vielen Situationen; zum anderen stellt und verbellt er jetzt fast uneingeschränkt alle Personen, wo zuvor kaum etwas in diese Richtung zu bemerken war.
Erschreckender, trauriger und in Bezug auf das Hundeverhalten interessanter Fall.
Meine Annahme diesbezüglich ist, dass der Hund aller Wahrscheinlichkeit nach entweder wusste, dass auch ihm tatsächliche Gefahr drohen würde; oder sein VERhalten geschah aufgrund des Kennens der Person.
Nafia und Bashira, Basihma und Billie im Herzen
Themenstarter
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