Sicher ist die Ideallösung ein Mensch der sehr viel Zeit für seinen Hund hat.
Trotzdem lese ich sehr viel lieber von jemandem der seinen Hund mit auf die Arbeit nehmen kann als von jemandem der seinen Hund 8 Stunden und länger alleine zu Hause lässt und das scheint garnicht mal selten der Fall zu sein.

Hunde dösen einige Stunden am Tag, sie dösen aber bestimmt viel lieber neben dem Schreibtisch von Frauchen als alleine zu Hause.
Wie gut das mit einem Welpen geht kommt auch stark auf den Welpen selber an und hat weniger mit der Rasse zu tun. Nimmt man sich genug Zeit, vor und nach der Arbeit und über Mittag um mit dem Hund Gassi zu gehen und ihn adäquat zu beschäftigen dürfe es kein Problem sein. Ein Mensch der zwar viel Zeit hat, diese aber lieber vor dem Computer oder dem Fernseher verbringt nützt dem Hund auch nicht mehr als einer der arbeitet.

Kima ging als Welpe und Junghund morgens immer mit Göga ins Büro und da verschlief er tiefenentspannt den Vormittag. Hektik im Verlag liess ihn kalt. Nachmittags verbrachten wir dann gemeinsam die Zeit. Ich bin aber überzeugt, dass mit Kima auch ein Vollzeitbüroalltag kein Problem gewesen wäre. Er hatte seinen abgesperrten Bereich mit offener Box wo er sich sehr wohl gefühlt hat. Abgesperrt weil er nicht mochte wenn ihn jemand angefasst hätte und daran hielten sich die Mitarbeiter auch.

Ich denke Büroalltag mit Hund ist gut möglich, allerdings nicht mit jedem. Sollte es aus welchen Gründen auch immer, nicht funktionieren sollte bereits ein Plan B existieren. Man weiss halt nie im Voraus wie sich Hundchen entwickeln und wie gelassen er sein wird.