Hallo Nadine,
so einen ähnlichen Fall hatten wir vor einiger Zeit in unserer Nachbarschaft. Dort lebte ein RR-Rüde, Pablo, ausschließlich draußen im Garten. Er hatte aber noch nicht mal eine Hundehütte, sondern lag nur auf alten Plastikplanen. Mit diesem Hund wurde nie spazierengegangen, der Garten wäre ja völlig ausreichend, nach Meinung der Hundebesitzer. Auch bei extremen Minustemperaturen war der Hund draußen.
Nachbarn, die das nicht mit anschauen konnten, haben dem Ridgeback eine super tolle Hundehütte gebaut. Das Innenleben dieser Hundehütte hatte der Hund dann Ruck zuck "erlegt", endlich hatte er was im Garten zu tun...
Unser direkter Nachbar hatte den Pablo dann öfter mal zum spazierengehen abgeholt (obwohl die Leute ihn nicht kannten, gaben die ihm den Hund mit) und wir konnten feststellen, dass es ein sehr lieber junger Rüde war, der allerdings an der Leine eine Katastrophe war, weil er einfach nichts kannte.
Das Ordnungs- und das Veterinäramt konnten übrigens an der Haltungform nichts Verwerfliches finden, der Hund wäre ja nicht krank und machte auch keinen verwahrlosten Eindruck und hätte die Möglichkeit, am Tag Sozialkontakt zu seinen Besitzern zu bekommen. Der Beamte vom Ordnungsamt sagte mir damals, dass er persönlich diese Art der Hundehaltung auch nicht gut finde, aber rein rechtlich nichts machen kann.
Dann wurde die Frau des Hauses wieder schwanger und Pablo verschwand... Wir hoffen sehr, dass es ihm dort, wo er jetzt ist, besser geht.
Mir ist schleierhaft, warum die sich überhaupt einen solchen Hund zugelegt hatten, wenn er sowieso nur im Garten sein Dasein fristen durfte.
Frustrierte Grüße
Angela


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